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Aktuelles

13.12.17: SF Leherheide 3-BSG 4: 2:6
 
Schon auf der Hinfahrt nach Bremerhaven wurden die ersten Tipps abgegeben. Sie variiereten von allgemeinen Statements wie: "das Spiel
gewinnen wir allemal", bis zu hin konkreten Ergebnisswünschen (es ist ja bald Weihnachten): "7:1 (Hayo), oder 6:2 (Karsten)". Keine Frage,
Leherheide 3 war zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzter mit Null Punkten, hatte nur sechs Brettpunkte erspielt und war von der Durchschnitts-DWZ (1063) im Vergleich zu unser (1654) der klare Außenseiter. Ich hatte
aber in der Woche zuvor gewahnt: "Die schwierigsten Gegner sind die, die
man unterschätzt!"
Es fing jedoch gut an. Sowohl Friedrich am Brett 7 als auch Harald am
Brett 8 hatten leichte Gegner und erspielten schnell eine 2:0 Führung.
Als dann aber Christoph, und kurz darauf Oliver, ihren König auf das
Brett legen mußten, stand es auf einmal 2:2. Ein Blick auf die anderen
Bretter, außer bei Jens, ließ keinen klaren Vorteil für die eine oder
andere Mannschaft erkennen. Doch dann schaffte es Lothar, sich durch
einen Figurengewinn eine Gewinnstellung zu erarbeiten. Auch Jens ließ
nichts mehr anbrennen. Wir führten wieder mit zwei Punkten Vorsprung: 4:2.
So nach und nach kristallisierte sich auch bei den noch verbliebenen
Spielern Hayo und Karsten klare Vorteile heraus. Diese ließen sie sich
auch nicht mehr aus der Hand nehmen. Der verdiente Endstand von 6:2 war
erreicht.
Nach der Niederlage am ersten Spieltag war dies ein versöhnlicher
Ausklang. Wir stehen jetzt auf Platz 2 der Tabelle auf einem
Aufstiegsplatz mit sechs Punkten aus vier Spielen. Einen Dank an alle
Spieler der Mannschaft. Ich wünsche euch ein friedliches Weihnachtsfest
und ein erfolgreiches Neues Jahr.

H. W.

06.12.17: Weihnachtsblitz

 

Alle Jahre wieder ... blitzt es zur Weihnachtszeit! Anbei die diesjährige Ankündigung unseres Turnierleiters Kurt Borbely, aber Achtung, es wird scharf geschossen!

AC

Weihnachtsblitz 2017.doc
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02.12.17: Bild ohne Titel

 

Im Weserkurier vom 30.11. ist ein von unserem Pressereferenten geschriebener Text zum nebenstehenden Bild mit Carl Carls erschienen, der anbei als pdf zum Download zur Verfügung steht.

AC

Andreas Calic: Bild ohne Titel, WK 30.11.2017
CC_Bild ohne Titel_WK_30112017.pdf
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01.12.17: C-Klasse: Bremer SG 5 erobert die Tabellenspitze

 

Wir hatten am 26. November 2017 auswärts gegen das nominell stärkste Team in der C-Klasse, den Delmenhorster SK 5, anzutreten. Uns war die Schwere der Aufgabe bewusst, aber wir mussten auch an diesem Spieltag wieder auf zwei Leistungsträger verzichten. Unser Mannschaftsführer, Siegfried Mikoteit, schaffte es aber trotzdem wieder, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Pünktlich um 10 Uhr wurden dann im Hotel Thomsen die Bretter freigegeben.

 

Alexander Kück (1068), der erst am Vorabend ins Team gerutscht war, spielte am 6. Brett gegen Lukas Wollscheid (894). Alexander stand bereits auf Verlust, profitierte dann davon, dass sein jugendlicher Kontrahent seine Chancen nicht nutzte und danach wendete sich das Blatt. Der BSG-Spieler war im entscheidenden Moment zur Stelle, attackierte die löchrige Rochadestellung seines Gegenübers und setzte binnen weniger Züge matt. Das war schon klasse gemacht, aber es darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es ein glücklicher Sieg war.

 

Kurt Borbely (1169), der es mit dem talentierten Joshua Sinnhöfer (1561) zu tun bekam, spielte die Partie seines Lebens. Hier kam die Abtauschvariante im Rahmen der Französischen Verteidigung aufs Brett. Der BSG-Turnierleiter spielte sehr druckvoll und bestimmte das Spielgeschehen. In der Eröffnung wurden die Zentrumsbauern und die Damen getauscht. Kurt vermasselte dabei dem Gegner das Rochaderecht und stellte ihm anschließend immer wieder Aufgaben. Der Schlüssel zum Erfolg waren das starke Läuferpaar und die verbundenen Freibauern. Er konnte einen davon durchbringen und in eine Dame umwandeln. Der Rest war dann nur noch Formsache. Kurt spielte excellent und gewann gegen einen 400 DWZ-Punkte stärkeren Gegner! Die BSG 5 lag nun 2:0 vorne.

 

Die Ereignisse in der Partie Andreas Göhler (1359) - Eske Albert (1376) sind schnell erzählt. Eske entwickelte die Figuren geschickt, spielte aktiv und ließ Andreas nicht den Hauch einer Chance. Dieser Brettpunkt ging hochverdient an den DSK.

 

Am Spitzenbrett duellierten sich Matthias Proske (1473) und Stefanie Wollscheid (1639). Matthias hatte zunächst mehr vom Spiel, stand um den 20. Zug herum bereits über vier Bauerneinheiten besser, aber verpasste es, den Sack zuzumachen. Die Partie verflachte und nun war wieder alles offen. Ein Paukenschlag folgte dann im 35. Zug. Der BSGler stellte einen Turm ein und gab danach sofort auf.

 

Matthias Rast (1246) und Richard Gedecke (1278) saßen sich am 5. Brett gegenüber. Die erste Partiehälfte verlief ausgeglichen, aber dann kam Matthias immer besser ins Spiel. Er gewann nach einer Springergabel mit Schachgebot einen Läufer und stand nun klar auf Gewinn. Denkste – er verlor nur wenige Züge später die Qualität und musste nun noch um den Erfolg kämpfen. Es gab noch einige Fallstricke... Jetzt verteilte Richard Geschenke und stellte erst den einen, dann den anderen Turm ein. Es war in dieser Partie nicht alles Gold, was geglänzt hat, aber es war zumindest spannend. Matthias siegte unter dem Strich verdient. Die Bremer SG 5 ging mit 3:2 in Führung.

 

Anschließend waren alle Blicke auf die Partie Siegfried Mikoteit (1364) – Thomas Pralle (1366) gerichtet. Siegfried hatte zwar zum Schluss einen Mehrbauern, aber nahm dann das Remisangebot des DSK-Spielers an und sicherte so den Mannschaftserfolg.

 

Der Mannschaftskampf Delmenhorster SK - Bremer SG 5 endete 2,5:3,5. Es war knapp, aber Fortuna meinte es gut mit uns. Glückwunsch an das Team. Wir haben mit diesem Erfolg die Tabellenspitze in der C-Klasse erobert. In der nächsten Runde am 10. Dezember 2017 sind wir spielfrei.

MR

27.11.17: Spielbericht BSG 4 - TuS Varrel 2

 

Wenn mich dieser Spieltag eins gelehrt hat, dann dies, dass es stressiger sein kann an der "Außenlinie" inaktiv zuschauen zu müssen, während die eigenen Spieler mit den Gegnern ihre Klingen tauschen.

 

Zum Glück, aber nicht unverdient, ging es gut. Den Anfang machte Oliver am Brett 5 mit Schwarz, als er zwei Mehrbauern eroberte, ein solides Figurenspiel ohne Schwächen spielte und so seinen Gegner zur Aufgabe brachte. Es folgte Jens am Brett 1, auch mit Schwarz, der schon mit einem Remis liebäugelte, als er eine Figur erobern konnte und seinem Gegner dann keine Chance mehr ließ. Nachdem auch Friedrich am Brett 8 mit Weiß drei Mehrfiguren hatte, gab sein Gegenüber auf. Mit dem 3:0 im Rücken, konnte ich schon deutlich befreiter aufatmen.

 

Lothar (Brett 4) und Christoph (Brett 7) einigten sich mit ihren Gegnern auf ein faires Remis. Es stand nun 4:1. Sollte eigentlich etwas Beruhigendes haben, aber genau zu diesem Zeitpunkt kam mir das Bundesligaspiel Dortmund-Schalke in den Sinn. Nach einem 4:0 zur Halbzeit stand es nach dem Abpfiff noch 4:4!!

 

Aber auch Varrel 2 kam dem Ergebnis beängstigend nahe. Erst verlor Igor am Brett 2, dann gab Ronald am Brett 3 auf: Aktueller Stand 4:3. Zum Glück spielte Naldo nicht am letzten Brett 6 gegen Jörg, konnte so auch nicht das 4:4 einköpfen. Ein Blick auf das Spiel macht deutlich, dass hier nicht Fußball gespielt wurde. Erst tauschte Jörg einen Turm gegen Läufer und Springer, dann stellte sein Gegner einen Turm dorthin, wo er mit Schach gegabelt werden konnte. Die zusätzliche Drohung auch noch einen Bauern in eine Dame umwandeln zu können, ließ seinen Gegner die aussichtslose Lage erkennen: Aufgabe! Endstand: 5:3!

 

Große Erleichterung bei allen Anwesenden. Gratulation an die Mannschaft. Nehmen wir diesen Schwung mit zum nächsten Wettkampf am 10.12. auswärts gegen Leherheide 3.

HW

22.11.17: Feierabendliga: Gutes Schach in Findorff

 

Am 3. Spieltag stand der Vergleich Findorffer SF F1 - Bremer SG F2 auf dem Spielplan. Beide Teams waren etwa gleich stark aufgestellt und so konnte man gespannt sein, wer am Ende die Bretter als Sieger verlassen wird.

 

Am 4. Brett trafen Frank Schindehütte (1542) und Friedrich Schmitz (1499) aufeinander. Friedrich gewann im Mittelspiel eine Leichtfigur und bestimmte fortan das Spielgeschehen. Er zog ein geschicktes Figurenspiel auf und riss Löcher in die gegnerische Deckung. Der Findorffer war dann dem Druck nicht mehr gewachsen, verlor auch noch einen Turm und gab anschließend gleich auf. Es war ein Auftakt nach Maß für uns.

Thorsten Ahlers (1712) und Hayo Hoffer (1702) kennen sich bereits seit Jahren aus der gemeinsamen Vorstandsarbeit im LSB. Jetzt saßen sie sich erstmal am Brett gegenüber. Hayo war sehr konzentriert, spielte überlegt und versuchte, keine Schwächen zuzulassen. Thorsten hingegen war etwas mutiger, besser gesagt, etwas waghalsiger. Er verzichtete im Übergang zum Mittelspiel zunächst auf das Zurücknehmen eines Bauern, kurz darauf marschierte seine Dame über das Brett und ließ den d2-Springer ungedeckt zurück. Hayo konnte diesen ohne größere Mühe erobern und stand danach klar auf Gewinn. Thorsten warf nun nicht gleich die Flinte ins Korn und hoffte seinerseits noch auf einen Ausrutscher des BSGlers. Hayo behielt aber alle Gefahren (schwache Grundreihe, c6-Bauer) im Auge und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Glückwunsch an Hayo!

Am Spitzenbrett kämpften Harry Baumann (1890) und Robert Klemm (1696) um den Erfolg. Robert zeigte sich über weite Strecken der Partie von seiner besten Seite. Er versäumte es nur, die Partie vorzeitig zu seinen Gunsten zu entscheiden. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Robert machte dann im Endspiel den Sack zu und brachte das BSG-Team uneinholbar mit 3:0 in Führung.

Last but not least spielten Sören Behrens (1612) und Markus Jablonka (ohne DWZ) miteinander. Auch diese Partie war spannend und verlief lange sehr ausgeglichen – bis zum 45. Zug. Hier unterlief Markus mit Ke6 statt Ke4 doch noch ein Schnitzer und die Partie kippte. Sören ließ sich nun die Butter - trotz Zeitnotphase – nicht mehr vom Brot nehmen und siegte. In der späteren Analyse mit Houdini zeigte sich, dass beide (!) viele Topzüge fanden. Klasse! Glückwunsch an beide Kontrahenten.

 

Hier alle Ergebnisse im Überblick:

  1. BRETT: Harry Baumann – Robert Klemm              0:1
  2. BRETT: Thorsten Ahlers – Hayo Hoffer                0:1
  3. BRETT: Sören Behrends – Markus Jablonka        1:0
  4. BRETT: Frank Schindehütte – Friedrich Schmitz   0:1

 

Findorffer SF F1 – Bremer SG F2                                    1:3

 

Die Bremer SG F2 siegte am Ende verdient und konnte zwei Mannschaftspunkte aus dem Nachbarstadtteil entführen. Alle Partien hatten ihren Reiz und machen Lust auf mehr! Wir möchten uns bei den Findorffern für die nette Gastfreundschaft bedanken. Im Januar 2018 geht es weiter mit der Runde 4. Hier hat die BSG F2 Heimrecht gegen TuS Varrel F1; die Erste spielt ebenfalls im Bürgerhaus Weserterrassen und tritt gegen den Delmenhorster SK F1 an.

MR

15.11.17: SK FinWest gegen BSG 5

 

Am Sonntag, den 12.11.2017, mussten wir gegen die Schachgemeinschaft FinWest als Gäste in Oslebshausen antreten. FinWest ist eine neue Zusammensetzung aus Spielern von Findorff und

Bremen West.

 

DWZ-mäßig lagen beide in etwa auf Augenhöhe. Unsere BSG 5 war eigentlich sogar etwas

stärker einzuschätzen. Aber was heißt das schon im Schach!

 

Auch in dieser zweiten Runde mussten wir wieder mit Handicap antreten. Leider musste unser Spitzenspieler an die BSG 4 abgegeben werden, da auch dort Spieler fehlten. Unser erster Mann Oliver Reif sollte am 1. Brett spielen. So rückten wir alle ein Brettplatz nach oben. Den nächsten Dämpfer erhielten wir, weil unser Brett 4 leer blieb. Also 10€ Strafe und schon den ersten Verlustpunkt. - Das fing ja gut an.-

 

Am ersten Brett hatte nun Matthias Proske mit Weiß das Vergnügen gegen G.Rosenow ( DWZ 1528 ). Matthias musste mit einer Fiebrigen Erkältung antreten. Respekt, das er trotzdem gespielt hat. Nun sitzt Matthias ja immer sehr ruhig und bedacht vor seinem Brett, und diesmal saß er mit besonders stoischer Ruhe vor seinem Gegner und kommentierte seine Partie kurz wie folgt:

 

"Es kam die königsindisch Verteidigung als Sämisch-Variante auf das Brett. Ich habe lang rochiert und später den g und h Bauern auf die

Reise geschickt, um seine Königsstellung zu knacken. Eine zeitlang verteidigte er sich gut und gewann nach Unkonzentriertheit meinerseits zwei Bauern und war kurz davor den Angriff abzuschlagen. Nahm aber einen dritten Bauern mit der falschen Figur, aus Angst, ich schlage auf e7 einen Bauern mit Eindringen auf der 7. Reihe. So aber konnte ich meinen Turm nach e6 stellen, von wo aus er zusammen mit der Dame das Feld g6 angriff. Das konnte er nur mit dem Rückzug seiner Dame nach e8 vermeiden. Darauf zog ich Bauer d6 mit Angriff seines Bauern auf e7. Schlagen konnte er nicht, da seine Dame auf e8 ungedeckt stand. Lange Rede, kurzer Sinn; mein Gegner musste seine Dame für einen Turm geben und nach der Umwandlung meines Bauern zu einer Dame war das Endspiel gewonnen."

 

Gratulation Matthias! Damit glichen wir aus. Es stand 1:1. Am zweiten Brett musste ich selber mit Schwarz gegen Wilfried Ebbers spielen. Nach seiner Eröffnung mit e4 versuchte ich meine Lieblingsverteidigung im Franzosen aufs Brett zu bringen.

Ich fand mich nach der sogenannten Vorstoßvariante schnell und gut zurecht. Konnte ihm einen Bauern abknöpfen, den er sich aber durch einen starken Damenangriff auf Df3 zurückholen konnte. Dieser Angriff mit Dame und Springer war aber zu mutig. Ich verteidigte meine Stellung ruhig und bedacht. Nun rächte sich sein ungestümer Angriff. Ich hatte bald die klar bessere Stellung und gewann einen Springer, der leblos sein Dasein auf einem Randfeld fristete. Nun konnte ich mit Hilfe

meines Königs einen Freibauern durchbringen. Es stand 1:2, die BSG 5 lag in Führung.

 

Am dritten Brett spielte unser Mannschaftsführer S. Mikoteit mit Weiß gegen H. Perrin. Siegfried war der klare Favorit. Und so begann er auch. Das Spiel gestaltete sich über eine lange Zeit sehr ausgeglichen. Allerdings schlichen sich bei Siegfried kleine Fehler und Unachtsamkeiten ein. Am Ende wickelte er schlecht ab. H.Perrin konnte mit seinem König einige Bauern erobern. Die eigenen konnte H.Perrin mit einem Läufer immer gut abdecken, und so musste Siegfried ihm die Hand zum Gewinn reichen. FinWest glich wieder aus, es stand 2:2.

 

An Brett 4 fehlte leider wie beschrieben unser junger Spieler O. Schoppe.

 

An Brett 5 trafen A. Göhler mit Weiß auf einen jungen Nachwuchsspieler N. Fröhlich. Aufeinander. Andreas eröffnete überfallartig und stand in kürzester Zeit klar auf Gewinn. Das ließ er sich auch nicht mehr nehmen. Ergebnis 2:3.

 

Am sechsten Brett kämpfte Otto Fritz mit Schwarz gegen einen ebenfalls guten jungen Nachwuchsspieler K. Umutcan. Otto spielte Caro-Kann und ließ sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen. Souverän entschied er die Partie für sich. Endergebnis 2:4!

 

                           M.Proske – G. Rosenow   1:0

     

                           W.Ebbers – K. Borbely      0 :1

 

                           S. Mikoteit – H. Perrin     0 : 1

 

                           D.Fröhlich -  O. Schoppe    + / -

 

                           A.Göhler -  N. Fröhlich      1 : 0

 

                           K.Umutcan – O.Fritz         0 : 1

 

Zur Runde 3 müssen wir wieder auswärts gegen Delmenhorst SK 5 antreten. Wohl unser schwerster Gegner (DWZ 1595). Dort sollten wir mit unseren stärksten Spielern vertreten sein.

KB

14.11. Werder Bremen 6 - BSG 4
 
Nachdem wir im ersten Gruppenspiel noch mit 2:6 gegen Kirchwehye 2 verloren hatten, lag eine spürbare Spannung über dem zweiten Spieltag. Unser Gegner, Werder 6, hatte in die Platin-Loge des Weserstadions eingeladen, weil zur selben Zeit ihre Bundesligamannschaft dort spielte. Auf der selben Ebene, aber doch räumlich voneinander getrennt, wurden die Figuren auf dem Brett verschoben. Den besseren Start erwüschten wir, nachdem Igor Dietrich, am Brett 3 spielend, mit einem klassischen Abzugschach die Dame seiner Gegners Helmut Rose erobern konnte, der daraufhin das Spiel verloren gab. Dem 1:0 folgte bald ein Remis am Brett 1 durch unseren Remis-König Karsten Dehning-Busse. Einen beruhigenden Vorsprung erspielten uns dann Lothar Brandt am Brett 4 und
Jens Kohlscheen am Brett 2: Spielstand 3,5:05!
 
Mit dem Wissen im Rücken ließ es sich wohl leichter gewinnen. Zuerst
macht Oliver Reif (Brett 5) und dann Olaf Peine (Brett 7) den ersten Sieg
in dieser Saison klar. Während Oliver eine Leichtfigur gewinnen konnte
und auch positionell besser stand, gewann Olaf durch Zeitüberschreitung
seines Gegners. Nun lagen wir uneinholbar mit 5,5:0,5 vorn. Nur am Brett
6 und 8 wurde noch gespielt. Am letzten Brett mußte sich Harald
Weinitschke mit Schwarz gegen Thorsten Schumann verteidigen. Der
Unterschied von fast 280 DWZ war dem Spiel nicht anzumerken. Weiß bot
sogar ein Damenopfer an, dass aber ein Zug später für Schwarz das Matt
bedeutet hätte. Es blieb lange eine spannende Partie, die vor allen
Dingen Weiß viel Zeit kostete. Nach 23 Zügen war diese abgelaufen. Nun
wurde es jetzt schon ein eindeutiger Sieg, der durch die letzte Partie
dann noch einmal verbessert wurde. Jörg Winkelmann spielte gegen einen
ehemaligen BSGler, Andreas Salm. Positionelle Vorteile konnte er zum
Schluss auch noch in eine Leichtfigur mehr umsetzen. Ein tolles
Ergebnis, 7,5:05, das Mut macht für die nächste Partie am 26.11. gegen
TuS Varrel. Dank und Gratulation an die Mannschaft!

HW

02.11.17: 2. Spieltag in der Feierabendliga

 

Am 2. Spieltag in der Feierabendliga gingen beide BSG-Teams als Außenseiter an die Bretter.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bremer SG F1 – Spielgemeinschaft F1                                   0:4

  1. H.G. Steinkraus-Kück (1751) – David Kardoeus (2199)   0:1
  2. Hayo Hoffer (1702) – Nikolas Wachinger (2059)             0:1
  3. Otto Fritz (1244) – Kevin Silber (1983)                           0:1
  4. Kurt Borbely (1169) – Tobias Kügel (2253)                     0:1

 

Kurt Borbely hatte mit dem Bremer Einzelmeister 2017, Tobias Kügel, die härteste Nuss zu knacken. Beide Spieler trennen 1.100 DWZ-Punkte und das zeigte sich auch am Brett. Kurt war an diesem Tag chancenlos und gab nach dem 25. Zug auf. Kein Problem, weil es mal interessant war, gegen einen Spitzenspieler eine Langzeitpartie zu spielen.

Auch Otto Fritz sah gegen Kevin Silber kein Land und gratulierte seinem Kontrahenten zum Sieg

Hayo Hoffer spielte mit Nikolas Wachinger. Hayo verlor in einer taktisch verwickelten Stellung eine Leichtfigur und danach war auch diese Partie schon früh entschieden.

Am Spitzenbrett trafen H.G. Steinkraus-Kück und David Kardoeus aufeinander. H.G. hielt lange gut mit und hatte „nur“ einen Minusbauern hinzunehmen. Im Endspiel machte David dann aber alles klar und sicherte sich den vollen Punkt.

 

Die BSG F1 unterlag deutlich, aber erwartungsgemäß mit 0:4. Der DWZ- und Leistungsunterschied war an allen Brettern einfach zu groß.

 

Bremer SG F2 – Delmenhorster SK F1                                    1:3

  1. Matthias Proske (1473) – Tobias Sturm (1941)                  0.5:0,5
  2. Markus Jablonka (ohne DWZ) - Holger Klattenhoff (1942)  0:1
  3. Matthias Rast (1246) – Thomas Pralle (1364)                    0,5:0,5
  4. Felix Rieger (961) – Dieter Sturm ( 1246)                           0:1

 

Markus Jablonka hatte mit Holger Klattenhoff einen starken Gegner vor der Brust. Markus machte seine Sache gut, aber verlor im Mittelspiel einen Bauern, dann einen zweiten, dritten und vierten. Die Partie war gelaufen.

Die Partie Matthias Rast – Thomas Pralle verlief ausgeglichen und nach dem Abtausch der Türme war die Luft raus. Man einigte sich auf eine Punkteteilung.

Felix Rieger spielte ebenfalls ordentlich, aber er hatte leider die Zeit nicht im Auge. Er hatte noch vier Minuten für acht Züge zur Verfügung und in der Eile unterliefen ihm Fehler. Der DSK-Spieler, Dieter Sturm, siegte unter dem Strich verdient.

Am 1. Brett trafen Matthias Proske und Tobias Sturm aufeinander. Matthias zeigte eine ausgezeichnete Leistung und holte ein hochverdientes Remis gegen einen etwa 500 DWZ-Punkte stärkeren Spieler.

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG F2 – Delmenhorster SK F1 endete 1:3.

 

Am 15. November 2017 tritt die Zweite auswärts gegen die Findorffer F1 an; die BSG F1 ist  in der 3. Runde spielfrei.

MR

27.10.17: C-Klasse: BSG 5 mit Punktgewinn

 

Die Bremer SG 5 hatte zum Saisonauftakt den ein oder anderen Spielerausfall hinzunehmen und trat ersatzgeschwächt in Lemwerder (Landkreis Wesermarsch) an. Mehr noch: Um 10 Uhr waren nur drei BSGler im Spiellokal anzutreffen. Wir telefonierten mit den Verschollenen und erfuhren, dass sie sich verfahren hatten. Der Fahrer (der Name bleibt unerwähnt) und die beiden Mitfahrer kamen erst mit 20-minütiger Verspätung am Spielort an. Wir warteten alle geduldig, und um 10.25 Uhr wurden dann die Bretter freigegeben.

 

Stefan Albrecht, der an diesem Tag seine Premiere in der Mannschaft feierte, hatte sich mit Frank Neuhaus auseinanderzusetzen. Die erste Partiehälfte verlief recht ausgeglichen, aber dann büßte Stefan einen Bauern ein und stand daraufhin etwas schlechter. Der Lemwerderaner schaffte es, seinen Vorteil weiter auszubauen, brachte einen Bauern bis zur Grundreihe durch und verwandelte diesen in eine zweite Dame. Er vernachlässigte dabei aber seine Königsstellung. Stefan nutzte seine Chance, holte zum Gegenschlag aus und setzte mit Turm und Dame matt!

 

Siegfried Mikoteit bekam es am 3. Brett mit Heike Rustkowski zu tun. Siegfried ging von der Papierform her leicht fovorisiert in die Partie, konnte auch schnell den Zentrumsbauern e5 gewinnen und dann riss der Faden bei ihm. Er wurde im Gefühl des sicheren Sieges nachlässig, Fehler schlichen sich ein und dann blieb nur, seiner Kontrahentin zum Sieg zu gratulieren. Es war nicht sein Tag.

 

Am Spitzenbrett trafen Matthias Proske und Wilfried Schmid aufeinander. Matthias, der in den letzten Wochen nur so vor Spielfreude sprühte, zeigte sich auch am Sonntag wieder von seiner besten Seite. Er bestimmte das Spielgeschehen und stellte seinem Gegner permanent Aufgaben. Dieser war dem Druck irgendwann nicht mehr gewachsen. Matthias stieß in die Löcher und hob die gegnerische Stellung durch geschicktes Figurenspiel aus den Angeln. Das war erste Sahne!

 

Alexander Kück war an diesem Tag chancenlos. Er verlor gegen Ralf Willenberger. Es stand 2:2.

 

Kurt Borbely duellierte sich wie im Vorjahr mit Marco Meyer. Kurt konnte damals ein für ihn schmeichelhaftes Remis mitnehmen, aber jetzt verlief die Partie vom ersten bis zum letzten Zug absolut ausgeglichen.

 

Matthias Rast und Klaus Pohl kämpften ebenfalls noch. Matthias kam schlecht aus der Eröffnung heraus, nahm zwei Schwachstellen (verpasste Rochade und einen Doppelbauern auf der c-Linie) mit ins Mittelspiel und versuchte die Stellung geschlossen zu halten. Das gelang auch lange, aber dann verlor er doch nach Unachtsamkeit einen der c-Bauern. Er musste nun gehörig aufpassen und durfte sich keinen weiteren Fehltritt mehr erlauben. Das Schachbrett war zu diesem Zeitpunkt noch recht voll, die Stellung war unübersichtlich und die Schachuhr tickte. Klaus hatte noch neun Minuten für acht Züge bis zur ersten Zeitkontrolle; Matthias dagegen hatte noch etwa 45 Minuten zur Verfügung. Der Lemwerderaner hatte erst wenige Tage zuvor eine bereits klar gewonnene Partie wegen Zeitüberschreitung weggeworfen (das erzählte Klaus hinterher) und bot nun remis an. Matthias wartete nun auf den Ausgang der Partie Meyer – Borbely. Kurt hätte nun sogar einen Bauern gewinnen können, aber nahm das Remisangebot seines Gegenübers an. Der Gewinnweg war nicht ersichtlich. Jetzt nahm auch Matthias das Remis an. Beide Punkteteilungen gehen in Ordnung.

 

Der Mannschaftskampf SG Lemwerder – Bremer SG 5 endete unter dem Strich leistungsgerecht 3:3. Wir möchten uns an dieser Stelle bei der SG Lemwerder bedanken, dass nicht um Punkt 10 Uhr die Schachuhren gedrückt wurden. Fair play!

Am 12. November 2017 steht die nächste Runde an. Hier treffen wir auswärts auf die SG FinWest.

MR

25.10.17: BSG 2 siegt in der Verbandsliga Nord
 
Mit dem 6-2 Sieg gegen Verden hatten wir einen sehr gelungenen Start in die neue Saison. Ich kann mich nicht an einen Mannschaftskampf erinnern, der schon gegen 13:45 Uhr an allen Brettern ausgespielt zu Ende war. Dabei hatte ich nach ca. 1,5 Stunden leichte Bedenken. Aber dazu unten mehr. Hier die Einzelergebnisse:
 
     
SK Verden 2 : 6 Bremer SG 2
2  Strüßmann, Frank (2035) 0 : 1 (2067) Tchetchelnitski, Mikhail  2
3  Dr. Fuhrmeister, Ulf-Theo (1956) 0 : 1 (1972) Prof. Schoene, Armin  5
4  Dr. Hävecker, Michael (1910) ½ : ½ (1992) Stieglitz, Dirk  6
5  Vetter, Torsten (1952) ½ : ½ (1891) Ditmas, Hugh  8
6  Palmer, Harald (1804) ½ : ½ (1919) Matticzk, Jago  9
7  Campe, Herbert (1663) ½ : ½ (1818) Buhrdorf, Axel  10
10  Wetjen, Fabian (1688) 0 : 1 (1808) Herbst, Karl-Ulrich  12
18  Schmidt, Olaf (1676) 0 : 1 (1833) Fricke, Andreas  16
     
An den ersten fünf Brettern war der Wettkampf nominell recht ausgeglichen. Dahinter hatten wir klare Vorteile. Allerdings machte ich mit etwas Sorgen über den Verlauf der Eröffnung bei Jago und Andreas. Aber vielleicht lief da auch alles nach Plan und ich war nur zu pessimistisch.
 
Der Gegner von Hugh machte aus seinem Damenbauerspiel gleich einen Stonewall und bot früh Remis. Solche Stellungen sind mit Schwarz nur schwer zu gewinnen und angesichts der Spielstärke des Gegner war die Annahme in Ordnung. Abgesehen von den beiden oben erwähnten Partien standen wir sonst mit leichten Ausschlägen in beide Richtungen ausgeglichen.
 
Dann konne aber Karl-Ulrich auch schon den ersten Sieg vermelden. Ich habe es selbst nicht mitbekommen aber er konnte wohl eine feine Kombination anbringen. Axel hatte wenig Aussichten auf Vorteil und so kam das Remisangebot nicht ungelegen. Er wartete noch etwas, wie sich die restlichen Partien entwickelten und nahm dann an. 2-1 für uns.
 
Zwischenzeitlich hatte Andreas seine Partie drehen können. Sein Gegner stand irgendwie mit der eigenen Königssicherheit und Entwicklung auf dem Kriegsfuß, und Andreas wies ihm Zug für Zug die Probleme seine löchrigen Stellung nach. 
 
Jago litt zwar immer noch unter seinem schwachen und isolierten Doppelbauer bzw. Minusbauer, erhielt aber langsam in typische Manier Initiative gegen den schwarzen König.
 
An Brett 1 entwickelten sich die Dinge eher langsam, aber der Verdener hatte einen falschen Plan und Mikhail begann dies zielstrebig auszunutzen. Bei Prof. Schöne startete nach beidseitigem Doppelfianchetto und und fast vollem Brett das Lavieren. Ich selbst hatte Raumvorteil und die etwas „leichtere“ Stellung, aber auch meine Möglichkeiten waren aufgrund der Bauernstruktur beschränkt, und so entwickelte sich ein interessanter Kampf um Prophylaxe und Umsetzung der eigenen Ideen.
Dann ging es aber recht alles recht schnell. Andreas hatte mittlerweile drei verbunde Freibauern samt besserer Stellung. Sein Gegner mochte dann nicht mehr. 3-1. Mikhail spielte nach Lehrbuch und auch seinem Gegner blieb nur die Aufgabe. 4-1. Jagos Angriff schlug zwar nicht ganz durch aber keine Spur mehrvon Nachteilen. Bei mir hatte ich ein bis zwei bessere Möglichkeiten ausgelassen und wollte nun Remis bieten. Mein am Zug befindlicher Gegner kam mir zuvor. Kurz danach war auch bei Jago der halbe Punkt gesichert. 5-2. Ich meine die Stellung bei Prof. Schöne war da nach einem doppelten Turmabtausch auf der einzig offenen Linie noch ausgeglichen. Aber in leichter gegnerischer Zeitnot beorderte er Dame, Läufer und Springer in Richtung der weißen Rochadestellung und unterstützt von einem Bauern auf e4 war die weiße Königstellung wohl fast nicht mehr zu verteidigen. Es dauerte nur noch wenige Züge und mit dem Sieg war der 6-2 Endstand erreicht.
 
Am 12.11.17 um 10 Uhr haben wir mit Niederelbe den nächsten der „leichteren“ Gegner zu Gast bei uns.
DS

17.10.2017: Horst Winkelmann

 

Eines unserer ältesten Mitglieder ist nach schwerer

Krankheit gestorben. Nur für wenige ist Horst Winkelmann noch ein Begriff. In den 60er und 70er Jahren war er der Turnierleiter, der mit daran gearbeitet hat, dass unsere BSG eine mehr sportliche Ausrichtung bekommt.

 

Große Weitsicht und Organisationsfähigkeit wurden ihm

bescheinigt, stets präsent, ansprechbar und fachkundig. Er war dann auch einige Jahre 2. und 1. Vorsitzender (1972-1976). Seine Aktivitäten hörten plötzlich auf,  weil seine Frau plötzlich schwer erkrankte und verstarb. Er musste weiter seinen Beruf ausüben, musste aber jetzt auch  viel mehr für seine Familie, für fünf junge Söhne, da sein.

 

Auch danach blieb er interessiertes Mitglied unserer BSG. Vor einigen Jahren kam er, schon von der Krankheit gezeichnet, noch einmal zur Hauptversammlung.

 

Wir verneigen uns vor seiner Leistung. Er hat für die Bremer Schachgesellschaft von 1877 viel getan.

Franz Stabenow und Manfred Breutigam

PS: Vor über 50 Jahren gelang Horst Winkelmann folgendes Schmuckstück, welches damals auch international Aufmerksamkeit erregte. Viel Vergnügen beim Bestaunen und Nachvollziehen des von langer Hand geplanten spektakulären Schlusszuges!

AC

13.10. Matthias Rast souverän!

 

Die erste Entscheidung in der VM 2017 ist gefallen: Mattthias Rast gewinnt mit 6 aus 7 die Gruppe 4 und steigt damit in die nächste Gruppe auf. Gratulation!

 

Einen ebenso beeindruckendes Turnier spielte Otto Fritz - er holte mit 5,5 aus 7 den 2. Platz, der (wenn der Schreiberling recht informiert ist) ebenfalls zum Aufstieg qualifiziert.

 

Einen guten Einstand hatte auch unser neues Mitglied Stefan Albrecht; als einziger schlug er den Gruppensieger und erspielte sich bei seiner Premiere einen soliden Mittelplatz. Alle Ergebnisse und der Tabellenstand finden sich hier.

AC

 

 

 

19.09.17: In eigener Sache

 

Liebe Schachfreunde!

Diese Info für Euch bitte zur Erinnerung: Am kommenden Montag, den 25.09., findet

die VM Runde 8 statt. Die Runde 7 wurde wegen unserer Simultanvorstellung auf den 09.10. verschoben. Bitte das in eurer Terminplanung berücksichtigen.

 

Vielen Dank!

Gruß K.Bo. (BSG-Turnierl.)

18.09.17: Ein Vereinsduell mit Streichen...

 

Die Bremer SG ist mit zwei Mannschaften in der neu ins Leben gerufenen Feierabendliga vertreten und gleich am 1. Spieltag kam es zum vereinsinternen Duell BSG F1 – BSG F2. Die Erste war an allen Brettern deutlich stärker aufgestellt als die Zweite und so stand der Sieger eigentlich schon vor dem 1. Zug fest, aber denkste!?!

 

Hier zunächst die Spielpaarungen:

 

Bremer SG F1 – Bremer SG F2

  1. Frank Peters – Matthias Proske
  2. H. G. Steinkraus-Kück – Michael Woltmann
  3. Robert Klemm – Kurt Borbely
  4. Oliver Reif – Otto Fritz

 

Am 2. Brett trafen H. G. Steinkraus-Kück (DWZ 1751) und Michael Woltmann (DWZ 1331) aufeinander. Michael zeigte sich an diesem Tag von seiner Schokoladenseite und wuchs über sich hinaus. Er spielte sehr konzentriert, eroberte im Mittelspiel Material und bestimmte fortan das Spielgeschehen. H. G. wehrte sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage, aber es gab kein Entrinnen mehr. Er gab auf und gratulierte Michael zum verdienten Sieg. Das war der erste Streich...

 

Die Partie Robert Klemm (DWZ 1696) – Kurt Borbely (DWZ 1169) verlief auf Augenhöhe. Kurt konnte sich dann einen Mehrbauern erkämpfen, stand nun sogar etwas besser und dann geschah folgendes: Robert beorderte  einen Turm ins Zentrum, Kurt schlug diesen mit dem Springer und gab damit die schützende Deckung seiner Dame auf. Ein Fauxpas. Roberts weißfeldriger Läufer hatte nun freie Bahn und schlug die schwarze Königin. Kurt streckte sofort die Waffen und vorbei war es mit dem zweiten Streich. Ausgleich zum 1:1.

 

Auch die Kontrahenten Oliver Reif (DWZ 1591) und Otto Fritz (DWZ 1244) schenkten sich nichts. Oliver kam zunächst besser aus der Eröffnung heraus, er griff beherzt an, aber unterschätzte dabei Ottos Gegenangriff und stellte dann nach einem Figurenabtausch fest, dass er eine Leichtfigur weniger auf dem Brett hatte. Erschwerend kam hinzu, dass er, Oliver, nun länger in die Stellung hineingucken und überlegen musste. Das kostete ihm Zeit und die Schachuhr tickte gnadenlos gegen ihn herunter; Otto dagegen hatte die Ruhe weg. Der BSG F2-Spieler kombinierte außerdem klug, erkannte einen Mattangriff und schlug eiskalt zu. Diese Partie war der nächste Streich und brachte die Zweite wieder in Front.

 

Am Spitzenbrett spielten Frank Peters (DWZ 2042) und Matthias Proske (DWZ 1473). Auch diese Partie verlief lange Zeit recht ausgeglichen. Frank konnte dann im Mittelspiel einen Bauern gewinnen, aber Matthias konnte seine Stellung gut verteidigen und blieb im Spiel. Erst im Endspiel setzte sich die spielerische Klasse und die langjährige Spielerfahrung des Oberliga-Spielers durch. Frank gewann unter dem Strich verdient und damit blieb ein weiterer Streich und die ganz große Sensation aus. Matthias darf aber trotzdem mit seiner Leistung sehr zufrieden sein.

 

Der Mannschaftskampf BSG F1 – BSG F2 endete mit einem leistungsgerechten 2:2. Es ist schon eine faustdicke Überraschung, weil dieses Ergebnis hatte vorher wohl niemand auf der Rechnung gehabt. Wie heißt es doch immer: „Partien müssen erst gespielt werden und dann wird abgerechnet!“

 

Die BSG F1 trifft in der nächsten Runde auf die Spielgemeinschaft F1; die BSG F2 spielt gegen den Delmenhorster SK F1. Die Spieltermine werden noch rechtzeitig bekanntgegeben.

MR

09.09.17: 140 Jahre BSG: Bilder vom Simultan mit GM Rogozenko

 

Anbei schon einmal die ersten Bilder, Bericht folgt nach!

AC

26.08. 140 Jahre BSG: Simultan mit Dorian Rogozenko!

 

Die Bremer Schachgesellschaft feiert in diesem Jahr ihr 140-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am Montag, dem 28.8. ein Simultan mit dem Bundestrainer GM Dorian Rogozenko statt. Das Reihenspiel beginnt um 19 Uhr, zuvor lässt Andreas Calic in einem Vortrag ab 18 Uhr besondere Momente aus der Geschichte des Vereins Revue passieren. 25 Teilnehmer haben sich für das Simultan angemeldet, das auf eine imposante Tradition zurückschauen kann, wie hier nachgelesen werden kann.

AC

25.08.2017: 140 Jahre BSG: Chronik. Teil 2: Die 60er Jahre

 

Schlag auf Schlag! Nach den 50ern sind nun auch die 1960er Jahre der Chronik vollständig! Obwohl, nicht ganz: 1969 fehlt, da Hanno Keller seine Untersuchungen zu diesem Jahr nicht mehr vollständig zusammentragen konnte. Hier geht's also zu den Jahren 1960-1968!

AC

24.08.2017: Neues vom Pokal und aus der VM

 

Anbei die aktuellsten Ergebnisse und Tabellenstände aus unseren Vereinsturnieren - hier geht's zum Pokal und hier zur VM.

AC

23.08.2017: 140 Jahre BSG: Chronik. Teil 2: Die restlichen 50er Jahre

 

Die 1950er sind vollständig! In unserem  Schacharchiv finden sich ab sofort die Jahre 1950-1960. Hier geht's lang!

AC

22.08.2017: 140 Jahre BSG: Chronik, Teil 2: 1952, 1953 und 1957

 

Neben den neu zu entdeckenden alten  Vereinszeitschriften soll der zweite Teil unserer Chronik nicht in Vergessenheit geraten! Anbei die Jahre 1952, 1953 und 1957. Fortsetzung folgt!

AC

Hanno Keller_Chronik_der BSG_1952
Keller_Chronik_1952.pdf
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Hanno Keller_Chronik der BSG_1953
Keller_Chronik_1953.pdf
PDF-Dokument [39.6 MB]
Hanno Keller_Chronik der BSG_1957
Keller_Chronik_1957.pdf
PDF-Dokument [60.5 MB]

17.08.2017: Simultan mit Tal

 

Auch zu ihrem 110-jährigen Bestehen lud die Bremer Schachgesellschaft zu einem Simultan an die Bretter. Niemand Geringeres als Weltmeister Michael Tal gab uns 1987 die Ehre. Berichte, Fotos und Roberto Jordans Remispartie gegen den Zauberer aus Riga finden sich im Schachecho Nr. 1  aus dem März 1987.

AC

Schachecho Nr. 1 März 1987
Schachecho Nr. 1 März 1987.pdf
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16.08.2017: Schachecho Nr. 13 vom August 1981

 

Anbei geht es zur nächsten Ausgabe einer unserer "historischen" Vereinszeitungen (siehe Eintrag vom 14.8.2017) u.a. mit Martin Breutigams Bericht von der Deutschen Jugendmeisterschaft 1981, einer Partieanalyse Hanno Kellers und der Beantwortung der Frage, wer ist Udo Arndt? Viel Vergnügen bei der Lektüre!

AC

Schachecho Nr. 13 August 1981
Schachecho Nr. 13 August 1981.pdf
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14.08.2017: Die Vereinszeitungen der BSG

 

Schachecho, Schachspiegel, Schachinfo - im Laufe der Zeit hatte die Bremer Schachgesellschaft diverse eigene Schachpublikationen, die über das schachliche Innenleben des Vereins berichteten. Allen Nostalgikern, Historikern und Schmökerern unseres Vereins werden diese ab sofort und nach und nach als pdf-Datei zugänglich gemacht! Es beginnt mit dem Schachecho Nr. 9 aus dem November 1980. Alle Exemplare finden sich in Zukunft hier. Viel Vergnügen bei der Lektüre!

AC

Schachecho Nr. 9 November 1980
Schachecho Nr. 9 Nov 1980.pdf
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07.08.2017: Tabelle des 6. Blitzturniers

 

Am vergangenen Montag lief das 6. Blitzturnier der laufenden Saison, welches von Detlef Plump gewonnen wurde. Anbei die Tabelle mit den weiteren Ergebnissen.

AC

04.08.2017: BSG goes Weserkurier

 

Schon seit längerem schlummert in den Katakomben unserer Homepage eine Art Pressearchiv. In diesem findet sich eine üppige Sammlung zahlreicher Zeitungsartikel, in denen über die BSG seit 1946 berichtet wurde. Jetzt ist gleich ein ganzer neuer Schwung dazu gekommen: allein im Jahre 1985 gab es 23(!) Artikel, die ab sofort hier nahgelesen werden können. Da liest man dann unter anderem, dass ein gewisser Detlef Plump 1985 Bremer Blitzmeister geworden ist...

 

Viel Vergnügen beim Stöbern in gar nicht so alten Zeiten!

AC

                                       . 01.08.2017: Princess  Cup 2017 in Wildeshausen

 

Und wieder lud Wildeshausen zum Princess-Cup ein. Ein Turnier, bei dem die max. DWZ auf 1500 begrenzt ist. D.h. Ein Sprungbrett für alle Schachspieler, die die 1500 DWZ Marke noch nicht erreicht haben. Hier hat man bei netter und lockerer Atmosphäre die Gelegenheit seine Schachkenntnisse zu verbessern.

 

Das Turnier lief am WE vom. 28.07. bis Sonntag den 30.07. Es war mit 50 Spielern sehr gut besucht. Ein bunter Schnitt aus Kindern, Jugendlichen und reiferen Schächern.

 

Die BSG reiste dabei mit 4 Spielern an. Der Kollege Harald Weinitschke konnte zum ersten Male für das Turnier gewonnen werden (siehe unten sein eigener Spielbericht). Nach dem Motto: Er kam, sah und siegte! In der Tat spielte Harald ein hervorragendes Turnier, er belegte den zweiten Platz, bekam einen schönen Pokal, eine Urkunde und eine Geldprämie. Harald musste sich bei seiner letzten Partie gegen Claas Rockmann Buchterkirche geschlagen geben. Bei gleichzeitigem Sieg seiner direkten Konkurrentin Kira Lücke, die ihre letzte Partie gewann.

 

Die restlichen BSGler Alexander Kück (3 Pkt.),  Felix Rieger (4 Pkt.) und Kurt Borbely haben aber auch heroisch gekämpft. Felix konnte mit 4 Punkten sehr zufrieden sein. Aber wir blieben doch etwas hinter unseren Möglichkeiten. Unserem Schachkollegen Harald gratuliert die gesamte BSG ganz herzlich zu diesem schönen Erfolg!

KB

 

Spielbericht vom Princess-Cup 2017

 

Vom 28.07 bis zum 30.07.2017 wurde der Princess-Cup in Wildeshausen zum 11ten Mal ausgetragen. Von der Bremer Schachgesellschaft waren vier Spieler angereist: Felix Rieger, Alexander Kück, Kurt Borbely und, zum ersten Mal, Harald Weinitschke. In einer großen, hellen Schulmensa fanden die Partien statt.

 

Spielbericht: H. Weinitschke (1443)

Die erste Partie wurde glücklich gewonnen, weil er den vorletzten Fehler gemacht hatte; er ließ einen Läufer stehen, den sein Gegner (996) nicht übersah. Zum Ausgleich passierte dem im 31. Zug das Gleiche, Figurengleichstand war wieder hergestellt, übersah dann noch ein Abzugsschach, was ihm zwei Bauern und ein Turm kostete und die Partie war gelaufen. 1:0!

                                                                                                                   

Die zweite und dritte Partie wurden von ihm souverän gemeistert gegen D. Obst (1217) und U. Wegmann (1153). 3:0!

 

Sein vierter Gegner, V. Milerman mit Weiß spielend, erwies sich als gleichwertig, nicht nur von der DWZ her (1441). Die Eröffnung mit e4 wurde mit der modernen Verteidigung d6, g6, Lg7, a6 beantwortet. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem es Harald gelang, seinen Gegner mehr und mehr in die Defensive zu drängen, so dass dieser einen Springer gegen einen Bauern tauschen musste. Dieser Materialvorteil wurde bis ins Endspiel gehalten. Zum Schluss spielten Turm und Läufer gegen Turm. Nach dem 56. Zug gab Vladimir sein Spiel verloren:4:0!

 

Im fünften Spiel gegen die spätere Siegerin Kristina Lücke (1413) vergab Harald leichtfertig eine Chance zum Sieg. Besser positioniert verrechnete er sich beim Figurenabtausch, so dass er zwar einen Turm gewann, dafür aber eine Leichtfigur mehr hergeben musste. Zum Schluss gelang ihm, auch weil seine Gegnerin in Zeitnot kam, noch ein Remis. 4,5:0,5!

 

Auch das sechste Spiel am Sonntag konnte er für sich entscheiden. Mit nun 5,5 Punkten war der Gesamtsieg zum Greifen nah. Das letzte Spiel brachte die Entscheidung. Leider vergriff er sich in der Eröffnung mit c4, machte Fehler im Mittelspiel, was ihm nicht nur einen Bauern kostete, sondern auch positionell zeigten sich Schwächen. Als sein Gegner (1479) mit einem Bauern drohte, die Grundlinie zu erreichen, gab er die Partie verloren. 5,5:1,5!

Dank seiner hohen Buchholz-Wertung von 32 konnte er trotz der Niederlage im letzten Spiel den 2. Platz, punktgleich mit zwei weiteren Spielern, behaupten. Mit einer Urkunde, einem Preisgeld und einem Pokal aus den Händen von Spartak Grigorian endete ein erfolgreiches Wochenende.

HW

Sawadkuhi 2002 bei der Bremer Einzelmeisterschaft (Foto: Hanno Keller, Schacharchiv der Bremer SG)

27.07.2017: Massoud Amir Sawadkuhi verstorben

 

Gestern erreichte mich die traurige Nachricht, dass Massoud Amir Sawadkuhi leider Ende Juni verstorben ist. Auf Wunsch der Familie fanden die Trauerfeierlichkeiten im engsten Kreise statt und sein jetziger Verein SK Bremen-Nord hat es nun bekanntgegeben.

 

Ich denke, viele Schachfreunde aus Bremen und Umzu hätten sich sonst auf diesem Wege von ihm verabschiedet und ihre Anerkennung gezeigt. Neben der Bremer SG und dem SK Bremen-Nord war er auch bei Werder in seiner langen Schachkarriere in Bremen aktiv.

 

Über 10 Jahre hatte er das wöchentliche Training der Bremer SG in den 80er und 90er Jahren geleitet. Ebenso war er in vielen Spielzeiten Spitzenspieler in den Mannschaftskämpfen und nahm ebenso erfolgreich an den Vereinsturnieren teil. An unzähligen Vereinsabenden saß er mit Hanno Keller († 2015) am Brett und analysierte Fernschachpartien. Da konnte man als Kibitz einiges lernen.

 

Im letzten Jahr hatte er die B-Trainer Lizenz des Deutschen Schachbundes erworben. Im Zuge dessen bat er mich als damaligen Vorsitzenden der Bremer SG um eine Bestätigung seiner Trainingszeiten bei uns. Dem Wunsch kam ich natürlich gerne nach. Meine Schachlaufbahn begann ich 1984 bei der Gröpelinger Schachgemeinschaft, besuchte aber schon bald parallel das Training von ihm bei der Bremer SG und später als Mitglied natürlich auch wieder. Bei dem Blättern durch alte Trainingsunterlagen und Vereinsnachrichten und der Rücksprache mit Thomas Jonnek, der auch einer seiner „Schützlinge“ war, kamen viele schöne Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ zurück. Massouds Training war immer von hoher Qualität und seiner Begeisterung für das Schach geprägt. Noch heute nutze ich viele Redewendungen bei Analysen, die vielleicht nicht wortwörtlich von Massoud stammen, aber doch seine Einstellung zum Schach widerspiegeln. Er ließ aber auch nie Zweifel, dass Fortschritte nur mit intensiver Arbeit erreicht werden können. Ich habe trotzdem eine ganze Menge gelernt.

 

Es ist sehr schade, dass Massoud nicht noch viele schöne Jahre mit dem geliebten Schach verbringen durfte. Wir bedanken uns für seine langjährige erfolgreiche Arbeit bei der Bremer SG und werden ihn in sehr guter Erinnerung behalten.

DS

PS vom 28.7.2017: Ausgewählte Partien Sawadkuhis

 

Anlässlich seines 60. Geburtstags hat Sawadkuhi im September 2002 eine kleine Broschüre mit 60 eigenen Partien zusammengestellt und kommentiert, "um mich an die vergangenen Wettkämpfe und die alten Schachfreunde zu erinnern". Ein Exemplar schenkte er "Herrn Pastor Hanno Keller"; es befindet sich im Schacharchiv der Bremer Schachgesellschaft und steht hiermit als pdf-Download bereit.

AC

Partiensammlung Sawadkuhis
Sawadkuhi_60.pdf
PDF-Dokument [1.9 MB]

PS vom 30.7.2017: Sawadkuhis beste Partie

 

In einem Interview, das Sawadkuhi anlässlich seines Gewinns der Asiatischen Seniorenmeisterschaft 2011 gab, bezeichnete er seine Partie gegen den australischen IM Shaw von der Schacholympiade 1972 in Skopje als "my best game with complicated tactics". Hier geht es zur Partie und hier zum Interview. Übrigens gewann Sawadkuhi dieses Turnier  2014 in der Kategorie 65+ ein weiteres Mal.

AC

26.7.2017 Marko Jostes gewinnt im Sommerschnellschach

 

Am Ende setzte sich der Favorit durch: nach acht Runden lag Marko Jostes souverän mit 2 Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz des diesjährigen Sommerschnellschachturniers. Gratulation!

 

Allerdings hatte er auf dem Weg dorthin kritische Augenblicke zu überstehen: so siegte er in der 1. Runde in einem remislichen Doppelspringerendspiel gegen den Gastspieler Markus Jablonka, weil dieser freundlicherweise mit seinen Springern in eine Bauerngabel hineinhoppelte. Und auch Manfred Krause tat ihm in der 5. Runde den Gefallen, in der hektischen Blitzphase einen ganzen Turm einzustellen. Aber wie heißt es so schön-schaurig: Glück muss man sich verdienen. Und dass Jostes außerdem der einzige Spieler ohne Niederlage war, spricht auch für sein Können.

 

Punktgleich teilten sich die Plätze Krause und Alexander Gattig - starke Gastspieler heißt der Verein jederzeit willkommen ;)

AC

BSG Sommerschnellschach 2017

Runde 1 - 4 vom. 17.07.2017

Rangliste:  Stand nach der 4. Runde 
Rang Teilnehmer Titel TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte Buchh SoBerg
1. Jostes, Marko   2006       3 1 0 3.5 7.0 5.75
2. Krause,Manfred   1849       3 1 0 3.5 6.5 5.50
3. Gattig, Alexander   1850   Gast   2 1 1 2.5 10.0 4.75
4. Fritz, Otto   1260       2 1 1 2.5 4.0 2.25
5. Ditmas, Hugh   1890       1 2 1 2.0 10.0 3.75
6. Dehn.-Busse,Karst   1681       1 2 1 2.0 6.0 2.00
7. Dietrich,Igor   1690       2 0 1 2.0 5.5 1.50
8. Hoffer,Hayo   1703       1 1 2 1.5 11.5 3.25
9. Weinitschke,Haral   1443       1 1 2 1.5 7.5 2.00
10. Jablonka, Markus   1500   Gast   1 0 3 1.0 10.5 2.50
11. Gatz, Helmut   1300       1 0 3 1.0 8.0 0.00

13.07. Sommer Schnellschachturnier 2017

 

Liebe Schachfreunde. Ich möchte Euch aus der Sommerlethargie wecken und viele

Spieler am kommenden Montag,den. 17.07.2017 zum Sommerschnellschach einladen.

 

Es ist in der BSG eine schöne Tradition geworden auch in der Sommerzeit ein

Schnellschachturnier durchzuführen. Wir spielen dieses Turnier nun im vierten Jahr,

und es erfreut sich immer mehr großer Beliebtheit.

 

Gespielt werden pro Partie 20 Min. Am 17.07. spielen wir die ersten 5 Runden, und

am Montag drauf den. 24.07. die restlichen 4 Runden. DWZ oder Elo ist sekundär,

es ist ein Turnier ohne Druck und DWZ Wertung. Der Sieger erhält unseren BSG -

Sommerschnellschach Wanderpokal,der jedes mal neu ausgespielt wird. Beginn

um 19:30 Uhr. Anmeldung vor Ort.

 

Dieses Objekt der „Begierde“ konnte im ersten Jahr Alexander Kück gewinnen. Ihm

folgte im Jahr darauf Hayo Hoffer. Im vergangenem Jahr wurde Marko Jostes

Schnellschachsieger.

 

Also, liebe Schachfreunde auf ein spannendes Turnier !

KB

07.07. Ehrung für Rolf Hundack

 

Rolf wurde in der vergangenen Saison Schnellschachmeister und Pokalsieger

In der Vereinsmeisterschaft holte er den zweiten Platz. Entsprechend wurden ihm nachträglich

Pokale und Urkunden übergeben. Herzlichen Glückwunsch von der gesamten BSG !

 

K.B.

 

Spielbericht aus der Seniorenliga: BSG 3 - Findorffer SF 3

 

Im Rahmen der Bremer Senioren Mannschaftsmeisterschaft 2017 trafen am 26. Juni die Senioren der BSG 3 in einem Heimspiel auf eben dieselben der Findorffer Schachfreunde 3. Der Papierform nach waren wir klarer Favorit, sind wir doch mit DWZ 1617 und die Findorffer mit 1259 gemeldet.

 

An Brett 4 spielte Lutz Dirks (1097) mit den weißen Steinen ein im zweiten Zug angenom­menes Damengambit gegen den noch DWZ-losen Rolf Dittmar.

 

Genau zur Hälfte der Partie im 19. Zug gab mein Gegner einen seiner Türme gegen einen Springer, und somit waren die Weichen auf Sieg gestellt. Das bittere Ende erlebte der schwarze König, nachdem er seine Dame und anschließend den letzten verbliebenen Läufer im Zuge einer Fesselung verloren hatte, im 38. Zug auf h4, wo er mit seiner restlichen sechsköpfigen bäuerlichen Begleitung gegen die weiße Dame, einen Läufer und ebenfalls sechs Bauern keine Überlebenschance mehr hatte und ermattet aufgeben musste. 1:0

 

An Brett 1 trat unser Jungsenior Michael Müller (1673) mit den schwarzen Steinen gegen Norbert Sause (1364) an. Er kommentiert seine Partie wie folgt:

 

In meiner Partie kam ein Nimzo-Inder aufs Brett, in dem Weiß die Springerfesselung mit 4.Ld2 auflöste. Diese Variante gilt als harmlos, aber auch als Schwarzer muss man darauf richtig reagieren. Ich spielte die suboptimale Antwort 4...d5, worauf 5.c5 die Position am Damen­flügel aus schwarzer Sicht ziemlich beengt wurde. Am Damenflügel kam ich nach einigen weiteren Zügen nicht so recht weiter. Da ferner das Zentrum blockiert war, bemühte ich mich am Königsflügel mit ...f6 zu aktivem Spiel zu kommen. Weiß ließ die Öffnung der f-Linie zu und ich konnte meinen weißfeldrigen Läufer via g6 direkt nach e4 spielen, wo dieser unvertreibbar ins weiße Lager schaute. Dann übersah Weiß einen Gabelangriff mit der schwarzen Dame, womit ich einen Turm eroberte. Die Partie war damit entschieden. 2:0

Brett 3, ebenfalls mit Schwarz, beackerte Harald Weinitschke, hier sein Bericht:

 

Am Brett 3 spielte Perrin (1116) mit Weiß gegen Weinitschke (1443). Mit 1. d4 - Sf6 schien es in eine Grünfeld- oder Indische Verteidigungsvariante einzumünden, aber nach 2. Sc3 statt c4 war eigene Kreativität gefragt, weil dieser Zug von der Theorie abweicht. Mit 2. - e6 und 4. - b6 leitete Schwarz in die Damenindische Variante über. Nach dem Abtausch der Türme hatte sich Schwarz eine bessere Ausgangslage für das Endspiel erarbeitet. Als Weiß im 18. Zug durch Sxd5 auch noch den zweiten Zentrumsbauern ohne Kompensation einbüßte und im 21. Zug seine Dame auf die Grundlinie zurückzog, damit eine Qualität opferte mit einer Mattdrohung, war das Spiel entschieden. Mit zwei gegen einen Läufer und auch noch einem Bauern weniger, konnte Weiß dem Angriff nichts mehr entgegensetzen. Nach 34. - Kxf4, der Drohung, einen weiteren Bauern zu verlieren und einem schwarzen Freibauern, gab Weiß auf. Jetzt stand es schon 3:0.

 

Bleibt noch unser an Brett 2 mit Weiß spielende Karsten Dehning-Busse (1667):

 

An Brett 2 spielte ich mit Weiß gegen Erich Casties (DWZ 1267). Schwarz behandelte die Moderne Verteidigung etwas umständlich und verschnörkelt, sodaß er zu Beginn des Mittelspiels in eine sehr passive Position kam. Ich hatte freies Figurenspiel und eine anhaltende Initiative. Leider versäumte ich es dann, den Druck zu erhöhen und erste Früchte einzusammeln. Durch geschickte Manöver gelang es Schwarz, seine Figuren zu koordinieren, einige Figuren abzutauschen und seine Stellung zu befreien. Im Endspiel mit gleichfarbigen Läufern hatte ich einen mikroskopischen Vorteil durch die etwas bessere Bauernstruktur : Meine Bauern waren auf den Linien a,b,c,f,g,h, seine Bauern auf den Linien a,b,d,f,g,h . Schwarz schien sich sicher zu sein, das remis in der Tasche zu haben, zog schnell und machte 2 ungenaue Züge hintereinander. So gelang es mir schließlich, einen Freibauern zu bekommen, der spielentscheidend war. Vermutlich hätte ich die Partie in 25 Zügen gewinnen können, so waren es 55 Züge, aber gewonnen ist gewonnen...

 

Endstand: 4:0

 

Wirft man einen Blick auf die Tabelle, stehen wir nach 5 Spielen mit zwei Siegen brettpunkt- und feinwertungsgleich mit unserem nächsten Gegner TuS Syke auf Platz 5 von 10 Mannschaften. Also: Auf nach Syke zu neuen Taten!

 

LD