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Aktuelles

22.06.2018: Quickstep-Turnier am 11.8.

 

Am 11. August veranstaltet nach langer Zeit mal wieder Werder Bremen ein Quickstep-Turnier. Alle Infos finden sich in der beigefügten pdf.

AC 

Ausschreibung Quickstepturnier 11.8.2018
Ausschreibung_09062018.pdf
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11.06.2018: Kinder- und Jugendschach bei der Bremer SG

 

Auf Initiative unseres neugewählten Jugendwartes Harald Weinitschke ist (via unseres Pressereferenten) heute im Statteilkurier folgende Ankündigung zu finden:

AC

07.06.2018: BSG goes Weserkurier: Lasker in Bremen 

 

Anlässlich des 150jährigen Geburtstages Emanuel Laskers und auch seiner zahlreichen Besuche in Bremen auf Einladung der Bremer SG findet sich im heutigen Weserkurier und hier zum Downloaden ein Text unseres Pressereferenten. Viel Vergnügen beim Lesen!

AC 

Andreas Calic: "Der zweitberühmteste Deutsche"_WK vom 07.06.2018
WK_07.06.2018_Der zweitberühmteste Deuts[...]
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01.06.2018: Heinz Kück 29.3.1929 - 1.5.2018 

 

Die Älteren von uns erinnern sich noch an ihn: Heinz Kück war lange Jahre der Finanzminister der BSG. Ich erinnere mich noch daran, wie er in unseren Mitgliederversammlungen seine Kassenberichte und Haushaltspläne vortrug; ruhig, klar, kompetent, eben ein Profi.

 

Er war der Sohn eines Landwirts und eines von sieben Geschwistern. Da er nicht der Älteste und Hoferbe war, musste er einen anderen Beruf lernen und wurde – grundsolide – Angestellter der Sparkasse in Bremen, zuletzt Filialleiter.

 

Vor alledem aber standen die Kriegsereignisse. 1945, in den letzten Kriegswochen, schickte das NS-Regime noch Kindersoldaten an die Front, die kaum den Stimmbruch hinter sich hatten; im Sport sagt man U16. Auch Heinz Kück wurde um seinen 16. Geburtstag herum eingezogen und an der „Panzerfaust“ ausgebildet, mit der er feindliche Panzerdivisionen aufhalten sollte. Aber der Bauernjunge bewies Klugheit und Entschlusskraft: Er entzog sich diesem Wahnsinn, warf sein Kriegsgerät weg und schlug sich in die Büsche. Hätten Feldjäger ihn erwischt, wäre er wegen Fahnenflucht erschossen worden. Aber alles ging gut, und er konnte nach Kriegsende die Schule abschließen und eine Banklehre machen.

 

Trotzdem ereilten ihn noch die Folgen des Krieges: Sein älterer Bruder war in russische Kriegsgefangenschaft geraten, aus der er erst Anfang der 50er Jahre zurück kam. Und er brachte aus der Gefangenschaft eine Tuberkulose mit, an der sein Bruder Heinz sich infizierte. Heinz Kück musste ein Lungenflügel entfernt werden, was seine körperliche Belastbarkeit lebenslang beeinträchtigte.

 

1958 wurde er Mitglied der BSG und 1961 Kassenwart. Mitte der 70er Jahre bekam die BSG eine neue, jüngere Vorstandsmannschaft, in der Heinz Kück sich nicht mehr zuhause fühlte, und er gab 1975 sein Amt an Hans Heinrich Schöling weiter. Er blieb der BSG weiterhin treu, bis er und seine Frau sich einer Bridgerunde anschlossen und von diesem Spiel vereinnahmt wurden. Das veranlasste ihn, 2014 der BSG den Rücken zu kehren. Nun hält sein Sohn Alexander bei uns die Stellung.

 

Im April 2018 machte sein Gesundheitszustand eine Unterbringung in der Kurzzeitpflege erforderlich. Dort fand er noch einen Schachpartner, ist dann aber am 1. Mai gestorben.

E. Scotland

 

PS von AC: Anfang der 60er Jahre hat Arne Wedemeyer als einer der Kassenprüfer folgenden Bericht verfasst:

 

"Ja, mit dem Kück,

da hatten wir Glück.

Wir dachten, in der Kasse,

da fehlt 'ne ganze Masse;

wir drehten jeden Beleg

mal so, mal so, mal schräg.

Wir guckten in sein Buch;

ja, damit nicht genug:

Wir stellten ihm viele Fragen,

er sollte endlich sagen,

wie er das wohl so macht

und wo er's hingebracht;

es war uns unerfindlich,

er lächelte verbindlich.

Wir bohrten, quetschten, fragten,

verglichen, suchten, nagten,

wir prüften zehnmal jeden Posten,

monierten alle Extrakosten,

wir machten ihm das Leben schwer,

ob irgendwas zu finden wär.

Doch wie wir ihn auch schüttelten,

an den Belegen rüttelten,

wir fanden nichts, was zu bemäkeln,

wir fanden nichts, was zu bekäkeln,

wir hätten gerne uns ersehnt,

nachdem wir mit dem Amt belehnt,

daß wir gezeigt, was in uns steckt,

und einen Bankraub aufgedeckt

als Nachweis der Berechtigung

der ehrenden Ermächtigung.

So 'n Kontrolleur hat ja verdammt

ein tolles Amt!

Vergeblich sind wir rangepirscht,

und wir bekennen ganz zerknirscht:

Buchführung gut.

Uns packt die Wut!

Wie man's auch nimmt:

Die Kasse stimmt!"

22.05.2018: Vereinsderby bei der Bremer Senioren Mannschaftsmeisterschaft 2018

 

Am 14.05. kam es zum vereinsinternen Duell der zweiten gegen die dritte  Seniorenmannschaft der BSG. Mit Null Punkten lagen beide Mannschaften nach zwei Spieltagen gemeinsam mit  dem SK Bremen West am Ende der Tabelle der acht beteiligten Seniorenmannschaften, und beide Mannschaften hatten vorher gegen die Erste der BSG mit je 0,5 : 3,5 verloren. Die beiderseitige Ausgangslage war also klar: Es musste gewonnen werden.

Am vierten Brett trafen Kurt Borbely (BSG 2, Weiß, Turnierleiter) und Harald Weinitschke (BSG 3, Schwarz, Jugendwart) in einem vorstandsinternen Duell aufeinander. Harald berichtet:

 

Die Eröffnung war ein typisches Damenbauernspiel: 1. d4-d5, 2. Sf3-Sf6, 3. Lf4-e6. Schwarz spielte dann sehr passiv, so dass er schon bald in eine Defensive geriet, aus der er sich nicht mehr durch Gegendrohungen befreien konnte. Auf dem Königsflügel wurde der Druck von Weiß immer bedrohlicher, eine Entlastung auf dem Damenflügel war nicht möglich. Als Schwarz nur noch durch Verteidigungszüge versuchte, das Matt zu verhindern, unterlief Weiß der entscheidende Fehler. In der Absicht mit dem Turm auf f6 einen rückständigen Bauern unter Druck zu setzen, übersah Weiß, dass der Turm ohne Risiko von der schwarzen Dame geschlagen werden konnte. Dieser Qualitätsverlust war nun nicht mehr zu kompensieren: Weiß gab auf.

 

Damit war der erste Punkt mit viel Glück für die Dritte gewonnen, aber Euphorie oder Resignation stellten sich nicht ein, denn an den anderen Brettern wurde hart gerungen, so also auch am dritten Brett zwischen Joachim Schott (BSG 3, Weiß) und Otto Fritz (BSG 2, Schwarz):

 

In der Partie am Brett 3 spielte ich mit Weiß gegen Otto Fritz; die Partie begann für mich überraschend mit Caro-Kann B15 (1. e4 c6, 2. d4 d5, 3. Sc3 dxe4, 4. Sxe4 Sf6, 5. Sxf6 exf6).
Die Eröffnungsphase und das frühe Mittelspiel waren dadurch gekennzeichnet, einen möglichst soliden Stellungs-Aufbau anzustreben; in deren Verlauf erhielt Schwarz das etwas aktivere Spiel.
Eine Analyse zeigte auf, dass im Mittelspiel zwei Chancen kurz hintereinander ausgelassen worden sind: zuerst hätte Schwarz durch ein Läufer-Opfer (15. – Lxh3!) in entscheidenden Vorteil kommen können; zwei Züge später wäre für Weiß (durch 17. De4!) ein Doppelangriff möglich gewesen. Die Tauschserie zwischen dem 20. und 25. Zug führte schließlich zu einem ausgeglichenem Endspiel Springer vs. Läufer bei insgesamt 14 Bauern. Die Partie endete nach insgesamt exakt 2 Stunden / 39 Zügen mit einer Punkteteilung, zum zwischenzeitlichen Stand von 1.5 – 0.5.

 

Dem ist nichts hinzuzufügen. Verbleiben die ersten zwei Bretter. Die ungeschriebene Dramaturgie ließ zunächst die Protagonisten des zweiten Bretts das weitere Geschehen bestimmen. Friedrich Schmitz (BSG 2, Weiß) hatte es hier mit Karsten Dehning-Busse (BSG 3, Schwarz) zu tun. Letzterer schildert den Verlauf:

 

Wie in der vorletzten Saison habe ich mir mit Schwarz gegen Friedrich Schmitz "die Zähne ausgebissen". Nachdem ich vor 2 Jahren mit der Pirc-Verteidigung nur Ausgleich zu Beginn des Mittelspiels erreichen konnte, versuchte ich es nun mit der Modernen Verteidigung. Weiß musste schließlich seinen schwarzfeldrigen Läufer für einen meiner Springer tauschen, um nicht einen Bauern zu verlieren. Dieser Vorteil stellte sich aber als rein theoretisch heraus, da ich meinen schwarzfeldrigen Läufer aus g7 nicht effektiv ins Spiel bringen konnte. Nachdem sich auf
der offenen d-Linie alle Schwerfiguren abtauschten, entstand ein Endspiel mit 2 Springern für Weiß, Läufer und Springer für Schwarz und 6 Bauern auf jeder Seite. Weiß bot mir 2 mal remis an, was ich 2 mal ablehnte, mußte aber schließlich einsehen, daß ich diese Partie nicht
gewinnen konnte.....

 

So stand es nach drei Partien 2:1 für die BSG 3. Das Spiel am ersten Brett, wo sich mit Weiß HG Steinkraus-Kück (BSG 3), Ranglistenplatz 37 der BSG, und Igor Dietrich (BSG 2, Schwarz), Ranglistenplatz 38, gegenübersaßen, musste den Mannschaftskampf entscheiden. Das bessere Ende hatte nach einer dramatischen Endphase, dramatisch für die Kiebitze, nicht aber dramatisch für HG, der, wie seinem nachfolgenden Bericht zu entnehmen ist, alles durchgerechnet hatte und den er mit einer kleinen Aufgabenstellung  für den interessierten Leser verbindet, die BSG 3 mit 3:1 für sich:

 

Caro-Kann mag ich nicht, also 2. Lc4 und ab ins Hillbilly-Gambit. Igor lehnte ab, kam aber mit der Eröffnung überhaupt nicht zurecht und stand im Mittelspiel ziemlich gedrängt. In dieser Phase fehlte mir wohl der Mut für ein größeres Opfer als den mickrigen Bauern, den ich für eine bessere Stellung gab. Der Abtausch der Schwerfiguren konnte leider nicht verhindert werden - und ein zähes Springerendspiel folgte. Plötzlich war der schwarze Mehrbauer was wert, und ich musste nach erzwungenem Gewinn des gegnerischen Pferdes mit dem eigenen Gaul ein einziges Tempo errechnen, mit dem ich den Freibauern auf d2 halten konnte. wK auf e2 und sK auf c2 - wohin zog der Springer im letzten Zug der Partie?

LD

18.05.2018: Einen Pfingstgruß...

 

... unseres Turnierleiters Kurt Borbely findet Ihr in der angefügten Datei. Erholsame Feiertage!

AC

Pfingstgruß
Pfingsten HP-1.doc
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13.05.2018: Neues aus dem Schacharchiv: 100 Jahre Bremer SG

 

1977 feierte die Bremer SG 100jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gab es in Form einer kleinen Broschüre eine Festschrift, die ältere Vereinsmitglieder sicherlich noch im Regal stehen haben. Nun können sie auch alle anderen lesen, denn anbei steht sie als pdf zum Downloaden bereit.

AC

Festschrift_100 Jahre Bremer SG
BSG_Festschrift_100 Jahre.pdf
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30.04.2018: Feierabendliga: Saisonabschluss der 1. Mannschaft auf Platz 3

 

In der letzten Runde der erstmalig ausgetragenen Feierabendliga musste die 1. Mannschaft der Bremer SG zum SC Kattenesch, wo unsere 2. Mannschaft bereits souverän gewonnen hatte. Für uns lief es aber nicht so gut, während Debütant Jens Kohlscheen gegen Jürgen Sommerfeld gewann, verloren Friedrich Schmitz gegen Jörg Timmermann und ich. Ich lehnte auch noch ein Remisangebot von Hans-Joachim Steingräber ab, gegen den ich für die 2. Mannschaft noch gewonnen hatte, und verlor dann noch. Nun musste Frank Peters mit einem Sieg gegen Rüdiger Jacobsen den Mannschaftspunkt retten, was auch souverän gelang, Endstand also 2:2. Da alle Spieler von uns nominell stärker waren (im Schnitt fast 250 DWZ-Punkte), fühlte sich das Unentschieden eher wie eine Niederlage an. Kleiner Trost: auch mit einem Sieg hätten wir Platz 2 nicht mehr erreicht. Dazu wäre zusätzlich ein Sieg im direkten Vergleich mit dem Tabellenzweiten TuS Varrel in der vorigen Runde nötig gewesen, der bei etwas glücklicherem Verlauf möglich gewesen wäre. Es reichte damals aber nur zu einem 2:2-Unentschieden, ein Ergebnis, dass wir nun zum dritten Mal holten. Dazu kamen eine Niederlage (gegen die Spielgemeinschaft) und zwei Siege (gegen Delmenhorster SK und Findorffer SF).

 

Souveräner Sieger der 1. Feierabendliga wurde die Spielgemeinschaft, die gefühlt in einer anderen Liga spielte und nur ein Spiel kampflos (gegen SC Kattenesch) abgab, herzlichen Glückwunsch!

 

Ich bedanke mich bei allen Spielern für ihre Einsätze und die gute Zusammenarbeit! Wir konnten in allen Runden alle Bretter besetzen.

 

Nächste Saison wird es vermutlich eine neue Auflage der Feierabendliga geben, mal sehen, ob wir wieder mit zwei Mannschaften antreten oder auf eine reduzieren.

HH

26.4.2018: BSG goes Weserkurier: Der Gedankenspieler

 

Im heutigen Weserkurier findet sich ein Text über Harry Nelson Pillsbury (1872-1906), der 1902 durch Vermittlung Carl Carls in Hannover und auf Einladung der Bremer Schachgesellschaft unmittelbar danach auch in Bremen jeweils ein Blindsimultan gegeben hat. Insbesondere das Event in Hannover gilt bis heute als ein Meilenstein der Blindschachkunst. Viel Vergnügen beim Downloaden und Lesen!

AC

Andreas Calic: "Der Gedankenspieler", WK 26.4.2018
Der Gedankenspieler_2018-04-26_WESER-KUR[...]
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22.04.2018: Feierabendliga: David gegen Goliath
 
Am 7. und letzten Spieltag kam es zum Duell Bremer SG F2 – Spielgemeinschaft F1 oder David gegen Goliath. Die Spielgemeinschaft ist gespickt mit spielstarken Nachwuchstalenten aus dem Landesschachbund Bremen und ging als haushoher Favorit in diesen Mannschaftskampf. Es
erinnert uns an eine Erzählung aus dem Alten Testament. Hier wird vom Zweikampf des jungen David gegen einen riesigen Krieger der feindlichen
Philister berichtet. Im Vertrauen auf Gottes Hilfe tritt hier David dem
gewaltigen Gegner entgegen und kann ihn besiegen. Gelingt uns auch ein
ähnliches Kunststück? Können wir gegen die Spielgemeinschaft gewinnen und
für eine Sensation sorgen?
 
Die BSG F2 musste kurzfristig ein Brett freilassen und der Bremer
Einzelmeister aus dem Jahr 2017, Tobias Kügel, siegte kampflos. Auch an
den anderen Brettern zeigte sich schnell, wer hier der Herr im Haus ist. Die
Partien Robert Klemm (1744 – David Kardoeus (2209), Matthias Rast
(1259) – Nikolas Wachinger (2136) und Felix Rieger (998) – Kevin Silber
(2116) waren alle eine klare Angelegenheit und gingen jeweils 0:1 aus.
Der Mannschaftskampf Bremer SG F2 – Spielgemeinschaft F1 endete 0:4. Die
Sensation blieb an diesem Tag aus. Wir gratulieren der Spielgemeinschaft a)
zum überlegenden Mannschaftserfolg und b) zum Gewinn der Meisterschaft in
der Feierabendliga. Die BSG F2 landete auf einem guten 5. Tabellenplatz.
MR
20.04.2018: Senioren 1 gewinnt gegen Senioren 2
 
Durch das 2-2 von Werder gegen Findorff hatten wir die Möglichkeit, die Tabellenspitze zu übernehmen.
 
In meiner Partie an Brett 3 gegen Friedrich stellte Friedrich einen Läufer ein, was zur sofortigen Aufgabe führte. Die Stellung war völlig ausgeglichen und ich hätte um das Remis kämpfen müssen.
 
An Brett 1 konnte Klaus gegen Igor einen Figurengewinn zum Sieg bringen und wir konnten mit 2-0 in Führung gehen.
 
An Brett 2 hatte Boris mit Hayo lange um den Sieg kämpfen müssen. Die
größere Erfahrung von Boris brachte uns aber das verdiente 3-0.
 
An Brett 4 konnte Edu mit einem sehr starken Angriff Otto fast vom Brett
schieben. Otto konnte aber sämtliche Angriffsbemühungen abwehren und zum
Schluß mit einem Dauerschach das Remis erreichen.
 
Mit diesem 3,5-0,5 Sieg gegen unsere "Zweite" haben wir die
Tabellenführung übernommen und wir Treffen jetzt im Mai auf unseren

stärksten Verfolger Werder Bremen.

MK

18.4.2018: C-Klasse: Ein kurzer Saisonrückblick...

 

Die Bremer SG 5 siegte in der 9. Runde kampflos mit 6:0. Wir hätten die Punkte natürlich lieber am Brett geholt, aber es gab leider keine Möglichkeit mehr, diesen Mannschaftskampf zu verlegen und an einem anderen Tag nachzuholen.

 

Die Fünfte kann auf eine erfolgreiche Spielzeit 2017/18 zurückblicken und landete auf einem guten 3. Tabellenplatz. Die Meisterschaft in der C-Klasse gewann der Delmenhorster SK 5 vor den Schachfreunden LHW 4.

 

Wir hatten außerdem Spieltag für Spieltag viel Freude am Spiel und sind darüber hinaus mit unserem sportlichen Abschneiden zufrieden. Die Chemie in der Truppe stimmt!

 

Wir bedanken uns bei unserem Mannschaftsführer, Siegfried Mikoteit, für seine Mühen und sehr gute Arbeit. Auf ein Neues in der neuen Saison.

MR

15.4.2018: Mitglieder mit Argusaugen 

 

Natürlich kann da etwas mit dem Problem nicht stimmen, wie Kurt Borbely und Axel Buhrdorf sofort gesehen haben. Auch haben beide bereits eine Idee, um wen es sich handeln könnte. Um allen noch einmal die Chance zu geben, sei hier nochmal die korrekte Stellung angeführt. Ein Fehler ging auf meine Kappe (sorry!), ein weiterer war bereits in der Vorlage. Und selbstverständlich können in den Kellern und Archiven unserer Homepage die Antworten gefunden werden, z.B. im Jahre 1955!

AC

Zum Vergrößern anklicken!

11.04.2018: Die VM 2018 geht an ....?

 

Auch in diesem Jahr möchten wir wieder anlässlich der bereits laufenden Vereinsmeisterschaft an ein ehemaliges Mitglied der Bremer Schachgesellschaft erinnern. Das Klubturnier 2018 widmen wir einem Mann, der nicht so sehr wegen seiner spielpraktischen Erfolge im Mittelpunkt stand, sondern eher als Vorstandsmitglied für den Verein eine wichtige Rolle gespielt hat.

 

Gesucht wird ein juristischer Doktor, dessen Initialen M.H. lauten. Auch hat er sich einen Namen als Problemkomponist gemacht; das nebenstehende Problem erschien als Urdruck 1955 in den Bremer Nachrichten. Wer findet das matt in 3 Zügen und den Namen des Gesuchten? Tipp: In den Katakomben unserer Homepage finden sich so manche Informationen versteckt, z.B. hier!

 

Antworten gerne an oeffentlichkeitsarbeit@bremersg.de. Es gibt auch einen kleinen Schach-Preis zu gewinnen!

AC

05.04.2018: BSG goes Weserkurier: Bericht zur BEM

 

Im Sportteil der Hauptausgabe (!) des heutigen Weserkuriers findet sich ein Bericht zur BEM, bei der Dirk Stieglitz einen hervorragenden 3. Platz erreicht hat. Gratulation!

AC

29.03.2018: BSG goes Weserkurier!

 

Im heutigen Weserkurier findet sich ein Artikel über das soeben beendete Kandidatenturnier in Berlin, der aus der Feder unseres Pressereferenten stammt und bei Interesse anbei als pdf zur Verfügung steht.

AC

Andreas Calic: "Zauberschach mit 'Harry Potter'", WK 29.3.2018
2018-03-29_WESER-KURIER_-_29-03-2018 (1)[...]
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27.03.2018 (IV): Bremer Einzelmeisterschaft

 

Folgender Text zur oBEM erschien gestern auf Betreiben unseres Pressereferenten im Stadtteilkurier (Mitte) des WK.

AC

27.03.18 (III): BSG goes Weserkurier!

 

Am vergangenen Donnerstag erschien im Weserkurier ein von unserem Pressereferenten Andreas Calic geschriebener Text über das Kandidatenturnier in Berlin - er findet sich anbei als pdf.

AC

Andreas Calic: "Das Knistern im Kühlhaus", WK 22.3.2018
Das Knistern im Kühlhaus.pdf
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27.03.2018 (II): Vollständig!

 

Hanno Kellers zweiter und bisher unveröffentlichter Teil der Chronik der Bremer Schachgesellschaft ist ab jetzt vollständig hier zu finden!

 

Es sei betont, dass diese Materialsammlung weit über den Verein hinausgeht und somit für alle Bremer Schachliebhaber von Interesse sein dürfte. Viel Vergnügen beim Lesen, Stöbern, Staunen! 

AC

27.03.2018 (I): Seniorenliga: Bremen West - BSG I 0:4

 
Obwohl es einen Unterschied von 200 - 470 DWZ Punkte an den 4 Brettern gab, entwickelte sich ein spannender Wettkampf, bei dem wir an allen
Brettern über 40 Züge benötigten und die Bedenkzeit teilweise bis auf wenige Senkunden komplett ausgenutzt wurden.
 
An Brett 4 konnte ich (Manfred Krause) gegen Volborn außer dem Läuferpaar nach den ersten 40 Zügen nichts Zählbares erreichen. Im 43 Zug gelang aber in einer Kombination ein Qualitätsgewinn, der SF Volborn zur Aufgabe brachte.
 
An Brett 1 konnte Karl Juhnke, in Zeitnot bei 3 Min. für 10 Züge, gegen
Jackwerth eine Figur gewinnen und das Endspiel nach der Zeitkontrolle in
Ruhe gewinnen, und wir führten 2:0
 
An Brett 3 war die Stellung auch nach 40 Zügen noch völlig ausgeglichen
und SF Kropp hatte eine komplett geschlossene Stellung erreicht. Klaus Rust-Lux
konnte die Stellung aber doch noch aufreissen und die sehr passive
Stellung des Gegners zum Partiegewinn ausnutzen, und wir hatten das 3:0
geschafft.
 
An Brett 2 hatte Hugh Ditmas gegen SF Nackenhorst mit Mühe die 40 Züge seine
Zeitnotphase überwunden und es gab eine völlig ausgeglichene Stellung
auf dem Brett. Nach weiterem zähen Ringen, dem Abtausch sämtlicher
Figuren und dem fast kompletten Verbrauch der Restzeit, war es Hugh
gelungen einen entfernten Freibauern zum Partiegewinn zu führen.  Der
erwartete klare 4:0 Sieg wurde uns nicht leicht gemacht.
MK

13.03.2018: Pokal, nächste Runde

 

Gestern hat unser umtriebiger Turnierleiter Kurt Borbely die nächste Pokalrunde ausgelost. Anbei die Paarungen, die am 9.4. starten.

AC

13.03.2018: C-Klasse: Mund abwischen

 

Es gibt Tage, die man am liebsten aus dem Kalender streichen möchte. Der 11. März 2018 ist einer davon... An diesem Tag hatte die Bremer SG 5 auswärts gegen die Spielgemeinschaft SF LHW 4 anzutreten und es lief nichts, aber auch wirklich gar nichts zusammen. Es begann damit, dass einer unserer Spieler verschlief und erst um 11.30 Uhr am Spielort eintraf. Die Karenzzeit war zu diesem Zeitpunkt längst überschritten und das folgerichtige "+-" für die Heimmannschaft bereits im Spielbericht eingetragen. Auch an den Brettern lief es recht bescheiden. Wir mussten fünf Niederlagen einstecken und konnten nur ein Remis auf unserer Habenseite verbuchen. Das war natürlich viel zu wenig...

 

Der Mannschaftskampf SF LHW 4 – Bremer SG 5 endete 5,5:0,5. Es war eine herbe Schlappe für uns. Wir gratulieren dem Gastgeber zu diesem klaren und auch in dieser Höhe verdienten Erfolg! Mund abwischen und weiter geht's am 18. März 2018. Hier wird der Mannschaftskampf SC Kattenesch – Bremer SG 5 aus der 5. Runde nachgeholt. Es wird auch in Kattenesch nicht leicht werden, aber wir hoffen trotzdem auf Wiedergutmachung.

MR

06.03.2018: Pokal: Ergebnisse der Ausgleichsrunde

 

Am Montag sind die ersten Paarungen der Ausgleichsrunde des Pokals 2018 gespielt worden. Anbei die - bisweilen überraschenden - Ergebnisse!

AC

06.03.2018: Spielbericht vom 25.02.: SK Schwanewede4 - BSG 4 - Vom "Hätte" zum "Haben"

 

Hätten wir gegen den Bremer Osten gewonnen, wäre der Spieltag nicht so aufregend gewesen. Aber nicht nur, dass die wir am 04.02. gegen Bremen Nord3 mit 5,5 - 2,5 Punkten gewonnen haben. Auch am letzten, entscheidenden Spieltag lag es an uns, den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen. Und wir haben es geschafft. Mit 10 Punkten haben wir den zweiten Platz gesichert. Nächste Saison spielen wir in der A-Klasse. Das angestrebte Ziel wurde Dank dem Einsatz aller Spieler erreicht. Gratulation!

 

Es fing allerdings etwas holprig an. Nachdem Christoph (Brett 6) und Friedrich (Brett 7) remis gespielt hatten, lehnte Harald (Brett 8) ein Remisangebot seines Gegners ab. Leider war seine Variantenberechnung fehlerhaft, so dass er aufgab, als ein Bauer drohte die gegnerische Grundlinie zu erreichen. Als auch Lothar (Brett 4) und Jens (Brett 2)das Remisangebot annahmen, weil beide eine Qualität weniger auf dem Brett hatten, stand es 3 zu 2 für Schwanewede. Aber zum Glück konnte Oliver (Brett 5) in einem reinen Bauernendspiel den gegnerischen König durch Opposition in Zugzwang bringen, so dass der Durchmarsch eines seiner verbliebenen zwei Bauer nicht mehr zu verhindern war. Aufgabe: Spielstand 3 zu 3!

 

Auch Hayo (Brett 1) spielte seinen Gegner praktisch an die (Grundlinien-)Wand. Durch eine durchdachte Kombination mit Turm, Läufer und Springer setzte er seinen Gegner Matt. Nach dieser beruhigenden Führung hätte Igor (Brett 3) ein Remis zum Mannschaftssieg gereicht. Wer ihn aber kennt, weiß, dass er sich in einer Gewinnstellung nicht mit einem Remis zufrieden gibt. Diese gab er auch nicht mehr aus der Hand. Ein Bauerngewinn, aber auch seine klar bessere positionelle Stellung, brachten den erhofften letzten Punkt. Sein Gegner gab auf, als er seinen weißfeldrigen Läufer zum Tausch anbot.

 

Endergebnis: 3 : 5 für die 4. Mannschaft der BSG, was den Aufstieg in der nächsten Saison in die A-Klasse bedeutet.

 

Mein Dank an alle, die aktiv und passiv zu diesem Erfolg beigetragen haben.

HW

02.03.2018: Neue Regeln im neuen Jahr -

Regelwidrige Züge verlieren nicht mehr sofort im Blitzschach

 

Zum 01.01.2018 wurden die FIDE-Regeln ein weiteres Mal nach den Neuerungen zum 01.07.2017 geändert. Diese Änderungen betreffen insbesondere das Blitzschach.

 

 

1) Erst der 2. regelwidrige Zug verliert die Partie - egal welcher Art der 1. regelwidrige Zug war. Diese Regelung, die bisher nur im Turnier- und Schnellschach bestand, wurde nun auf das Blitzschach ausgeweitet. Im Blitzschach bekommt man beim ersten regelwidrigen Zug des Gegners eine Zeitgutschrift von einer Minute, im Schnell- und Turnierschach beträgt die Gutschrift 2 Minuten. Die Intention der FIDE ist, die Regeln für Blitz- und Schnellschach immer weiter an das Turnierschach anzugleichen.

 

2) Weiterhin wurde klargestellt, dass der Schiedsrichter Zeit reklamieren muss, wenn er dies bemerkt. Bisher hieß es der Schiedsrichter „kann“ auf ein gefallenes Blättchen hinweisen.

 

3) Die Regel, wonach im Blitz- und Schnellschach bei einer Reklamation auf Zeitüberschreitung der Reklamierende noch über eigene Bedenkzeit auf der Uhr verfügen muss, wurde ersatzlos gestrichen. Dies bedeutet, dass das erste gefallene Blättchen zählt, so dass es jedenfalls beim Einsatz von elektronischen Uhren in solchen Fällen immer einen Sieger gibt. Die einzige Ausnahme ist, wenn kein Mattpotenzial vorhanden ist, dann endet die Partie Remis.

HH

Anbei die vollständigen Regeln in englischer Sprache:

FIDE Regeln 2018 (englische Version)
Laws_of_Chess_2018_-_EB_approved_-_highl[...]
PDF-Dokument [447.2 KB]

01.03.2018: Pokal 2018

 

Am Montag fand die Auslosung zur Ausgeichsrunde des Pokalturniers 2018 statt. Anbei die Paarungen der Runde, die am kommenden Montag beginnt!

AC

01.03.2018: C-Klasse: BSG 5 bleibt oben dran...

 

In der 7. Runde stand der Vergleich Bremer SG 5 – TSV Thedinghausen auf dem Spielplan. Hier galt es a) die Niederlage aus der letzten Runde vergessen zu machen und b) die Aufstiegsränge nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Die Partien Oskar Schoppe – Jörn Intemann und Kurt Borbely – Ralf Börm gingen nach einer guten Stunde Spielzeit verloren. Oskar gab zwar sein Bestes, aber das allein reichte an diesem Tag nicht. Der Thedinghauser spielte seine ganze Routine aus und gewann ungefährdet.

 

Die Partie Borbely – Börm hing am seidenen Faden und wurde im 18. Zug entschieden. Ralf leistete sich zunächst mit Df5 einen schwachen Zug, aber Kurt wusste dies nicht auszunutzen und spielte De2 statt Txe8. Die Gewinnstellung war nun perdu. Mehr noch – der BSG-Spieler verlor sogar einen Turm und kurz darauf die Partie. Hier lagen Sieg und Niederlage sehr dicht beieinander. Wir lagen 0:2 zurück.

 

Andreas Göhler spielte mit Klaus Fahrenholz, gewann im Mittelspiel einen Läufer und ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Andreas siegte hochverdient.

 

Das Spitzenbrett machte seinen Namen alle Ehre. Matthias Proske und Wilken Drücker zeigten sich beide sehr spielstark, spielten Schach à la Lehrbuch und ließen keine Schwächen zu. Die Partie endete mit einem leistungsgerechten Remis.

 

Jetzt mussten die letzten beiden Bretter die Entscheidung über den Ausgang

dieses Mannschaftskampfes bringen. Stefan Albrecht gegen Ole Schröter und Otto Fritz gegen Werner Frese ließen nichts anbrennen und fuhren zwei weitere Brettpunkte für die Fünfte ein.

 

Wir behalten mit diesem knappen, aber verdienten 3,5:2,5-Mannschaftserfolg weiterhin Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen. Am 11. März 2018 treten wir auswärts gegen die Spielgemeinschaft SF LHW 4 an, eine Woche darauf wird der ausgefallene Mannschaftskampf gegen SC Kattenesch nachgeholt und am 15. April 2018 endet die Saison mit einem Heimspiel gegen TuS Syke 2.

MR

28.2.2018: Aus unserem Pressearchiv: Heute vor 15 Jahren...

 

... erschien im Weserkurier ein Schachbericht der besonderen Art: "Bremer SG steigt in die Bundesliga auf". Nach einer furiosen Saison 2002/2003 sicherte die erste Mannschaft der BSG mit einem 5:3 Heimsieg gegen den SK Zehlendorf mit 14:0 souverän die Tabellenführung - ein ganz besonderer Moment aus der jüngeren Geschichte unseres Vereins. Anbei der Artikel, der übrigens von einem gewissen Olaf Steffens verfasst wurde.

AC

Weserkurier vom 28.2.2003

PS: Und hier geht's zu zahlreichen weiteren Artikeln unseres Pressearchivs!

27.2.2018: Spannender Blitzauftakt 2018

 

Einen äußerst spannenden Verlauf gab es am 12.2. beim ersten VM-Blitzturnier 2018 zu bewundern. Neben dem Titelverteidiger Olaf Giel waren auch die mehrfachen Blitzmeister Dirk Stieglitz und Andreas Calic sowie der aktuelle Vereinsmeister Marco Jostes am Start. Das starke Feld wurde u.a. komplettiert von Manfred Krause, Karsten Dehning-Busse und Robert Klemm, die nicht nur im Blitzen schwer zu schlagen sind.

 

Am Ende gab es vermutlich ein Novum in der Blitzgeschichte der BSG zu bestaunen: Mit Jostes, Stieglitz und Calic gab es gleich drei erste Plätze! Aus den neun Runden erlangten alle drei sieben Punkte, wobei Calic das Kunststück gelang, als einziger keine Partie zu verlieren. Ein spannender Auftakt der Blitzsaison 2018!

AC

22.02.2018: Feierabendliga: SC Kattenesch F1 - Bremer SG F2

 

In der 5. Runde hatten wir auswärts gegen den SC Kattenesch F1 anzutreten. Der Mannschaftsführer der Heimmannschaft, Hans-Joachim Steingräber, begrüßte uns und hatte gleich zwei Nachrichten – eine schlechte und eine gute. Kattenesch konnte das 4. Brett nicht besetzen. Matthias Rast hätte zwar gerne gespielt, aber nun gewann er kampflos. Es war ok. Dieser geschenkte Brettpunkt war schon die halbe Miete für den Mannschaftserfolg und damit ein kleines Trostpflaster. Kurz zur Erinnerung: In der Feierabendliga wird nur an vier Brettern gespielt.

 

An den Brettern 2 (Hans-Joachim Steingräber – Hayo Hoffer) und 3 (Jörg TimmermannOliver Reif) konnten sich die BSG-Spieler im Mittelspiel jeweils leichte Vorteile herausarbeiten, diese im weiteren Spielverlauf weiter ausbauen und schließlich in Siege ummünzen. Wir lagen nun uneinholbar mit 3:0 in Front.

 

Am Spitzenbrett zeigten Gennady Goldin und Robert Klemm eine sehr interessante und spannende Partie. Die Stellung stand auf des Messers Schneide und die Uhr tickte erbarmungslos herunter. Kurz vor der 2. Zeitkontrolle hatten beide nur noch drei oder vier Minuten auf der Uhr. Ein Fehlgriff in der Eile oder ein etwas zu langes Überlegen über einen Zug hätte sofort die Partie entscheiden können. Gennady und Robert entschieden sich aber für safety first. Sie eininigten sich auf eine – unter dem Strich - gerechte Punkteteilung.

 

Der Mannschaftskampf SC Kattenesch F1 – Bremer SG F2 endete 0,5:3,5. Wir weisen jetzt eine ausgeglichene Punktebilanz auf und belegen einen guten Platz im Tabellenmittelfeld. Am kommenden Spieltag sind wir spielfrei.

MR

10.2.2018: C-Klasse: Bremer SG mit erster Saisonniederlage

 

Am 6. Spieltag hatte die Bremer SG 5 Heimrecht gegen den SK Bremen-West 2. Beide Teams kennen sich aus dem Effeff, weil sie schon seit Jahren in annähernd gleicher Besetzung in der C-Klasse spielen. In der Vergangenheit ging es immer knapp zu und auch jetzt schien der Ausgang völlig offen. Man durfte gespannt sein.

Siegfried Mikoteit und Heiner Rohlfs trafen am 3. Brett aufeinander. Siegfried büßte schon früh einen Bauern ein und hatte es dann schwer, in die Partie zu finden. Er kämpfte und versuchte Gegenspiel aufzubauen, aber nach einem Springereinsteller war die Partie gelaufen. Siegfried machte dann noch einige Züge und gab dann auf.

In der Partie Andreas GöhlerWerner Kadagies lief es besser für uns. Andreas gewann im 13. Zug zunächst einen Bauern, gab diesen einige Züge später für aktiveres Spiel zurück und das sollte sich auszahlen. Er konnte einen Springer erobern und ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Das war der 1:1-Ausgleich.

 

Kurt Borbely und Horst Grün schenkten sich nichts. Der BSG-Turnierleiter spielte ausgezeichnet, verlangte seinem 400 DWZ-Punkte stärkeren Kontrahenten alles ab, aber dann unterlief ihm doch noch ein Schnitzer. Er stellte im 46. Zug einen Läufer ein und gab danach sofort auf. Es war schade, dass die Partie so entschieden wurde.

 

Kurz darauf einigten sich Otto Fritz und Arnd Rohlfs auf ein leistungsgerechtes Remis. Wir lagen nun 1,5:2,5 zurück.

Am 5. Brett war die Partie zwischen Matthias Rast und Marianne Rohlfs lange Zeit hart umkämpft, aber dann verlor Matthias seinen c-Bauern und seine Stellung brach wie ein Kartenhaus zusammen. Er spielte aber weiter und hatte sehr viel Glück, dass Marianne zwischen dem 48. und 53. Zug einige Elfmeter vergab. Der Angriffselan war danach verflogen und nun war die Luft raus. Auch diese Partie endete remis.

 

Am Spitzenbrett duellierten sich Matthias Proske und Ricarda Rohlfs. Es war eine sehr interessante und spannende Partie. Ricarda stand im Mittelspiel bereits drei Bauerneinheiten besser und hätte das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden können. Sie ließ aber Chancen ungenutzt, ihr Vorteil verflüchtete sich wieder und nun musste die Entscheidung im Endspiel fallen. Ricarda hatte noch einen Turm und zwei Bauern; Matthias hatte fünf verbundene und zum Teil weit vorgerückte Bauern. Wer stand besser? Matthias! Das zeigte später die Analyse mit Houdini. Er wickelte aber am Brett falsch ab und gab nach über 5 Stunden Spielzeit den Sieg noch aus der Hand. Das war bitter!

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG 5 – SK Bremen-West 2 endete 2:4.

 

Das Ergebnis fiel zwar auch in diesem Jahr wieder knapp aus, aber diese Niederlage – es war unsere erste in dieser Saison - wirft uns im Rennen um die Aufstiegsplätze etwas zurück.

 

Am 25. Februar 2018 steht die 7. Runde auf dem Spielplan. Hier treffen wir auf den TSV Thedinghausen.

MR

31.01.2018: Aus der Sammlung Calic: Die erste Ausgabe des Schachspiegels

 

Schachecho, Schachspiegel, Schachinfo - im Laufe der Zeit hatte die Bremer Schachgesellschaft diverse eigene Schachpublikationen, die über das Innenleben des Vereins berichteten. Allen Nostalgikern, Historikern und Schmökerern unseres Vereins werden diese hier nach und nach als pdf-Dateien zugänglich gemacht - drei Ausgaben des Schachechos stehen dort bereits zur Verfügung!

 

Anbei die erste Ausgabe des Schachspiegels, die unter der Federführung des Redaktionsteams Kurt Borbely, Friedrich Schmitz, Nico Michaelis und Jörg Siemers am 1. März 1988 erschien und freundlicherweise von Thomas Jonnek dem Schacharchiv der BSG überlassen wurde.

 

Viel Vergnügen mit der Lektüre und der unnachahmlichen Nadeldrucker-Ästhetik!

AC

Schachspiegel Ausgabe 1 vom 1.3.1988
SS_Ausgabe 1_1.3.1988.pdf
PDF-Dokument [39.5 MB]

PS: ... uns so klingt ein Nadeldrucker!

Das Flüstern des Nadeldruckers
Star-LC-10-printer-01.ogg
Audiodatei [773.7 KB]

30.01.2018: Schnell geschacht, Teil 2

 

Gestern lief der zweite Teil unseres Schnellschachturniers. Nach acht von elf Runden führen Rolf Hundack und Klaus Rust-Lux die Tabelle mit beeindruckenden sieben Punkten an - wobei Klaus sogar als einziger noch keine Partie verloren hat!

Besonders freuen wir uns auch über die Rückkehr von Alexander Gattig, der gleich einen guten Einstieg ins Turnier gefunden hat. Zu den Ergebnissen und Tabellenständen geht es hier!

AC

30.1.2018: Die Bremer SG beim NordWest-Cup

 

Mit fast 400 Teilnehmern in drei Gruppen ist der NordWest-Cup in Bad Zwischenahn das größte jährliche Schachereignis im Norden. Nach sieben Runden ging das Turnier am Sonntag zu Ende. Mit zahlreichen Titelträgern auch aus dem Ausland war die A-Gruppe mit 179 Spielern wie üblich stark besetzt.
Drei Spieler der Bremer SG versuchten ihr Glück hier. Sehr zufrieden sein dürfte Rolf Hundack, der mit 5 Punkten aus 7 Partien am Ende einen starken 20. Platz belegte. Er war nur an Position 57 gesetzt.
Nur einen halben Punkt weniger holte Peter Issing bei starker Gegnerschaft (u.a. IM Meins aus Bremen und dem Turniersieger IM Thinius) und wurde damit guter 29. in der Schlussabrechnung.
Fast seine Setzposition (112) erreichte unser Bremer Seniorenmeister Hugh Ditmas mit dem 113. Platz. Er erreichte 3 Punkte und spielte gegen die meist (deutlich) stärkeren Gegner spannende Partien.
In der B-Gruppe durften Spieler bis zur Elo-Grenze von 2000 antreten und hier waren 129 Teilnehmer im Wettkampf. Umgeben von zahlreichen (talentierten) Kindern und Jugendlichen im Feld kam unser vierter Teilnehmer Hans-Günter Steinkraus nicht so recht in Tritt und musste sich mit 3 Punkten und Platz 75 begnügen.
Die Tabellen und alle Einzelergebnisse kann man hier einsehen: http://chessorg.de/nwcup.php
DS

 

29.01.2018: Feierabendliga: 1. Sieg für die Bremer SG 1 gegen den Delmenhorster SK


Nach einem 2:2 gegen die 2. Mannschaft der Bremer SG, einer klaren 0:4-Niederlage gegen die klar stärkere Spielgemeinschaft und einem Freilos in der 3. Runde ging es gegen den Delmenhorster SK nun um den ersten Sieg der Mannschaft.


Die Mannschaft vom Delmenhorster SK war vorne gut aufgestellt, die beiden hinteren Bretter waren dann aber deutlich schwächer. So ließ sich mein Gegner Dieter Sturm sehr in die Defensive drängen und nach Verlust der Qualität und später einer Figur stand ich bald auf Gewinn und konnte den vollen Punkt einfahren. Er hatte vermutlich nicht seinen besten Tag erwischt.


Otto Fritz bekam es mit Claudia Theermann zu tun. Nach anfänglich ausgeglichenem Spiel sorgten Ottos Mehrbauern in Verbindung mit aktiven Türmen am Ende für den Sieg und die 2:0-Vorentscheidung.


Frank Peters spielte am ersten Brett gegen Sören Grebener eine solide Partie, in der keine klaren Vorteile für eine der Parteien zu sehen waren. Die Niederlage seines Mannschaftskollegen am zweiten Brett vor Augen bot Sören dann Remis an, welches von Frank angenommen wurde und den Mannschaftssieg sicherte.


In einem spannenden Spiel setzte sich schließlich HG Steinkraus gegen den 200 DWZ-Punkte stärken Holger Klattenhoff durch. Nach heterogenen Rochaden entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Letztlich wurde der Figurenvorteil von HG aber immer größer und trotz großer Zeitnot holte er den vollen Punkt für seine Mannschaft und sorgte für den überraschend klaren 3,5-0,5-Sieg gegen den Delmenhorster SK.


Die Ergebnisse im Einzelnen:


1. Frank Peters (DWZ 2033) – Sören Grebener (1998)          0,5-0,5

2. HG Steinkraus-Kück (1730) – Holger Klattenhoff (1942)       1-0

3. Hayo Hoffer (1649) – Dieter Sturm (1246)                          1-0

4. Otto Fritz (1308) – Claudia  Theermann (995)                     1-0


Ende Februar geht es dann mit einem Auswärtsspiel in Findorff weiter, wo die 2. Mannschaft bereits vorgemacht hat, wie man dort gewinnt.

HH

25.01.2018: BSG goes Weserkurier: Samuel Reshevskys Simultan 1920

 

Auf Einladung der Bremer Schachgesellschaft gab das achtjährige Schachwunderkind Samuel Reshevsky 1920 in Bremen ein Simultan:

Ausgehend von diesem Geschehen verfasste unser Pressereferent Andreas Calic einen Beitrag über Reshevsky für den Weserkurier, der anbei zum Download zur Verfügung steht. Viel Vergnügen beim Lesen!
AC

23.01.2018: Feierabendliga: BSG F2 unterliegt TuS Varrel F1

 

Am 4. Spieltag hatten wir mit dem TuS Varrel eine schwere Aufgabe vor der Brust, aber wir wollten nichts unversucht lassen und uns zumindest gut verkaufen. Vielleicht gelingt uns ja auch eine Überraschung?

 

Hier die Spielpaarungen:

Bremer SG F2 – TuS Varrel F1

 

  1. Robert Klemm (1663) – Dennis Webner (2099)

  2. Oliver Reif (1616) – Ralf Mulde (1814)

  3. Matthias Rast (1259) – Uwe Rademacher (1527)

  4. Felix Rieger (997) – Daniela Kahrs (1590)

 

Am 4. Brett trafen Felix Rieger und Daniela Kahrs aufeinander. Beide zeigten sich in den ersten Zügen theoriefest, aber dann leistete sich Felx mit d6 einen schwachen Zug. Daniela erkannte dies, mobilisierte ihre Streitkräfte und riss kurz darauf große Löcher in die Stellung des BSGlers. Felix kämpfte zwar unverdrossen weiter, aber es war vergebens. Er gab nach einer guten halben Stunde Spielzeit auf und gratulierte ihr zum hochverdienten Sieg.

Kurz darauf war auch die Partie am Spitzenbrett beendet. Hier duellierten sich Robert Klemm und Dennis Webner. Dennis opferte einen Bauern für gutes Figurenspiel, und damit hebelte er Roberts Stellung früh aus. Das war schon gekonnt gemacht. Der Varreler Jugendtrainer siegte überlegen und brachte sein Team mit 2:0 in Front.

Oliver Reif bekam es mit Ralf Mulde zu tun. Oliver zeigte sich an diesem Tag von seiner besten Seite und sicherte sich mit einem klug herausgespielten Mattangriff den Sieg. Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!

Die Partie Matthias RastUwe Rademacher verlief in der ersten Partiehälfte noch ausgeglichen, aber dann erarbeitete sich der Varreler leichte Stellungsvorteile. Matthias musste nun höllisch aufpassen, und dann passierte es. Er patzte kurz vor der 1. Zeitkontrolle in akuter Zeitnot, spielte im 29. Zug Tb6 statt Td3 und verlor die Qualität. Er spielte zwar im Sinne der Mannschaft noch weiter, aber sein Gegenüber ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Uwe beendete die Partie im 55. Zug mit einem gut anzusehenden Matt. Auch dieser Punkt ging verdient an den TuS Varrel.

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG F2 – TuS Varrel F1 endete leistungsgerecht mit 1:3. Die Überraschung ist damit ausgeblieben. Im Februar steht der Vergleich mit dem SC Kattenesch auf dem Spielplan.

MR

22.01.2018: Verbandsliga Nord: Findorffer SF - BSG 2: 3:5
 
Den ersten Punkte konnte Andreas Calic beisteuern, der eine taktische Abwicklung besser als sein Gegner sah. Dieser gab nach dem Figurenverlust sofort auf. Ich hatte mir schon etwas Sorgen über seine von mir so wahrgenomme passive Stellung gemacht. 
 
Nicht gut ins Spiel kam Axel Jürgenlimke am Spitzenbrett, der dann aber zur rechten Zeit Remis bot. In der Analyse zeigte sich seine Stellung als eher schlechter.
 
Gegen den spielstarken und erfahrenen Gesswein musste Leor Nadison seine erste Saisonniederlage einstecken. Nach frühem Damentausch ging irgendwann ein Bauer verloren und der Findorffer zeigte keine Schwäche mehr. 
 
Überraschend schnell stand auch Axel Buhrdorf schlechter sah sich starkem Druck und einem gefährlichen Mattangriff ausgesetzt. Am Ende war die Stellung wohl auch nicht mehr zu verteidigen.
 
In meiner eigenen Partien stand ich aus der Eröffnung heraus besser aber einige Male nur den zweit- bis drittbesten Zug gespielt und der Vorteil verflüchtigte sich. Mein Mehrbauer bei ungleichfarbigen Läufer plus jeweils einem Turm war leider nichts wert.
 
Damit waren die Findorffer tatsächlich ersteinmal mit 3:2 in Führung gegangen. Sollten wir uns nach DWZ deutlich favorisiert tatsächlich (wieder) ein wenig blamieren? 
 
Die drei noch laufenden Partien versprachen alle wohl Remis oder mehr, aber noch war nichts eindeutig. Langsam aber sicher wuchsen dann doch unsere Vorteile. Zuerst gewann Jago Matticzk eine Figur für zwei Bauern bei guter Stellung. Konsequent baute er den Vorteil zu einem Läufer plus 3 Bauern gegen den König und sicher verlorengehende Bauern aus. Der Gegner wartete noch sehr lange auf ein Wunder, bis er endlich aufgab.
 
Sehr souverän spielte auch unser Ersatzmann Stefan Wessels. Sein Spiel brachte ihm zwei Mehrbauern ein und kurze Zeit später gab der Gegner auf. Ich habe nicht genau mitbekommen, ob noch etwas passiert war oder die langfristige Aussichtslosigkeit der Grund war. Damit hat unser Ersatz aus der Dritten weiter 100% (3 aus 3).
 
Nun war zumindest erstmal das 4:3 erreicht und 1 Punkt gesichert. Es verblieb Hugh Ditmas Partie, in der er passend zu seinem gerade errungenen Titel des Bremer Seniorenmeisters (1. Platz beim Carl-Carls Memorial, Gratulation!) gegen den Drittplatzierten dieses Turniers Uwe Körber antreten musste. Sie hatten ein Läufer gegen Springer Endspiel mit 6 Bauern beidseitig erreicht. Ich muss gestehen, dass ich Körbers Springer etwas favorisierte. Aber Hugh lehnte ein Remisangebot ab, aktivierte seinen Läufer und konnte die zwei letzten gegnerischen Bauern erobern. Womit er dann gegen ca. 14:30 auch den 5:3 Endstand sicherstellte.
 
In der Tabelle belegen wir hinter den Profis vom SK Kirchweyhe weiter den 2. Platz.
 
Hier noch die Einzelergebnisse:
DS
 
Findorffer SF 3 : 5 Bremer SG 2
3  Duchhardt, Christoph (1931) ½ : ½ (2073) Juergenlimke, Axel  3
5  Gesswein, Viktor (2038) 1 : 0 (2069) Nadison, Leor  4
6  Ohl, Karsten (1918) ½ : ½ (1982) Stieglitz, Dirk  6
7  Lanfermann, Felix (1837) 0 : 1 (1939) Calic, Andreas  7
8  Körber, Uwe (1654) 0 : 1 (1877) Ditmas, Hugh  8
9  Behrens, Sören (1612) 0 : 1 (1919) Matticzk, Jago  9
11  Hentrop, Malte (1633) 1 : 0 (1854) Buhrdorf, Axel  10
15  Shabani, Ali Reza (1877) 0 : 1 (1879) Wessels, Stefan  14

22.01.2018: Spielbericht B-Klasse, 5. Spieltag: Bremer Osten 3 - BSG 4

 

Das hätte nicht passieren brauchen!

 

Wenn man sich die Durchschnitts-DWZ (1641 - 1508) der beiden Mannschaften anschaut, dann hätten wir eigentlich gewinnen müssen. Hätte nicht ein Spieler wegen einer Erkältung abgesagt, und hätten wir nicht einen Spieler an die 3. Mannschaft abgeben müssen, und ein dritter Spieler hätte trotz privater Belastung trotzdem gespielt. Ja, dann hätten wir wahrscheinlich gestern gewonnen. Wir führten, nachdem an sechs Brettern die Partien beendet worden waren, mit 3,5 zu 2,5 Punkten. Nur an Brett 2 und 3 wurde noch gespielt. Hätte nur ein Spieler seine Partie gewonnen, dann hätten wir dies auch als Mannschaft getan. Z. B. hätte der Turmtausch am Brett 2 nicht angeboten werden dürfen, und hätte am anderen Brett nach einem Bauernverlust unser Spieler weitergespielt, dann hätten wir vielleicht noch einen Punkt retten können und hätten Platz 2 der Tabelle halten können. Dann hätten wir den Aufstieg fast geschafft.

 

Dieser Spieltag verlief nach der Devise von L. M.: "Wäre, wäre, Fahrradkette."

 

Was lernen wir daraus:

1. Hätte gewinnt keine Punkte

2. In zwei Wochen gegen Bremen Nord greifen wir wieder an.

3. Noch ist nicht alles verloren! Kopf hoch, wir schaffen das noch.

HW

16.01.2018: BSG goes Weserkurier: Turnierbericht vom Carl Carls-Memorial

 

Im Sportteil (!) des heutigen Weserkuriers findet sich ein Turnierbericht vom Carl Carls-Memorial, der von unserem Pressereferenten Andreas Calic geschrieben wurde:

AC

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14.01.2018: Hugh Ditmas gewinnt das Carl Carls Memorial 2018!

 

Hugh Ditmas von der Bremer Schachgesellschaft ist neuer Bremer Seniorenmeister. Gratulation!

 

In einer packenden Schlussrunde, in der noch sechs Spieler Aussichten auf den Titel- und /oder Turniergewinn hatten, besiegte Ditmas seinen Vereinskollegen Manfred Krause und kam damit auf 5,5 Punkte. Kurioserweise bot unmittelbar nach Beendigung dieser Partie der bis dato Führende Siegmund Kolthoff  (Breloher SC) seinem Gegner Dr. Irmin Meyer (Werder Bremen) Remis, offenbar in der irrigen Annahme, dass er bei Punktgleichheit Turniersieger würde. Dem war aber nicht so, in der Endabrechnung hatte Ditmas einen siegbringenden Buchholzpunkt mehr. Dritter wurde Uwe Körber von den Findorffer Schachfreunden.

 

Die Ratingpreise gingen an Peter Schwenteck (<1799), Wolfgang Jackwerth (<1699) und Karl Heinz Schubert (<1500), der ein auffallend starkes Turnier spielte. 

 

Mit Ditmas gewann das Carl Carls-Memorial erstmals ein Spieler der Bremer Schachgesellschaft von 1877, die das Turnier unter Federführung ihres Vorsitzenden Michael Woltmann 2013 ins Leben gerufen und nun schon das sechste Mal durchgeführt hat. Ergebnisse und Tabelle finden sich wie gewohnt hier.

AC

 

12.01.2018: Spannung bis zum Schluss

 

Erst in der letzten Runde entscheidet sich der Turniersieg und der Meistertitel beim CCM 2018! Beste Voraussetzungen zum Turniergewinn hat Siegmund Kolthoff (5 Punkte) vom Breloher SC, der als einziger aus eigener Kraft durch einen heutigen Schlussrundensieg den ersten Platz verteidigen kann. Als Spieler des Niedersächsischen Landesschachbundes kann er allerdings nicht den Titel des Bremer Meisters erobern, der womöglich separat vom Turniersieg entschieden wird. Die günstigste Ausgangsposition hat dafür Hugh Ditmas von der Bremer SG, der mit 4,5 Punkten alleiniger Zweiter ist. Alle weiteren Verfolger - darunter Krause, Meyer, Belegradek und Körber (jeweils 4 Punkte) - müssen auf einen Ausrutscher der Führenden und wohl auch auf die Zweitwertung hoffen, die womöglich sowohl über den Turniersieg als auch den Titel entscheiden wird. Ergebnisse, Tabelle und Paarungen finden sich wie gewohnt hier.

AC

11.01.2018: Da waren es nur noch drei

 

Zwei Runden vor Schluss verdichtet sich die Spitze beim CC-Memorial! Mit Ditmas (Bremer SG), Kolthoff (Breloher SC) und Belegradek (SK Ganderkesee) befinden sich gleich drei Spieler mit jeweils vier Punkten auf dem geteilten ersten Tabellenplatz. Macht dieses Trio, das jeweils mit drei Siegen und zwei Remisen noch keine Partie verloren hat, den neuen Meister unter sich aus? Oder stößt in den ausstehenden Runden noch einer aus der dichten Verfolgergruppe ganz nach vorn? Schließlich sind Überraschungen stets möglich, wie die Begegnung Schubert-Neumann aus der fünften Runde gezeigt hat: DWZ 1073 schlug DWZ 1715 - ein nicht ganz alltägliches Vorkommnis! Ergebnisse, Tabelle und Paarungen finden sich wie gewohnt hier.

AC   

10.01.2018: Wer wird neuer Bremer Seniorenmeister?

 

In Anwesenheit des Titelverteidigers Lothar Wemßen wird beim Carl Carls-Memorial 2018 der kommende Bremer Landesmeister der Senioren gesucht. Nachdem es in den ersten beiden Runden keine größeren Überraschungen gab, wurde der Wind ab der dritten Runde rauher. Dort trafen mit Kolthoff-Benecke die ersten beiden der Setzliste aufeinander - ein Prestigeduell, welches Kolthoff (Breloher SC) für sich entscheiden konnte. Durch diese Niederlage aus dem Tritt geraten, verlor Benecke (Bremer SG) auch in der vierten Runde gegen Belegradek (SK Ganderkesee), der nunmehr allleiniger Tabellenführer ist. Aber noch ist das Feld eng zusammmen: den Ersten trennen vom Dreizehnten lediglich anderthalb Punkte, sodass in den noch zu absolvierenden drei Runden die Tabelle auf den Kopf gestellt werden kann. Für Spannung ist also gesorgt - zumal sich die Teilnehmer äußerst kämpferisch zeigen: von den 36 Partien endeten nur 7 mit einem Remis!

AC

07.01.2018: BSG goes Weserkurier: Carl Carls Memorial

 

Pünktlich zum Beginn des CCM stand am Donnerstag, den 4.1. im Weserkurier eine von unserem Pressereferenten lancierte Ankündigung des Turniers, die auch unter diesem Link nachgelesen werden kann.

AC

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6.1.2018: BSG goes Weserkurier: Neues aus dem Carl Hartlaub-Projekt

 

Zwischen den Jahren erschien im Weserkurier ein Text über Carl Hartlaub, geschrieben von Andreas Calic, unserem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit - der anbei als pdf zur Verfügung steht. Viel Vergnügen beim Nachlesen!

AC

ACalic: Buch ohne Autor
Buch ohne Autor_wk28122017_1Seite.pdf
PDF-Dokument [541.6 KB]

05.01.2018

 

Seit dem 04.01. richtet die Bremer Schachgesellschaft die Offene Bremer Senioren Einzelmeisterschaft unter dem Namen Carl Carls Memorial aus!

2018 findet das Turnier bereits zum 6. Mal statt.

 

Ergebnisse und Tabellen finden Sie hier.

MW