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Aktuelles

10.2.2018: C-Klasse: Bremer SG mit erster Saisonniederlage

 

Am 6. Spieltag hatte die Bremer SG 5 Heimrecht gegen den SK Bremen-West 2. Beide Teams kennen sich aus dem Effeff, weil sie schon seit Jahren in annähernd gleicher Besetzung in der C-Klasse spielen. In der Vergangenheit ging es immer knapp zu und auch jetzt schien der Ausgang völlig offen. Man durfte gespannt sein.

Siegfried Mikoteit und Heiner Rohlfs trafen am 3. Brett aufeinander. Siegfried büßte schon früh einen Bauern ein und hatte es dann schwer, in die Partie zu finden. Er kämpfte und versuchte Gegenspiel aufzubauen, aber nach einem Springereinsteller war die Partie gelaufen. Siegfried machte dann noch einige Züge und gab dann auf.

In der Partie Andreas GöhlerWerner Kadagies lief es besser für uns. Andreas gewann im 13. Zug zunächst einen Bauern, gab diesen einige Züge später für aktiveres Spiel zurück und das sollte sich auszahlen. Er konnte einen Springer erobern und ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Das war der 1:1-Ausgleich.

 

Kurt Borbely und Horst Grün schenkten sich nichts. Der BSG-Turnierleiter spielte ausgezeichnet, verlangte seinem 400 DWZ-Punkte stärkeren Kontrahenten alles ab, aber dann unterlief ihm doch noch ein Schnitzer. Er stellte im 46. Zug einen Läufer ein und gab danach sofort auf. Es war schade, dass die Partie so entschieden wurde.

 

Kurz darauf einigten sich Otto Fritz und Arnd Rohlfs auf ein leistungsgerechtes Remis. Wir lagen nun 1,5:2,5 zurück.

Am 5. Brett war die Partie zwischen Matthias Rast und Marianne Rohlfs lange Zeit hart umkämpft, aber dann verlor Matthias seinen c-Bauern und seine Stellung brach wie ein Kartenhaus zusammen. Er spielte aber weiter und hatte sehr viel Glück, dass Marianne zwischen dem 48. und 53. Zug einige Elfmeter vergab. Der Angriffselan war danach verflogen und nun war die Luft raus. Auch diese Partie endete remis.

 

Am Spitzenbrett duellierten sich Matthias Proske und Ricarda Rohlfs. Es war eine sehr interessante und spannende Partie. Ricarda stand im Mittelspiel bereits drei Bauerneinheiten besser und hätte das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden können. Sie ließ aber Chancen ungenutzt, ihr Vorteil verflüchtete sich wieder und nun musste die Entscheidung im Endspiel fallen. Ricarda hatte noch einen Turm und zwei Bauern; Matthias hatte fünf verbundene und zum Teil weit vorgerückte Bauern. Wer stand besser? Matthias! Das zeigte später die Analyse mit Houdini. Er wickelte aber am Brett falsch ab und gab nach über 5 Stunden Spielzeit den Sieg noch aus der Hand. Das war bitter!

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG 5 – SK Bremen-West 2 endete 2:4.

 

Das Ergebnis fiel zwar auch in diesem Jahr wieder knapp aus, aber diese Niederlage – es war unsere erste in dieser Saison - wirft uns im Rennen um die Aufstiegsplätze etwas zurück.

 

Am 25. Februar 2018 steht die 7. Runde auf dem Spielplan. Hier treffen wir auf den TSV Thedinghausen.

MR

31.01.2018: Aus der Sammlung Calic: Die erste Ausgabe des Schachspiegels

 

Schachecho, Schachspiegel, Schachinfo - im Laufe der Zeit hatte die Bremer Schachgesellschaft diverse eigene Schachpublikationen, die über das Innenleben des Vereins berichteten. Allen Nostalgikern, Historikern und Schmökerern unseres Vereins werden diese hier nach und nach als pdf-Dateien zugänglich gemacht - drei Ausgaben des Schachechos stehen dort bereits zur Verfügung!

 

Anbei die erste Ausgabe des Schachspiegels, die unter der Federführung des Redaktionsteams Kurt Borbely, Friedrich Schmitz, Nico Michaelis und Jörg Siemers am 1. März 1988 erschien und freundlicherweise von Thomas Jonnek dem Schacharchiv der BSG überlassen wurde.

 

Viel Vergnügen mit der Lektüre und der unnachahmlichen Nadeldrucker-Ästhetik!

AC

Schachspiegel Ausgabe 1 vom 1.3.1988
SS_Ausgabe 1_1.3.1988.pdf
PDF-Dokument [39.5 MB]

PS: ... uns so klingt ein Nadeldrucker!

Das Flüstern des Nadeldruckers
Star-LC-10-printer-01.ogg
Audiodatei [773.7 KB]

30.01.2018: Schnell geschacht, Teil 2

 

Gestern lief der zweite Teil unseres Schnellschachturniers. Nach acht von elf Runden führen Rolf Hundack und Klaus Rust-Lux die Tabelle mit beeindruckenden sieben Punkten an - wobei Klaus sogar als einziger noch keine Partie verloren hat!

Besonders freuen wir uns auch über die Rückkehr von Alexander Gattig, der gleich einen guten Einstieg ins Turnier gefunden hat. Zu den Ergebnissen und Tabellenständen geht es hier!

AC

30.1.2018: Die Bremer SG beim NordWest-Cup

 

Mit fast 400 Teilnehmern in drei Gruppen ist der NordWest-Cup in Bad Zwischenahn das größte jährliche Schachereignis im Norden. Nach sieben Runden ging das Turnier am Sonntag zu Ende. Mit zahlreichen Titelträgern auch aus dem Ausland war die A-Gruppe mit 179 Spielern wie üblich stark besetzt.
Drei Spieler der Bremer SG versuchten ihr Glück hier. Sehr zufrieden sein dürfte Rolf Hundack, der mit 5 Punkten aus 7 Partien am Ende einen starken 20. Platz belegte. Er war nur an Position 57 gesetzt.
Nur einen halben Punkt weniger holte Peter Issing bei starker Gegnerschaft (u.a. IM Meins aus Bremen und dem Turniersieger IM Thinius) und wurde damit guter 29. in der Schlussabrechnung.
Fast seine Setzposition (112) erreichte unser Bremer Seniorenmeister Hugh Ditmas mit dem 113. Platz. Er erreichte 3 Punkte und spielte gegen die meist (deutlich) stärkeren Gegner spannende Partien.
In der B-Gruppe durften Spieler bis zur Elo-Grenze von 2000 antreten und hier waren 129 Teilnehmer im Wettkampf. Umgeben von zahlreichen (talentierten) Kindern und Jugendlichen im Feld kam unser vierter Teilnehmer Hans-Günter Steinkraus nicht so recht in Tritt und musste sich mit 3 Punkten und Platz 75 begnügen.
Die Tabellen und alle Einzelergebnisse kann man hier einsehen: http://chessorg.de/nwcup.php
DS

 

29.01.2018: Feierabendliga: 1. Sieg für die Bremer SG 1 gegen den Delmenhorster SK


Nach einem 2:2 gegen die 2. Mannschaft der Bremer SG, einer klaren 0:4-Niederlage gegen die klar stärkere Spielgemeinschaft und einem Freilos in der 3. Runde ging es gegen den Delmenhorster SK nun um den ersten Sieg der Mannschaft.


Die Mannschaft vom Delmenhorster SK war vorne gut aufgestellt, die beiden hinteren Bretter waren dann aber deutlich schwächer. So ließ sich mein Gegner Dieter Sturm sehr in die Defensive drängen und nach Verlust der Qualität und später einer Figur stand ich bald auf Gewinn und konnte den vollen Punkt einfahren. Er hatte vermutlich nicht seinen besten Tag erwischt.


Otto Fritz bekam es mit Claudia Theermann zu tun. Nach anfänglich ausgeglichenem Spiel sorgten Ottos Mehrbauern in Verbindung mit aktiven Türmen am Ende für den Sieg und die 2:0-Vorentscheidung.


Frank Peters spielte am ersten Brett gegen Sören Grebener eine solide Partie, in der keine klaren Vorteile für eine der Parteien zu sehen waren. Die Niederlage seines Mannschaftskollegen am zweiten Brett vor Augen bot Sören dann Remis an, welches von Frank angenommen wurde und den Mannschaftssieg sicherte.


In einem spannenden Spiel setzte sich schließlich HG Steinkraus gegen den 200 DWZ-Punkte stärken Holger Klattenhoff durch. Nach heterogenen Rochaden entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Letztlich wurde der Figurenvorteil von HG aber immer größer und trotz großer Zeitnot holte er den vollen Punkt für seine Mannschaft und sorgte für den überraschend klaren 3,5-0,5-Sieg gegen den Delmenhorster SK.


Die Ergebnisse im Einzelnen:


1. Frank Peters (DWZ 2033) – Sören Grebener (1998)          0,5-0,5

2. HG Steinkraus-Kück (1730) – Holger Klattenhoff (1942)       1-0

3. Hayo Hoffer (1649) – Dieter Sturm (1246)                          1-0

4. Otto Fritz (1308) – Claudia  Theermann (995)                     1-0


Ende Februar geht es dann mit einem Auswärtsspiel in Findorff weiter, wo die 2. Mannschaft bereits vorgemacht hat, wie man dort gewinnt.

HH

25.01.2018: BSG goes Weserkurier: Samuel Reshevskys Simultan 1920

 

Auf Einladung der Bremer Schachgesellschaft gab das achtjährige Schachwunderkind Samuel Reshevsky 1920 in Bremen ein Simultan:

Ausgehend von diesem Geschehen verfasste unser Pressereferent Andreas Calic einen Beitrag über Reshevsky für den Weserkurier, der anbei zum Download zur Verfügung steht. Viel Vergnügen beim Lesen!
AC

23.01.2018: Feierabendliga: BSG F2 unterliegt TuS Varrel F1

 

Am 4. Spieltag hatten wir mit dem TuS Varrel eine schwere Aufgabe vor der Brust, aber wir wollten nichts unversucht lassen und uns zumindest gut verkaufen. Vielleicht gelingt uns ja auch eine Überraschung?

 

Hier die Spielpaarungen:

Bremer SG F2 – TuS Varrel F1

 

  1. Robert Klemm (1663) – Dennis Webner (2099)

  2. Oliver Reif (1616) – Ralf Mulde (1814)

  3. Matthias Rast (1259) – Uwe Rademacher (1527)

  4. Felix Rieger (997) – Daniela Kahrs (1590)

 

Am 4. Brett trafen Felix Rieger und Daniela Kahrs aufeinander. Beide zeigten sich in den ersten Zügen theoriefest, aber dann leistete sich Felx mit d6 einen schwachen Zug. Daniela erkannte dies, mobilisierte ihre Streitkräfte und riss kurz darauf große Löcher in die Stellung des BSGlers. Felix kämpfte zwar unverdrossen weiter, aber es war vergebens. Er gab nach einer guten halben Stunde Spielzeit auf und gratulierte ihr zum hochverdienten Sieg.

Kurz darauf war auch die Partie am Spitzenbrett beendet. Hier duellierten sich Robert Klemm und Dennis Webner. Dennis opferte einen Bauern für gutes Figurenspiel, und damit hebelte er Roberts Stellung früh aus. Das war schon gekonnt gemacht. Der Varreler Jugendtrainer siegte überlegen und brachte sein Team mit 2:0 in Front.

Oliver Reif bekam es mit Ralf Mulde zu tun. Oliver zeigte sich an diesem Tag von seiner besten Seite und sicherte sich mit einem klug herausgespielten Mattangriff den Sieg. Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!

Die Partie Matthias RastUwe Rademacher verlief in der ersten Partiehälfte noch ausgeglichen, aber dann erarbeitete sich der Varreler leichte Stellungsvorteile. Matthias musste nun höllisch aufpassen, und dann passierte es. Er patzte kurz vor der 1. Zeitkontrolle in akuter Zeitnot, spielte im 29. Zug Tb6 statt Td3 und verlor die Qualität. Er spielte zwar im Sinne der Mannschaft noch weiter, aber sein Gegenüber ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Uwe beendete die Partie im 55. Zug mit einem gut anzusehenden Matt. Auch dieser Punkt ging verdient an den TuS Varrel.

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG F2 – TuS Varrel F1 endete leistungsgerecht mit 1:3. Die Überraschung ist damit ausgeblieben. Im Februar steht der Vergleich mit dem SC Kattenesch auf dem Spielplan.

MR

22.01.2018: Verbandsliga Nord: Findorffer SF - BSG 2: 3:5
 
Den ersten Punkte konnte Andreas Calic beisteuern, der eine taktische Abwicklung besser als sein Gegner sah. Dieser gab nach dem Figurenverlust sofort auf. Ich hatte mir schon etwas Sorgen über seine von mir so wahrgenomme passive Stellung gemacht. 
 
Nicht gut ins Spiel kam Axel Jürgenlimke am Spitzenbrett, der dann aber zur rechten Zeit Remis bot. In der Analyse zeigte sich seine Stellung als eher schlechter.
 
Gegen den spielstarken und erfahrenen Gesswein musste Leor Nadison seine erste Saisonniederlage einstecken. Nach frühem Damentausch ging irgendwann ein Bauer verloren und der Findorffer zeigte keine Schwäche mehr. 
 
Überraschend schnell stand auch Axel Buhrdorf schlechter sah sich starkem Druck und einem gefährlichen Mattangriff ausgesetzt. Am Ende war die Stellung wohl auch nicht mehr zu verteidigen.
 
In meiner eigenen Partien stand ich aus der Eröffnung heraus besser aber einige Male nur den zweit- bis drittbesten Zug gespielt und der Vorteil verflüchtigte sich. Mein Mehrbauer bei ungleichfarbigen Läufer plus jeweils einem Turm war leider nichts wert.
 
Damit waren die Findorffer tatsächlich ersteinmal mit 3:2 in Führung gegangen. Sollten wir uns nach DWZ deutlich favorisiert tatsächlich (wieder) ein wenig blamieren? 
 
Die drei noch laufenden Partien versprachen alle wohl Remis oder mehr, aber noch war nichts eindeutig. Langsam aber sicher wuchsen dann doch unsere Vorteile. Zuerst gewann Jago Matticzk eine Figur für zwei Bauern bei guter Stellung. Konsequent baute er den Vorteil zu einem Läufer plus 3 Bauern gegen den König und sicher verlorengehende Bauern aus. Der Gegner wartete noch sehr lange auf ein Wunder, bis er endlich aufgab.
 
Sehr souverän spielte auch unser Ersatzmann Stefan Wessels. Sein Spiel brachte ihm zwei Mehrbauern ein und kurze Zeit später gab der Gegner auf. Ich habe nicht genau mitbekommen, ob noch etwas passiert war oder die langfristige Aussichtslosigkeit der Grund war. Damit hat unser Ersatz aus der Dritten weiter 100% (3 aus 3).
 
Nun war zumindest erstmal das 4:3 erreicht und 1 Punkt gesichert. Es verblieb Hugh Ditmas Partie, in der er passend zu seinem gerade errungenen Titel des Bremer Seniorenmeisters (1. Platz beim Carl-Carls Memorial, Gratulation!) gegen den Drittplatzierten dieses Turniers Uwe Körber antreten musste. Sie hatten ein Läufer gegen Springer Endspiel mit 6 Bauern beidseitig erreicht. Ich muss gestehen, dass ich Körbers Springer etwas favorisierte. Aber Hugh lehnte ein Remisangebot ab, aktivierte seinen Läufer und konnte die zwei letzten gegnerischen Bauern erobern. Womit er dann gegen ca. 14:30 auch den 5:3 Endstand sicherstellte.
 
In der Tabelle belegen wir hinter den Profis vom SK Kirchweyhe weiter den 2. Platz.
 
Hier noch die Einzelergebnisse:
DS
 
Findorffer SF 3 : 5 Bremer SG 2
3  Duchhardt, Christoph (1931) ½ : ½ (2073) Juergenlimke, Axel  3
5  Gesswein, Viktor (2038) 1 : 0 (2069) Nadison, Leor  4
6  Ohl, Karsten (1918) ½ : ½ (1982) Stieglitz, Dirk  6
7  Lanfermann, Felix (1837) 0 : 1 (1939) Calic, Andreas  7
8  Körber, Uwe (1654) 0 : 1 (1877) Ditmas, Hugh  8
9  Behrens, Sören (1612) 0 : 1 (1919) Matticzk, Jago  9
11  Hentrop, Malte (1633) 1 : 0 (1854) Buhrdorf, Axel  10
15  Shabani, Ali Reza (1877) 0 : 1 (1879) Wessels, Stefan  14

22.01.2018: Spielbericht B-Klasse, 5. Spieltag: Bremer Osten 3 - BSG 4

 

Das hätte nicht passieren brauchen!

 

Wenn man sich die Durchschnitts-DWZ (1641 - 1508) der beiden Mannschaften anschaut, dann hätten wir eigentlich gewinnen müssen. Hätte nicht ein Spieler wegen einer Erkältung abgesagt, und hätten wir nicht einen Spieler an die 3. Mannschaft abgeben müssen, und ein dritter Spieler hätte trotz privater Belastung trotzdem gespielt. Ja, dann hätten wir wahrscheinlich gestern gewonnen. Wir führten, nachdem an sechs Brettern die Partien beendet worden waren, mit 3,5 zu 2,5 Punkten. Nur an Brett 2 und 3 wurde noch gespielt. Hätte nur ein Spieler seine Partie gewonnen, dann hätten wir dies auch als Mannschaft getan. Z. B. hätte der Turmtausch am Brett 2 nicht angeboten werden dürfen, und hätte am anderen Brett nach einem Bauernverlust unser Spieler weitergespielt, dann hätten wir vielleicht noch einen Punkt retten können und hätten Platz 2 der Tabelle halten können. Dann hätten wir den Aufstieg fast geschafft.

 

Dieser Spieltag verlief nach der Devise von L. M.: "Wäre, wäre, Fahrradkette."

 

Was lernen wir daraus:

1. Hätte gewinnt keine Punkte

2. In zwei Wochen gegen Bremen Nord greifen wir wieder an.

3. Noch ist nicht alles verloren! Kopf hoch, wir schaffen das noch.

HW

16.01.2018: BSG goes Weserkurier: Turnierbericht vom Carl Carls-Memorial

 

Im Sportteil (!) des heutigen Weserkuriers findet sich ein Turnierbericht vom Carl Carls-Memorial, der von unserem Pressereferenten Andreas Calic geschrieben wurde:

AC

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14.01.2018: Hugh Ditmas gewinnt das Carl Carls Memorial 2018!

 

Hugh Ditmas von der Bremer Schachgesellschaft ist neuer Bremer Seniorenmeister. Gratulation!

 

In einer packenden Schlussrunde, in der noch sechs Spieler Aussichten auf den Titel- und /oder Turniergewinn hatten, besiegte Ditmas seinen Vereinskollegen Manfred Krause und kam damit auf 5,5 Punkte. Kurioserweise bot unmittelbar nach Beendigung dieser Partie der bis dato Führende Siegmund Kolthoff  (Breloher SC) seinem Gegner Dr. Irmin Meyer (Werder Bremen) Remis, offenbar in der irrigen Annahme, dass er bei Punktgleichheit Turniersieger würde. Dem war aber nicht so, in der Endabrechnung hatte Ditmas einen siegbringenden Buchholzpunkt mehr. Dritter wurde Uwe Körber von den Findorffer Schachfreunden.

 

Die Ratingpreise gingen an Peter Schwenteck (<1799), Wolfgang Jackwerth (<1699) und Karl Heinz Schubert (<1500), der ein auffallend starkes Turnier spielte. 

 

Mit Ditmas gewann das Carl Carls-Memorial erstmals ein Spieler der Bremer Schachgesellschaft von 1877, die das Turnier unter Federführung ihres Vorsitzenden Michael Woltmann 2013 ins Leben gerufen und nun schon das sechste Mal durchgeführt hat. Ergebnisse und Tabelle finden sich wie gewohnt hier.

AC

 

12.01.2018: Spannung bis zum Schluss

 

Erst in der letzten Runde entscheidet sich der Turniersieg und der Meistertitel beim CCM 2018! Beste Voraussetzungen zum Turniergewinn hat Siegmund Kolthoff (5 Punkte) vom Breloher SC, der als einziger aus eigener Kraft durch einen heutigen Schlussrundensieg den ersten Platz verteidigen kann. Als Spieler des Niedersächsischen Landesschachbundes kann er allerdings nicht den Titel des Bremer Meisters erobern, der womöglich separat vom Turniersieg entschieden wird. Die günstigste Ausgangsposition hat dafür Hugh Ditmas von der Bremer SG, der mit 4,5 Punkten alleiniger Zweiter ist. Alle weiteren Verfolger - darunter Krause, Meyer, Belegradek und Körber (jeweils 4 Punkte) - müssen auf einen Ausrutscher der Führenden und wohl auch auf die Zweitwertung hoffen, die womöglich sowohl über den Turniersieg als auch den Titel entscheiden wird. Ergebnisse, Tabelle und Paarungen finden sich wie gewohnt hier.

AC

11.01.2018: Da waren es nur noch drei

 

Zwei Runden vor Schluss verdichtet sich die Spitze beim CC-Memorial! Mit Ditmas (Bremer SG), Kolthoff (Breloher SC) und Belegradek (SK Ganderkesee) befinden sich gleich drei Spieler mit jeweils vier Punkten auf dem geteilten ersten Tabellenplatz. Macht dieses Trio, das jeweils mit drei Siegen und zwei Remisen noch keine Partie verloren hat, den neuen Meister unter sich aus? Oder stößt in den ausstehenden Runden noch einer aus der dichten Verfolgergruppe ganz nach vorn? Schließlich sind Überraschungen stets möglich, wie die Begegnung Schubert-Neumann aus der fünften Runde gezeigt hat: DWZ 1073 schlug DWZ 1715 - ein nicht ganz alltägliches Vorkommnis! Ergebnisse, Tabelle und Paarungen finden sich wie gewohnt hier.

AC   

10.01.2018: Wer wird neuer Bremer Seniorenmeister?

 

In Anwesenheit des Titelverteidigers Lothar Wemßen wird beim Carl Carls-Memorial 2018 der kommende Bremer Landesmeister der Senioren gesucht. Nachdem es in den ersten beiden Runden keine größeren Überraschungen gab, wurde der Wind ab der dritten Runde rauher. Dort trafen mit Kolthoff-Benecke die ersten beiden der Setzliste aufeinander - ein Prestigeduell, welches Kolthoff (Breloher SC) für sich entscheiden konnte. Durch diese Niederlage aus dem Tritt geraten, verlor Benecke (Bremer SG) auch in der vierten Runde gegen Belegradek (SK Ganderkesee), der nunmehr allleiniger Tabellenführer ist. Aber noch ist das Feld eng zusammmen: den Ersten trennen vom Dreizehnten lediglich anderthalb Punkte, sodass in den noch zu absolvierenden drei Runden die Tabelle auf den Kopf gestellt werden kann. Für Spannung ist also gesorgt - zumal sich die Teilnehmer äußerst kämpferisch zeigen: von den 36 Partien endeten nur 7 mit einem Remis!

AC

07.01.2018: BSG goes Weserkurier: Carl Carls Memorial

 

Pünktlich zum Beginn des CCM stand am Donnerstag, den 4.1. im Weserkurier eine von unserem Pressereferenten lancierte Ankündigung des Turniers, die auch unter diesem Link nachgelesen werden kann.

AC

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6.1.2018: BSG goes Weserkurier: Neues aus dem Carl Hartlaub-Projekt

 

Zwischen den Jahren erschien im Weserkurier ein Text über Carl Hartlaub, geschrieben von Andreas Calic, unserem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit - der anbei als pdf zur Verfügung steht. Viel Vergnügen beim Nachlesen!

AC

ACalic: Buch ohne Autor
Buch ohne Autor_wk28122017_1Seite.pdf
PDF-Dokument [541.6 KB]

05.01.2018

 

Seit dem 04.01. richtet die Bremer Schachgesellschaft die Offene Bremer Senioren Einzelmeisterschaft unter dem Namen Carl Carls Memorial aus!

2018 findet das Turnier bereits zum 6. Mal statt.

 

Ergebnisse und Tabellen finden Sie hier.

MW