+++ Kein Spielabend bis zum 20.4. +++

Aktuelles

"Das Schachspiel ist wie ein See, in dem eine Mücke trinken und ein Elefant ertrinken kann."

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06.04.20: BSG-Video-Training Teil 3

... und, wer findet meinen "Fehler" im Video...?! Andere Kommentare sind in dieser vereinsinternen kommunikationsarmen Zeit natürlich auch wilkommen!

AC

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Photo by Yanni Panesa on Unsplash

05.04.20: Corona-Schach-Rallye III

 

Und weiter geht's mit unserem munteren Schachrätseln. Einfach aufs Bild klicken und weiterlesen!

AC

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

1.4.20: Schach-Corona-Schach-Rallye II

 

Das nächste Rätsel gilt es zu knacken, diesmal geht es um eine berühmte Schachpartie! Einfach links aufs Bild klicken! 

AC

29.3.20: Corona-Schach-Rallye

 

Zur Aufhellung dieser betrüblichen Zeit beginnt hiermit die Corona-Schach-Rallye! Weiterlesen auf der Seite des Landesschachbundes...

AC

28.3.20: Der unbekannte Meister V: Das älteste Foto Teil 2

 

Die Frage vom 18.2., ob und wenn ja, wo Wilhelm Hilse auf dem Gruppenfoto links steht

(Der unbekannte Meister IV) scheint gelöst! Die wohl richtige Antwort kam von Peter Anderberg vom SK Marmstorf GW Harburg und MTV Tostedt. Der Schachhistoriker - und mit einer DWZ von knapp 2000 auch kein schlechter Spieler - vermutet wie auch meine Wenigkeit, "dass Hilse in der vorderen Reihe auf der linken Seite steht, hinter den Buchstaben 'ar'." Zum Vegleich folgen zwei Vergrößerungen, die des bereits bekannten Gruppenfotos von 1902 und eine vom 21. Kongreß des Deutschen Schachbundes 1922 in Bad Oeynhausen.

AC

 

PS: Anderberg hat übrigens auch noch sehr Interessantes zur "bis dato ältesten bekannten" Partie Hilses zu berichten (Der unbekannte Meister III)  - dazu demnächst mehr!

26.03.20: BSG-Video-Training Teil 2

PS: ... soeben meinen persönlichen Rekord auf 45 geschraubt :) Bitte knacken! 

23.03.20: Schach in Zeiten wie diesen

 

Wir wollen doch nur spielen...! Damit das auch vereinsintern wieder geht, ist ab sofort unser virtueller Vereinsraum  freigeschaltet. Beim Klick auf das Vereins-Logo oben landet Ihr im normalen Spielraum, beim Klick auf das nebenstehende Foto auf den speziellen Raum der Corona-Vereinsmeisterschaft. Ihr müsst Euch dort nur kostenlos anmelden, und schon können die Spiele beginnen. Wenn sich genug Spieler für solch eine CoronaVereinsmeisterschaft interessieren (Anmeldeformular unten), dann rufen wir eine solche ins Leben. Infos über Zeiten und Modus folgen dann! Ansonsten einfach mal im normalen Vereinsraum testen.

AC

 

PS: Wenn möglich, bitte mit wiedererkennbaren Nicknames anmelden. rubi64 ist der Trainer :)

Anmeldung zur Corona-VM

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19.03.20: BSG-Training geht neue Wege!

... das Video hängt leider um ca. 2:30 für ca. 30s, bitte einfach bei 3:00 min wieder einsteigen :)

 

... und hier geht's zum Koordinaten-Training bei lichess!

AC

14.03.20: Absage der Spielabende bis 20.04.20

 

Liebe Mitglieder der Bremer SG,
 
aufgrund der immer stärkeren Ausbreitung des Corona-Virus steht das öffentliche Leben nahezu still. Auch im Schach wurden bereits alle Ligaspiele in Bremen und Niedersachsen abgesagt ebenso wie der Spielbetrieb bei Werder, einschließlich des Werder-Chess-Opens. Unabhängig von der Entscheidung des Vorstandes der Bremer SG, auch den Spielbetrieb einzustellen, wurde mir heute vom Bürgerhaus Weserterrassen mitgeteilt, dass sie das Bürgerhaus
 
ab sofort bis einschließlich 14.04.2020 schließen.
 
D.h. sowohl das Kinder- als auch das Erwachsenentraining und der Spielabend fallen bis auf Weiteres aus. Frühestens am 20.04.2020 könnten wir wieder das Bürgerhaus nutzen, dies ist aber zum heutigen Stand natürlich völlig unsicher. Ich werde Sie/euch dann zu gegebener Zeit auf den aktuellen Stand bringen.
 
Ich hoffe, Sie kommen/ihr kommt alle Corona-frei durch die unfreiwillige Pause und nutzen vielleicht die Zeit für private Partien oder Partien im Internet.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Hayo Hoffer
für den Vorstand der Bremer SG

06.03.20: B-Klasse: „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage."

 

… ist ein Zitat aus der Tragödie Hamlet von William Shakespeare und war sinnbildlich für den Saisonendspurt.
In der 7. und letzten Runde kam es zum Aufeinandertreffen der beiden punktgleichen Abstiegskandidaten Bremer SG 4 und SG Riede/Thedinghausen 1. Hier fiel im direkten Vergleich die Entscheidung über den Klassenerhalt. Wer bleibt in der B-Klasse, wer steigt ab? Es lag eine knisternde Spannung über der Mensa des Schulzentrums Findorff. Es  war 10 Uhr, der Mannschaftsführer der Heimmannschaft begrüßte die Gäste, teilte die Spielpaarungen mit und dann konnte es losgehen.

 

Kurt Borbely bekam es an diesem Tag mit Erich Schlemmer zu tun. Beide Kontrahenten kamen gut aus der Eröffnung heraus. Kurt konnte dann im Mittelspiel die Qualität gewinnen und wähnte sich schon auf der Siegerstraße. Er hatte sich aber zu früh gefreut, weil er nur wenige Züge später falsch abtauschte. Die Partie kippte und ging verloren. Es war ein herber Dämpfer zum Auftakt.


Die Partien Hans-Guenter Steinkraus-Kück - Wilken Drücker und Harald Weinitschke – Jörn Intemann endeten jeweils remis. Alle Spieler hatten zwar tapfer gekämpft, aber keiner konnte einen entscheidenden Vorteil für sich verbuchen. Es stand 1:2.

 

Andreas von Barany tat sich gegen Fabian Stahl schwer. Mehr noch. Der Gästespieler bestimmte in der ersten Partiehälfte das Spielgeschehen und stand sogar auf Gewinn. Andreas hatte aber Glück und profitierte von einer Unzulänglichkeit seines Gegenübers. Der Rieder übersah eine plumpe Drohung und verlor einen Läufer. Andreas war wieder im Spiel und ließ anschließend nichts mehr anbrennen. Hier setzte sich die Routine gegen einen Newcomer durch.


Tim Jathe traf auf Kurt Laun. Die Partie verlief lange ausgeglichen, aber dann setzte sich mehr und mehr das gute taktische Gespür des BSG-Spielers durch. Tim gewann einen Bauern, kurz darauf einen zweiten und alles schien in trockenen Tüchern zu sein, aber weit gefehlt. Kurt Laun holte zum Gegenschlag aus, setzte nun seine Dame, einen Springer und einen Turm geschickt in Szene und hob Tims Verteidigungswall binnen weniger Züge aus den Angeln. Als Tim dieses Ungemach auf sich zukommen sah, war es schon zu spät. Tim blieb nur noch, seinem Gegner zum Sieg zu gratulieren. Es war aber eine sehr interessante Partie von beiden Seiten des Brettes. Chapeau.


Auch Falk Kazmierski und Klaus Fahrenholz schenkten sich nichts, aber beide Spieler konnten sich keinen Vorteil herausspielen. Falk erhielt   dann ein Remisangebot seines Gegenübers, aber das musste er ablehnen. Wir lagen a) zu diesem Zeitpunkt 2:3 zurück und b) an den Brettern 2 und 4 war der Ausgang noch völlig offen. Die Partie stand ausgeglichen, aber Falk versuchte nun alles, mit taktischen Manövern einen Vorteil zu erlangen. Er konnte zwar einen Bauern gewinnen, aber ob dieser überhaupt etwas wert war, war schwer einzuschätzen. Klaus verteidigte sich außerdem sehr gut und kämpfte wie ein Löwe um das Remis. Um den 60. Zug herum öffnete sich dann doch noch eine Tür. Falk brachte dien Bauern durch und verwandelte ihn in eine Dame um. Die Partie war entschieden.


Oliver Reif duellierte sich mit Ralf Börm. Oliver gewann im Mittelspiel einen Bauern, musste diesen dann im weiteren Spielverlauf wieder zurückgegen. Er verlor im Endspiel einen weiteren Bauern und konnte am Ende noch froh sein, dass auch diese Partie mit einer Punkteteilung endete.
Jetzt musste die letzte Partie, jetzt musste die Partie Friedrich Schmitz – Burghard Schäffer über Sein und Nichtsein in der B-Klasse entscheiden. Auch diese Partie verlief sehr ausgeglichen und war arg umkämpft. Friedrich konnte aber alle Angriffsbemühungen seines Gegenübers erfolgreich abwehren und nach fünf Stunden Spielzeit einigten sich beide auf eine Punkteteilung. Die Figuren waren vom Brett und auch sonst war nichts mehr drin.

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG 4 – SG Riede/Thedinghausen ging 4:4 aus und wird in die Bremer Schachgeschichte eingehen – vielleicht aber auch nicht. Es war auf jeden Fall sehr, sehr spannend. Es wurde alles geboten was das Schachherz begehrt. Dieses Ergebnis reicht der BSG 4 für den Klassenerhalt. Beide Teams haben drei Mannschaftspunkte errungen, aber wir haben 1,5 Brettpunkte mehr auf der Habenseite als der Gegner. Das war verdammt knapp! Die SG Riede/Thedinghausen muss absteigen und den Gang in die C-Klasse antreten. Die SF Bremer Osten 3 und SF Osterholz-Scharmbeck 1 haben den Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Herzlichen Glückwunsch!


Wir bedanken uns bei Matthias Proske und Harald Weinitschke für die sehr gute Mannschaftsführung.
MR

1.3.20SF Bremer Osten 3 - BSG 4

 

Am ersten Brett kämpfte Vladimir Milermann mit weiß gegen H.G. Steinkraus mit den schwarzen Figuren. Eine fast ausgeglichene Partie die sich über 3,5 Stunden hinzog. Im laufe der Partie konnte

der SF Milermann einen Bauern gewinnen und dieser kleine Vorteil gereichte ihm später auch zum Sieg. H.G. Kämpfte um Stellungsvorteil aber sein fehlender Bauer konnte durch die Stellung nicht kompensiert werden. Am Ende der Partie wurde eben dieser Mehrbauer vom SF Milermann zu einem Freibauern.

 

Am Brett 3 trafen H. Weinitschke mit den weissen und D. Bakiyev mit den schwarzen Steinen spielend aufeinander. Da H. Weinitschke noch eine alte Rechnung offen hatte, wollte er diesmal alles richtig machen und gewinnen. Die Eröffnung war ein abgelehntes Damengambit. Nach dem Abtausch auf d5 und einem später folgenden Damentausch, konnte Weiss in einen besseren positionellen Angriff einleiten. Mit einem Mehrbauern und einem Angriff auf dem Königsflügel gelang es ihm, die schwarze Verteidigung aufzuweichen. Ein kurzfristiges Bauernopfer mit sofortigem Rückgewinn und dem Abtausch der Türme, der zu einem Freibauern führte, war von Schwarz nicht mehr zu parieren. Als dann auch noch der König in eine Fesselung zog, wurde die Partie von Schwarz aufgegeben. 

HW

 

Am 6. Brett mußte K.Borbely gegen E. Wellmann antreten. SF Wellmann eröffnete mit der Bird Variante f4. Ich konnte mit dieser Eröffnung nicht viel anfangen, hielt recht gut mit und verlor leider im Mittelspiel einen Bauern. Dieser Mehrbauer reichte dem SF Wellmann dann im Endspiel die Partiefür sich zu entscheiden.

 

Felix gegen Christa Gutknecht. Am Brett 7 Es wurde die Caro Can Verteidigung gespielt. Erst der unangenehme Patzer von weiß im 14. Zug Lxd7 + Sxd7 kostete Felix die Partie durch eben diesen Figurenverlust. 

 

Am Brett 8 spielte Maurice Pass gegen Tim Jathe die sogenannte Rossolimo Variante im Sizilianer. Tim spielte fast fehlerlos und gewann souverän.

 

Am 2.Brett trafen Alexander Giss und Matthias Proske aufeinander. Es kam Königs-Indisch aufs Brett. Matthias hielt die Partie mit schwarz lange sehr ausgeglichen. Leider machte er im 38. Zug einen Fehler, zog seinen Turm auf das Feld e8 zurück von dem der Turm erst gekommen war und gab dadurch die Partie aus der Hand.

 

Am Brett 5 spielte Falk gegen Marlon Pass. Es kam eine sogenannte „Indische“ Eröffnung mit verschiedenen Varianten aufs Brett. Langsam aber sicher erspielte sich der Bremen -

Ostler leichte Vorteile. Falk konnte gut parieren, aber kam mehr und mehr auf die Verlierer-Straße. Nach ca. 30 Zügen war die Partie für Falk nicht mehr zu halten.........

Aber.....so ist eben Schach der SF M.Pass übersah eine fein gestellte Falle von Falk und tappte

direkt rein. Nach 34 Zügen hatte Falk eine „verlorene“ Partie noch gewonnen.

 

Am 4.Brett duellierten sich Barseghyan Narek gegen Friedrich Schmitz. Beide Spieler waren

nach DWZ fast auf Augenhöhe. Friedrich hatte einen „Rabenschwarzen“ Tag erwischt. Er

geriet schnell auf die Verliererstr. und mußte seine Partie sehr schnell aufgeben.

Leider haben wir den Mannschaftskampf gegen HB Ost etwas unglücklich mit 5:3 verloren. Um die Klasse zu halten muß nun am 01. März die Entscheidung gegen Thedinghausen gesucht werden. Wir sollten das Match mit unserer stärksten Aufstellung bestreiten. 

KB

O25.02.20: Unsichere Königsstellung... 

 

war das Thema des gestrigen Trainings. Dabei galt es, im obigen Diagramm den schwarzen König zur Strecke zu bringen. Angeblich stammt diese hübsche Taktik von George Henry Mackenzie, über den hier und hier interessante Dinge nachzulesen und hier spannenden Partien nachzuspielen sind. Ansonsten: viel Spaß beim Kombinieren!

AC

Foto von klimkin auf pixabay

20.2.20: Eröffnungssünden

 

Thema des Trainings am vergangenen Montag war die Partie Hoffer-Margraf von der Offenen Bremer Einzelmeisterschaft (OBEM) 2018. Hayo war so freundlich und selbstkritisch, seine Partie zur Verfügung zu stellen, an der sich die besprochenen Eröffungssünden exemplarisch aufzeigen ließen. Insbesondere ging es um den Kampf ums Zentrum und um Tempoverluste durch Figurenabtausch. Unter dem folgenden Link finden sich die Partien der OBEM 2018, darunter auch die besagte zum Nachspielen: OBEM 2018.

AC

Zum Vergrößern anklicken

18.2.20: Der unbekannte Meister IV: Das älteste Foto

 

Im Schacharchiv der Bremer Schachgesellschaft findet sich ein ganz besonders Foto: es zeigt die Teilnehmer des 6. Niederelbischen Schachkongresses, der vom 4. bis zum 6. Oktober 1902 in Bremen stattfand. Da zahlreiche Mitglieder des Vereins an diesem Turnier teilnahmen, ist es zugleich das älteste Gruppenfoto der Bremer Schachgesellschaft!

 

Dank der Schachkolumne der Bremer Nachrichten, die vom damaligen Vorsitzenden der Schachgesellschaft Rudolph Presuhn geleitet wurde (und von unserem Chronisten Hanno Keller für die Vereinschronik penibel ausgewertet wurde), wissen wir sogar die genauen Umstände des Fotos: Es ist am 4. Oktober gegen 14 Uhr von dem Fotografen Berghäger in den Wallanlagen in der Nähe der heutigen Bischoffsnadel aufgenommen wurde.

 

Für die für dieses Jahr geplante Artikelserie über Wilhelm Hilse ist dieses Foto ebenfalls besonders; denn wenn sich der Schreiberling dieser Zeilen nicht irrt, ist auch Hilse abgebildet, womit es zugleich das älteste bekannte Foto von ihm wäre! Zum Vergleich sei ein Detail eines Fotos aus dem Jahre 1927 angeführt (auf das wir als ganzes noch an anderer Stelle zurückkommen werden). Wer findet anhand dieser Darstellung das 25 Jahre jüngere Ich Hilses auf dem Foto von 1902? Antworten und Vermutungen bitte an schacharchiv@bremersg.de!

AC

 

PS vom 24.2.20: Zu besseren Vergleich sind die Bilder nun größer bzw. durch Anklicken vergrößerbar!

18.2.20: Schnelles Schach, III. und letzter Teil

 

Mit den letzten drei Runden ging gestern die vereinsinterne Schnellschach-Meisterschaft zuende. Auch an den Schlussrunden nahmen wieder 21 SpielerInnen teil, darunter auch unsere Neumitglieder Tim Jathe und Inge und Thomas Hoppe sowie erneut der Gastspieler Uwe Körber von den SF Findorff. Derweil zog es Andreas Calic vor, in alten BSG-Akten aus den 50er Jahren zu wühlen und sich über die Berufsbezeichnung Chinadeutscher zu wundern.

 

Am Ende stand mit Axel Buhrdorf/Dirk Stieglitz das einzige Tandem vorne: Nachdem Axel mit 3,5 aus 4 in den ersten Runden für ein gutes Fundament gesorgt hatte, vollendete Dirk mit 5,5 aus 7 - damit blieb das dynamische Duo ohne Niederlage! Gratulation zum Turniergewinn!

 

Neuer Schnellschach-Meister ist wiederum Rolf Hundack (Tandems sind nicht titelberechtigt). Auch hier herzliche Gratulation! Mit 8,5 Punkten hielt Hundack Klaus Rust-Lux (8) auf Abstand, der nach einem holprigen Eindstand noch ein starkes Comeback zeigte und noch die zwischenzeitlich Führenden Peter Pautz und Marco Jostes überholte. 

 

Erwähnenswert ist schließlich noch das Alles-oder-Nichts-Schach von Manfred Krause: 6 Siege stehen 5 Niederlagen gegenüber - Remisen werden allgemein überschätzt! Hier geht's zu den Ergebnissen. 

AC

 

PS: Ach ja, nicht vergessen: "Schach ist nicht das Leben!"

12.2.20: Schnelles Schach, Teil II:

 

Am Montag stand der zweite Teil des Schnellschachturniers an. 21 SpielerInnen nahmen die Herausforderung an und kombinierten sich durch die Runden 5 bis 8. Am besten gelang dies dem Tandem Buhrdorf/Stieglitz, das mit 6,5 Punkte ungeschlagen an der Spitze steht, verfolgt von den üblichen Verdächtigen Marco Jostes (6,0) und Rolf Hundack (5,5). Dagegen ist Peter Pautz, der den ersten Teil dominiert hatte, wieder ein Stück abgefallen, während Klaus Rust-Lux nach einem Zwischenspurt wieder back in business ist. Sehr gut hat sich auch unser neues Mitglied Tim Jathe geschlagen: mit 4 aus 4 hinterließ er gleich einmal eine starke Duftnote! Hier geht's zu den Einzelergebnissen.

AC

Foto von Reinhold Silbermann auf Pixabay

11.2.20: Steinitz' König

 

Beim gestrigen Training schauten wir uns wie angekündigt eine Partie von Wilhelm Steinitz an. Er gilt als einer der ersten, der systematisch strategische Prinzipien dargelegt hat. Dazu zählte er folgendes:

  1. das Materialverhältnis
  2. die Wirkungskraft der Figuren
  3. die Wirkungskraft der Bauern
  4. die Postierung der Bauern
  5. die Königstellung
  6. das Zusammenspiel aller Figuren

Insbesondere für die Handhabung seines Königs war Steinitz berühmt, wofür die gestern besprochene Partie gegen Celso Golmayo Zupide, Havanna 1889 beispielhaft ist. Sie findet sich hier zum Nachspielen.

AC

Foto von Positive_Images auf pixabay

8.2.20: Die Immergrüne

 

Beim Training am vergangenen Montag war das Thema die Immergrüne Partie Adolph Anderssens gegen Jean Dufresne von 1852. Sie diente als Beispiel des sogenannten romantischen Schachs, dem in der nächsten Trainingsstunde das moderne Schach à la Steinitz folgen wird. Hier kann man die Partie nachspielen, hier den Analysen Kasoarovs folgen und hier den Anmerkungen Karsten Müllers dazu. Der Schachhistoriker Edward Winter beschäftigt sich wiederum hier mit der der überraschend interessanten Frage, ob die Partie überhaupt in Berlin gespielt wurde. 

AC

7.2.20: Neues aus dem Schacharchiv: Der unbekannte Meister III - Die älteste Partie

 

Auch auf der Homepage des Landesschachbundes erscheinen Artikel der Serie über Wilhelm Hilse. Unter dem heutigen Datum findet sich dort ein Text über seine bisher bekannteste älteste Partie, die auch darüber hinaus von schachhistorischen Interesse ist! Weiterlesen ...

6.2.20: Neues aus dem Schacharchiv: Der unbekannte Meister II - Das erste Mal

 

Wie einige bereits mit Argusaugen erkannt haben, beginnt die Lösung des Rätsels vom 24.1. mit dem Zug 1.Dc1! Die Hauptidee des Damenopfers liegt in der Ablenkung des Läufers vom Feld f2, sodass z.B. nach 1. ...Lc1: 2. Sf2 geht mit der undeckbaren Drohung 3.g4#. Ein hübsches Mattbild!

 

Dieses von Brinkmann stammende Problem ist am 16.8.1896 in den Bremer Nachrichten erschienen. Die Erstveröffentlichung war allerdings ohne den schwarzen Bf7 und daher mit 1. Sf6: nebenlösig! Darauf hingewiesen hat der Einsender "W. Hilse, Kirchweyhe". Damit taucht Hilses Name zum ersten Mal überhaupt in der Schachgeschichte auf - die Saat ist gesät!

AC

 

PS: Eine Woche später, also am 23.8., erschien in den Bremer Nachrichten die angeführte korrigierte Fassung mit dem schwarzen Bf7.

5.2.20: Schnelles Schach, Teil I:

 

Die ersten 4 Runden des vereinsinternen Schnellschachturniers gingen am Montag über die Bühne. 20 Schächer bemühten sich, das jeweilige Gegenüber mattzusetzen, bevor es umgekehrt geschah. Unter den Teilnehmern waren mit Jan Klüver und Uwe Körber auch zwei Gäste von den SF Findorff sowie Yousef Jaber, der einstmals der BSG-Jugend angehörte.

 

Den besten Start hatten Marko Jostes, Peter Pautz und Axel Buhrdorf, die jeweils 3,5 von 4 möglichen Punkten ergattern konnten. Jostes hätte sogar die 100% vollmachen können, hätte er ein gewonnenes Turmendspiel gegen Pautz nicht zum Remis verdorben. Demgegenüber hob Buhrdorf Körber in einem komplett remislichen Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern über die Zeit, auch weil der Gastspieler nicht reklamierte. Hingegen erwischten der frisch gebackene Bremer Dähne-Pokal-Sieger Klaus Rust-Lux als auch der amtierende Blitzmeister Andreas Calic einen rabenschwarzen Tag und ließen üppig einzügig Figuren stehen.

Am kommenden Montag folgen die Runden 5-8; anbei die Tabelle, zu den Einzelergebnssen geht es hier.

AC

Bild von PIRO4D auf Pixabay

3.2.20: Klaus Rust-Lux gewinnt Bremer Dähne-Pokal! 

 

In einem reinen Finale mit BSG-Besetzung schlug der favorisierte Rust-Lux seinen Vereinskollegen Robert Klemm. Gratulation! Einen Bericht und die Partie findet sich hier!

AC

Bild von Felix Mittermeier auf Pixabay

31.1.20: Wie geht Schach?

 

Im Rahmen unseres montäglichen Trainings kommt es immer wieder mal zu interessanten Diskussionen über die bisweilen gar nicht so einfachen Turnierschach-Regeln. Einen Vorschlag von Lutz Dirks aufnehmend hinterlegen wir nun auf die HP der Bremer SG die aktuell geltenden FIDE-Regeln. Die pdf Datei findet sich unter dem neuen Menüpunkt Download!

AC

FIDE Regeln 2018
FIDE-Regeln-2018-Final-DEU.pdf
PDF-Dokument [410.7 KB]

30.1.20: Deutsches Schachmuseum

 

Seit dem 27.2.2016 gibt es ein Deutsches Schachmuseum. Als ein rein virtuelles Museum ist es unter folgendem Link zu besuchen: http://www.schachmuseum.com/. Neben zahlreichen Informationen, Hinweise und Texte zu allellei Themen rund zum Thema gibt es auch eine chronologische Liste von Schachvereinen:

http://www.schachmuseum.com/schachvereine.html. Die Bremer SG wird dort natürlich auch gelistet und besonders gelobt als ein "hochaktiver Verein"! Damit ist die BSG laut dieser Liste der älteste "hochaktive" Verein weltweit!

AC

29.1.20: Die VM hat begonnen! 

 

Am Montag begann die Vereinsmeisterschaft 2020. Mit 24 Spielern aus drei Gruppen war die Hütte voll, darunter mit Dr. Thomas Hoppe und Tim Jathe gleich zwei neue Gesichter: herzlich Willkommen! Die beiden Neuen fackelten auch nicht lange und erspielten sich gleich zwei Siege. Ohnehin gab es in den 12 Begegnungen gleich 8 Siege, die allesamt mehr oder minder erwartbar waren. Hingegen finden sich unter den Remisen zumindest zwei leichte Überraschungen: Aufsteiger Felix Rieger (1199) knüpfte dem 300-DWZ-stärkeren Harald Weinitschke ebenso einen halben Punkt ab wie Manfred Krause (1897) dem neuen alten Vereinsmeister Rolf Hundack (2092). Hier geht's zu den Tabellen! 

AC

28.1.20: Bericht vom Burkhard Mentz-Memorial

 

Im heutigen Weserkurier ist folgender Turnierbericht unseres Pressereferenten zur Bremer Schnellschachmeisterschaft erschienen, die am Sonntag stattfand.

AC

24.1.20: Neues aus dem Schacharchiv: Der unbekannte Meister

 

Nach einer kleinen Pause widmen wir auch die diesjährige Vereinsmeisterschaft wieder einem ehemaligen Mitglied der Bremer Schachgesellschaft. Die VM 2020 ist Wilhelm Hilse (1878-1940) gewidmet, der neben Carl Carls und Oskar Antze der dritte BSG-Spieler mit Meisterwürde war. Von den Dreien ist er allerdings am unbekanntesten geblieben - Grund genug, ihn einmal umfänglich zu ehren. Das geschieht in Form eines work in progress: Diverse Unterlagen und Dokumente werden hier nach und nach ausgewertet. So können die Lesenden an der allmählichen Verfertigung eines größeren Textes über Hilse beiwohnen. Das ambitionierte Ziel ist, am Ende des Jahres eine (Kurz)biographie zu haben, die als Referenzquelle zukünftiger Forschung über Hilse angesehen werden kann.

 

Einem Schachspieler angemessen beginnen wir mit einer Schachaufgabe. Denn Hilses Name taucht das erste Mal in der Schachgeschichte mit der Lösung der folgenden Komposition auf. Sie stammt von Brinckmann und die Aufgabe lautet: Matt in 3 Zügen. Lösungsvorschläge an schacharchiv@bremersg.de!

AC

23.1.20: Karneval-Turnier

22.1.20: Hundack - BSG: 15:1 !

 

Eine äußerst souveräne Vorstellung zeigte Rolf Hundack beim traditionellen Simultan des aktuellen Vereinsmeisters. 16 Teilnehmer nahmen die Herausforderung an, es dem mehrfachen Klubmeister so schwer wie möglich zu machen. Doch Rolf demonstrierte einmal mehr, warum er seit Jahren die Meisterschaft dominiert. Ob mit Weiß oder Schwarz: 14 Siege standen lediglich zwei Remisen gegenüber. Allein Peter Pautz und Harald Weinitschke, Letzterer immerhin rund 500 DWZ-Punkte schwächer, gelangen es, dem Simultanspieler zwei halbe Pünktchen mitzunehmen. Anbei ein paar Bilder des gelungenen Events!

AC

21.1.20: B-Klasse: Bremer SG 4 - SG OHZ 1

 

Am 5. Spieltag stand der Vergleich Bremer SG 4 – SF Osterholz-Scharmbeck 1 auf dem Spielplan. Für OHZ ging es darum, die Tabellenführung zu verteidigen und die Aufstiegsambitionen weiter zu untermauern; wir hingegen hofften auf eine Überraschung und wollten im Kampf um den Klassenerhalt punkten.

 

Kurt Borbely, der nur wenige Tage zuvor das Carl Carls Memorial gespielt hatte, saß nun für die Mannschaft am Brett und traf hier auf Manfred Seiffert. Beide Kontrahenten kamen gut aus der Eröffnung heraus, aber dann geriet Kurts König in eine Fesselung, er verlor einen Läufer und nur wenige Züge später die Partie.

Matthias Proske und Hasso von Oehsen bauten ihr Figurenspiel behutsam und gekonnt auf. Es schien kaum ein Durchkommen auf beiden Seiten des Schachbrettes zu geben und so einigten sich beide kurzerhand auf eine Punkteteilung. Felix Rieger war gegen Ibrahim-Can Kavadar und seinem Spielwitz chancenlos. Felix musste seinem Gegner bereits nach 16 Zügen zum Sieg gratulieren. Es war ein „Quickie“.

Am Spitzenbrett bekam es Hans-Guenter Steinkraus-Kück mit Herwarth Ernst zu tun. Die Partie verlief zunächst ausgeglichen, aber dann entfachte der Gästespieler einen Bauernsturm. HG verlor eine Leichtfigur und die Partie war anschließend nicht mehr für ihn zu halten. Wir lagen nun 0,5:3,5 zurück. Andreas von Barany spielte gegen Hartmut Hesse. Andreas zeigte sich an diesem Tag wieder von seiner Schokoladenseite und siegte erneut gegen einen nominell stärkeren Gegner. Chapeau!

Matthias Rast duellierte sich mit Heinrich Oetting. Der OHZ-Spieler hatte mehr vom Spiel, bestimmte das Geschehen auf dem Brett, aber Matthias schaffte es, die zahlreichen Angriffsbemühungen seines Gegenübers abzuwehren. Im Mittelspiel verflachte die Partie etwas und dann war sie da. Die Chance für Matthias, selbst die Initiative zu ergreifen und die Partie in eine andere Richtung zu lenken. Die spätere Analyse zeigte nämlich, dass der BSG-Spieler im 23. Zug einen Bauern hätte gewinnen können. Autsch! Matthias war dann im weiteren Spielverlauf einem Bauernsturm nicht gewachsen und die Stellung flog ihm schnell um die Ohren. Game over!

Harald Weinitschke traf auf Günter Radloff. Beide Spieler schenkten sich nichts, aber am Ende wurde die weiße Fahne gehisst und der Punkt geteilt.

Auch die Partie Friedrich Schmitz – Horst-Werner Hartmann war sehr umkämpft. Friedrich stand zwar vom Material her etwas besser da, aber der Gewinnweg war nicht ersichtlich. Man einigte sich auch hier auf eine Punkteteilung.

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG 4 – SF OHZ 1 ging 2,5:5,5 aus. Das bedeutet, dass die Gastmannschaft weiter an der Tabellenspitze steht, und wir bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt fürchten müssen. In der nächsten Runde geht es weiter mit einem Auswärtsspiel gegen SF Bremer Osten 3. Es bleibt spannend.

MR

20.1.20: Rolf Hundack spielt simultan

 

Unser mehrfacher und aktueller Vereinsmeister Rolf Hundack gibt sich die Ehre: heute Abend spielt er das traditionelle Simultan des Vereinsmeisters. 20 Spieler dürfen gegen ihn antreten, und sofern es noch freie Plätze geben sollte, können auch auswärtige Nichtmitglieder daran teilnehmen. Zuschauer sind auf jeden Fall willkommnen, das Reihenspiel beginnt gegen halb 8.

AC

19.1.20: Indisch, Isolani, Israeliten

 

Klein, aber fein begann am Montag bei der Bremer SG die Blitzsaison 2020. Acht Spielwütige setzen sich freiwillig dem gewittrigen Geschick aus voller nicht für möglich gehaltener Wunder, unfreiwillig komischer Überseher und raren gelungenen Zügen. Mit dem mehrfachen Vize-Blitzmeister Marko Jostes, dem Fast-Vereinsmeister Alexander Gattig und dem Titelverteidiger Andreas Calic war die Spitze zwar nicht übermäßig, aber dennoch gut besetzt. Vereinsmeister Rolf Hundack zog das noch anstrengendere Kiebitzen vor, während sich Klaus Rust-Lux und Co offenbar und schlauerweise weder das eine noch das andere schon zum Jahresbeginn antun wollten.

Am Ende teilten sich Jostes und Calic, die (wie üblich) eine zwar nicht korrekte, aber dafür umso interessantere Remispartie inklusive positionellem Qualitätsopfer aufs Brett brachten, mit 6 aus 7 den ersten Platz. Derweil zeigten sich Gattig spendierfreudig und Oliver Reif alttestamtarisch interessiert. Angesichts all dieser wunderlichen 

Begebenheiten beließ man es vorsichtshalber bei einem nur einrundigen Turnier.

AC

17.01.20: Bericht zur Bremer Blitzmeisterschaft

 

Im heutigen Weserkurier findet sich folgender von unserem Pressereferenten lancierter Bericht zur Bremer Blitzmesterschaft.

AC

16.1.20: Wemßen ist Meister, Pfitzer ist Turniersieger!

 

Lothar Wemßen gelingt die Titelverteidigung: mit einem schwer erkämpften Schlussrundensieg gegen den stark aufspielenden Manfred Hedke setzte sich der Werderaner entscheidend von der Bremer Konkurrenz ab und wird erneut Bremer Seniorenmeister. Gratulation!

 

Norber Pfitzner vom SV Backnang hingegen gewinnt das Turnier, mit einem hauchdünnen 0,5 Punkte-Vorsprung in der ersten Feinwertung vor dem letzmaligen Turniersieger Siegmund Kolthoff vom SchVgg Blankenese. Auch hier Graulation! Die Dramaturgie wollte es, dass die beiden in der letzten Runde aufeinander trafen, doch spekulierten offenbar beide auf die Feinwertung und trennten sich früh mit einem Remis. Torsten Benecke und Irmin Meyer, die jeweils mit einem Sieg dem Meistertitel ganz nah gekommen wären, einigten sich ebenfalls früh auf ein farbloses Remis. Somit hatten es Wemßen, aber auch Hedke auf einmal selbst in der Hand. Hedke aber verspielte seine vielversprechende Position und Wemßen setzte seinen Konter an.

 

Erst die allerletzte noch laufenden Partie - Hugh Ditmas gegen Norbert Molzahn - entschied über die Feinwertung, die letztlich den Ausschlag für den neuen Turniersieger Pfitzer gab.

 

Die weiteren Preise: der Nestorenpreis ging an Manfred Hedke, die Ratingpreise über 1750 an Irmin Meyer, über 1600 an H.G. Steinhaus-Kück, über 1450 an Harald Weinitschke und unter 1450 an Rudolf Nagel. Gratulation!

 

Ergebnisse wie gehabt unter chess-results.

AC

15.1.20: Nach allen Seiten hin offen

 

Verteidigt Lothar Wemßen seinen Titel? Gewinnt Siegmund Kolthoff erneut das Turnier? Oder gibt es einen, gar zwei neue? Auch vor der letzten Runde ist keine dieser Fragen geklärt. Torsten Benecke verpasste eine Vorentscheidung und verlor gestern gegen Kolthoff, der somit seine Chance auf einen erneuten Turniersieg wahrt. Auch Wemßen ist trotz seiner Niederlage gegen Norbert Pfitzer aus Runde 6 wieder im Rennen, zumal er in der heutigen Schlussrunde mit Manfred Hedke (1589) den vermeintlich schwächsten Gegener der Spitzenpaarungen hat. Aber auch Benecke kann mit einem heutigen Sieg Irmin Meyer noch ganz vorne landen, wobei ggf. auch die Zweitwertung ausschlaggebend ist. Die 8. Runde bietet schließlich auch noch eine besonders Pointe: mit Pfitzer gegen Kolthoff treffen ausgerechnet in der Schlussrunde die beiden Ersten der Setzrangliste aufeinander. Das Drama beginnt um 18 Uhr! Alle Ergebnisse weiterhin unter chess-results.

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14.1.20: Spannung auf der Zielgeraden

 

Der Titelverteidiger gerät ins Straucheln: Lothar Wemßen musste gestern eine empfindliche Niederlage gegen Norbert Pfitzer einstecken. Dies nutzte Torsten Benecke, der sich mit einem Sieg gegen den Varreler Manfred Hedke allein an die Tabellenspitze setze. Damit hat der Spieler der Bremer Schachgesellschaft zwei Runden vor Schluss einen ganzen Punkt Vorsprung vor der einheimischen Konkurrenz um den Bremer Meistertitel. Was den Turniersieg angeht, lauern allerdings sowohl Pfitzer als auch Siegmund Koltoff mit 4,5 Punkten auf ihre Chancen. Derweil treibt Rudolf Nagel (1425) munter sein weiteres Spielchen; der Favoritenschreck schlug gestern mit einem Sieg gegen Wolfgang Adaschkiewitz (1651) erneut zu und reiht sich damit in das Verfolgerfeld mit 4 Punkten ein. Ergebnisse wie gehabt unter chessresults.

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11.1.20: Wenn sechs sich nicht streiten, freut sich der Hedke

 

Weiterhin hochinteressant entwickelt sich das Carl Carls-Memorial! Während die drei Spitzenpaarungen der fünften Runde Wemßen - Benecke, Bokelmann - Kolthoff und Pfitzer - Meyer - allesamt remis endeten, setze Manfred Hedke (1589) mit seinem Sieg gegen Hugh Ditmas (1908) ein fettes Ausrufezeichen. Damit schlug der Varreler nach Cronjäger (1734) und Künitz (1750) bereits zum dritten Mal einen weitaus höher gehandelten Spieler; seine Elo-Performance liegt bei 2088! Mit 4 Punkten teilt er sich nun mit Wemßen und Benecke die Tebellenführung. Auch Rudolf Nagel (1425) gefällt sich weiterhin in seiner Rolle als Favoritenschreck, worunter diesmal der Mahndorfer Peter Schwenteck (1709) zu leiden hatte. In diesem Zusammenhang gehört übrigens auch der Sieg Karl-Heinz Schuberts (1024) gegen Gerhard Krüger (1411). Da das Wochenende spielfrei ist, haben die Teilnehmer Zeit zum Genießen oder Wundenlecken. Am Montag geht's um 18 Uhr weiter! Ergebnisse wie immer unter chessresults, und hier gehts zu den Partien! 

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10.1.20: Keiner ist mehr allein

 

Nun hat es auch den Professor erwischt: Norbert Pfitzer (1992) verlor seine gestrige Partie gegen Torsten Benecke. Der Spieler der Bremer Schachgesellschaft ist mit einer DWZ von 1940 Dritter der Setzrangliste und somit prädestiniert für einen der vorderen Plätze. In den letzten Jahren hat es aber nie ganz geklappt; sollte er diesmal den Durchbruch schaffen? Heute trifft er auf den Titelverteidiger Lothar Wemßen (1851), der das Prestigeduell mit dem vorigen Titelinhaber Hugh Ditmas (1908) für sich entscheiden konnte. Darüberhinaus bot die 4. Runde einige kleinere Überraschungen. So schlug Manfred Hedke (1589) Bernhard Künitz (1750) und Wolfgang Adaschkiewitz (1651) Norbert Molzahn (1824). Erwähnenswert sind hier auch die Remisen von Friedrich Schmitz (1513) gegen Peter Schwenteck (1709) und Herman Wraga (1512gegen Dr. Bernd Cronjäger (1734). Heute um 18 Uhr geht's weiter, alle Ergebnisse wie gehabt unter chessresults.

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9.1.20: Ein Professor mit weißer Weste

 

Nach der gestrigen dritten Runde ist nur noch ein einziger Spieler bei 100 %: Prof. Dr. Norbert Pfitzer vom SV Backnang führt die Tabelle mit 3 aus 3 einsam an. Mit einer DWZ von 1992 ist er Zweiter der Setzrangliste und somit selbstredend einer der Favoriten. Derweil macht Rudolf Nagel (1425erneut von sich reden: nach seinem nicht zu erwartenden Sieg gegen Igor Dietrich (1642) hat der Spieler des TuS Syke eine Elo-Performance, die rund 500 Punkte über seiner Wertungszahl liegt! Ob er heute auch gegen den Turniersieger Siegmund Kolthoff (2038) für Furore sorgen kann? In der Spitzenbegegnung trennte sich dieser gegen Lothar Wemßen mit einem Remis, womit der Titelverteidiger weiterhin auf Kurs liegt. Alle Ergebnisse wie immer unter chessresults

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8.1.20: Ankündigung Bremer Schnellschachmeisterschaft

 

Im gestrigen Weserkurier erschien auf Initiative unseres Pressereferenten folgender Vorbericht zum demnächst anstehenden Burkhard Mentz-Memorial. 

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8.1.20: Die Favoriten schlagen zurück

 

Nach den Überraschungen der ersten Runde ließen die Favoriten heute nichts anbrennen. Allein dem Turnierleiter Kurt Borbely (1127) gelang ein Achtungsremis gegen die einzige Frau Teresa Wraga (1485). Die sonstigen Irritationen waren, dass gleich drei Partien kampflos ausgingen. Das Feld wird doch hoffentlich nicht von einer Krankheitswelle heimgesucht?! Mit dem Titelverteidiger Lothar Wemßen (1851) und Turniersieger Siegmund Kolthoff (2038) treffen heute zwei heiße Anwärter um die vordersten Plätze aufeinander - kommt es womöglich bereits zu einer ersten Vorentscheidung? Hier geht's zu den Ergebnissen.

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7.1.20: 8. Carl Carls Memorial gestartet!

 

Bereits die erste Runde der gestern gestarteten offenen Bremer Seniorenmeisterschaft sorgte für einige Überraschungen. So kam der Vorjahressieger und Turnierfavorit Siegfried Kolthoff (2038) nicht über ein Remis gegen den stets gefährlichen Igor Dietrich (1642) hinaus. Auch andere ungleiche Paarungen endeten mit einem überraschenden Unentschieden, so die Begegnungen Jackwerth (1576) - Benecke (1940), Schmitz (1513) - Ditmas (1908), Meyer (1898) - H. Wraga (1512) und Kropp (1791) - Krüger  (1411). Den Vogel schoss aber Rudolf Nagel vom TuS Syke ab: er gewann nämlich seine Partie gegen den rund 400 DWZ-stärkeren Norbert Molzahn (SV Motor Hainichen)!

 

Bei der 8. Auflage des Turniers, das erstmals von Werder Bremen durchgeführt wird, machen 30 Teilnehmer mit. Am spielfreudigsten erweist sich einmal mehr die Bremer Schachgesellschaft; sie stellt mit 6 Spielern allein ein Fünftel der Teilnehmer und damit das größte Spielerkontingent. Spielort sind die Clubräume der Werderhalle an der Hemelinger Straße. Infos und Ergebnisse finden sich unter chessresults.

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5.1.20: Neues aus dem Schacharchiv: Der Schachspiegel

 

Nachdem vor wenigen Tagen das letzte Schach-Info gescannt und als Download zu Verfügung gestellt wurde (siehe Eintrag vom 18.12.19), wird nun mit dem Schachspiegel die nächste alte Vereinszeitung angegangen. Hier geht's zu der neuesten eingestellten Ausgabe Nr. 2 vom 30. Mai 1988!

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04.01.20: Silvester Open 2020

 

Im heutigen Weserkurier findet sich - erneut auf Betreiben unseres Pressereferenten - ein Abschlussbericht vom Silvester-Open 2019.

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02.01.20: Ankündigung der Bremer Blitzmeisterschaft

 

Im heutigen Weserkurier findet sich auf Betreiben unseres Pressereferenten folgende Ankündigung der Bremer Blitzmeisterschaft. 

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