Aktuelles

17.01.20: Bericht zur Bremer Blitzmeisterschaft

 

Im heutigen Weserkurier findet sich folgender von unserem Pressereferenten lancierter Bericht zur Bremer Blitzmesterschaft.

AC

16.1.20: Wemßen ist Meister, Pfitzer ist Turniersieger!

 

Lothar Wemßen gelingt die Titelverteidigung: mit einem schwer erkämpften Schlussrundensieg gegen den stark aufspielenden Manfred Hedke setzte sich der Werderaner entscheidend von der Bremer Konkurrenz ab und wird erneut Bremer Seniorenmeister. Gratulation!

 

Norber Pfitzner vom SV Backnang hingegen gewinnt das Turnier, mit einem hauchdünnen 0,5 Punkte-Vorsprung in der ersten Feinwertung vor dem letzmaligen Turniersieger Siegmund Kolthoff vom SchVgg Blankenese. Auch hier Graulation! Die Dramaturgie wollte es, dass die beiden in der letzten Runde aufeinander trafen, doch spekulierten offenbar beide auf die Feinwertung und trennten sich früh mit einem Remis. Torsten Benecke und Irmin Meyer, die jeweils mit einem Sieg dem Meistertitel ganz nah gekommen wären, einigten sich ebenfalls früh auf ein farbloses Remis. Somit hatten es Wemßen, aber auch Hedke auf einmal selbst in der Hand. Hedke aber verspielte seine vielversprechende Position und Wemßen setzte seinen Konter an.

 

Erst die allerletzte noch laufenden Partie - Hugh Ditmas gegen Norbert Molzahn - entschied über die Feinwertung, die letztlich den Ausschlag für den neuen Turniersieger Pfitzer gab.

 

Die weiteren Preise: der Nestorenpreis ging an Manfred Hedke, die Ratingpreise über 1750 an Irmin Meyer, über 1600 an H.G. Steinhaus-Kück, über 1450 an Harald Weinitschke und unter 1450 an Rudolf Nagel. Gratulation!

 

Ergebnisse wie gehabt unter chess-results.

AC

15.1.20: Nach allen Seiten hin offen

 

Verteidigt Lothar Wemßen seinen Titel? Gewinnt Siegmund Kolthoff erneut das Turnier? Oder gibt es einen, gar zwei neue? Auch vor der letzten Runde ist keine dieser Fragen geklärt. Torsten Benecke verpasste eine Vorentscheidung und verlor gestern gegen Kolthoff, der somit seine Chance auf einen erneuten Turniersieg wahrt. Auch Wemßen ist trotz seiner Niederlage gegen Norbert Pfitzer aus Runde 6 wieder im Rennen, zumal er in der heutigen Schlussrunde mit Manfred Hedke (1589) den vermeintlich schwächsten Gegener der Spitzenpaarungen hat. Aber auch Benecke kann mit einem heutigen Sieg Irmin Meyer noch ganz vorne landen, wobei ggf. auch die Zweitwertung ausschlaggebend ist. Die 8. Runde bietet schließlich auch noch eine besonders Pointe: mit Pfitzer gegen Kolthoff treffen ausgerechnet in der Schlussrunde die beiden Ersten der Setzrangliste aufeinander. Das Drama beginnt um 18 Uhr! Alle Ergebnisse weiterhin unter chess-results.

AC

14.1.20: Spannung auf der Zielgeraden

 

Der Titelverteidiger gerät ins Straucheln: Lothar Wemßen musste gestern eine empfindliche Niederlage gegen Norbert Pfitzer einstecken. Dies nutzte Torsten Benecke, der sich mit einem Sieg gegen den Varreler Manfred Hedke allein an die Tabellenspitze setze. Damit hat der Spieler der Bremer Schachgesellschaft zwei Runden vor Schluss einen ganzen Punkt Vorsprung vor der einheimischen Konkurrenz um den Bremer Meistertitel. Was den Turniersieg angeht, lauern allerdings sowohl Pfitzer als auch Siegmund Koltoff mit 4,5 Punkten auf ihre Chancen. Derweil treibt Rudolf Nagel (1425) munter sein weiteres Spielchen; der Favoritenschreck schlug gestern mit einem Sieg gegen Wolfgang Adaschkiewitz (1651) erneut zu und reiht sich damit in das Verfolgerfeld mit 4 Punkten ein. Ergebnisse wie gehabt unter chessresults.

AC

11.1.20: Wenn sechs sich nicht streiten, freut sich der Hedke

 

Weiterhin hochinteressant entwickelt sich das Carl Carls-Memorial! Während die drei Spitzenpaarungen der fünften Runde Wemßen - Benecke, Bokelmann - Kolthoff und Pfitzer - Meyer - allesamt remis endeten, setze Manfred Hedke (1589) mit seinem Sieg gegen Hugh Ditmas (1908) ein fettes Ausrufezeichen. Damit schlug der Varreler nach Cronjäger (1734) und Künitz (1750) bereits zum dritten Mal einen weitaus höher gehandelten Spieler; seine Elo-Performance liegt bei 2088! Mit 4 Punkten teilt er sich nun mit Wemßen und Benecke die Tebellenführung. Auch Rudolf Nagel (1425) gefällt sich weiterhin in seiner Rolle als Favoritenschreck, worunter diesmal der Mahndorfer Peter Schwenteck (1709) zu leiden hatte. In diesem Zusammenhang gehört übrigens auch der Sieg Karl-Heinz Schuberts (1024) gegen Gerhard Krüger (1411). Da das Wochenende spielfrei ist, haben die Teilnehmer Zeit zum Genießen oder Wundenlecken. Am Montag geht's um 18 Uhr weiter! Ergebnisse wie immer unter chessresults, und hier gehts zu den Partien! 

AC

10.1.20: Keiner ist mehr allein

 

Nun hat es auch den Professor erwischt: Norbert Pfitzer (1992) verlor seine gestrige Partie gegen Torsten Benecke. Der Spieler der Bremer Schachgesellschaft ist mit einer DWZ von 1940 Dritter der Setzrangliste und somit prädestiniert für einen der vorderen Plätze. In den letzten Jahren hat es aber nie ganz geklappt; sollte er diesmal den Durchbruch schaffen? Heute trifft er auf den Titelverteidiger Lothar Wemßen (1851), der das Prestigeduell mit dem vorigen Titelinhaber Hugh Ditmas (1908) für sich entscheiden konnte. Darüberhinaus bot die 4. Runde einige kleinere Überraschungen. So schlug Manfred Hedke (1589) Bernhard Künitz (1750) und Wolfgang Adaschkiewitz (1651) Norbert Molzahn (1824). Erwähnenswert sind hier auch die Remisen von Friedrich Schmitz (1513) gegen Peter Schwenteck (1709) und Herman Wraga (1512gegen Dr. Bernd Cronjäger (1734). Heute um 18 Uhr geht's weiter, alle Ergebnisse wie gehabt unter chessresults.

AC

9.1.20: Ein Professor mit weißer Weste

 

Nach der gestrigen dritten Runde ist nur noch ein einziger Spieler bei 100 %: Prof. Dr. Norbert Pfitzer vom SV Backnang führt die Tabelle mit 3 aus 3 einsam an. Mit einer DWZ von 1992 ist er Zweiter der Setzrangliste und somit selbstredend einer der Favoriten. Derweil macht Rudolf Nagel (1425erneut von sich reden: nach seinem nicht zu erwartenden Sieg gegen Igor Dietrich (1642) hat der Spieler des TuS Syke eine Elo-Performance, die rund 500 Punkte über seiner Wertungszahl liegt! Ob er heute auch gegen den Turniersieger Siegmund Kolthoff (2038) für Furore sorgen kann? In der Spitzenbegegnung trennte sich dieser gegen Lothar Wemßen mit einem Remis, womit der Titelverteidiger weiterhin auf Kurs liegt. Alle Ergebnisse wie immer unter chessresults

AC 

 

8.1.20: Ankündigung Bremer Schnellschachmeisterschaft

 

Im gestrigen Weserkurier erschien auf Initiative unseres Pressereferenten folgender Vorbericht zum demnächst anstehenden Burkhard Mentz-Memorial. 

AC

8.1.20: Die Favoriten schlagen zurück

 

Nach den Überraschungen der ersten Runde ließen die Favoriten heute nichts anbrennen. Allein dem Turnierleiter Kurt Borbely (1127) gelang ein Achtungsremis gegen die einzige Frau Teresa Wraga (1485). Die sonstigen Irritationen waren, dass gleich drei Partien kampflos ausgingen. Das Feld wird doch hoffentlich nicht von einer Krankheitswelle heimgesucht?! Mit dem Titelverteidiger Lothar Wemßen (1851) und Turniersieger Siegmund Kolthoff (2038) treffen heute zwei heiße Anwärter um die vordersten Plätze aufeinander - kommt es womöglich bereits zu einer ersten Vorentscheidung? Hier geht's zu den Ergebnissen.

AC

7.1.20: 8. Carl Carls Memorial gestartet!

 

Bereits die erste Runde der gestern gestarteten offenen Bremer Seniorenmeisterschaft sorgte für einige Überraschungen. So kam der Vorjahressieger und Turnierfavorit Siegfried Kolthoff (2038) nicht über ein Remis gegen den stets gefährlichen Igor Dietrich (1642) hinaus. Auch andere ungleiche Paarungen endeten mit einem überraschenden Unentschieden, so die Begegnungen Jackwerth (1576) - Benecke (1940), Schmitz (1513) - Ditmas (1908), Meyer (1898) - H. Wraga (1512) und Kropp (1791) - Krüger  (1411). Den Vogel schoss aber Rudolf Nagel vom TuS Syke ab: er gewann nämlich seine Partie gegen den rund 400 DWZ-stärkeren Norbert Molzahn (SV Motor Hainichen)!

 

Bei der 8. Auflage des Turniers, das erstmals von Werder Bremen durchgeführt wird, machen 30 Teilnehmer mit. Am spielfreudigsten erweist sich einmal mehr die Bremer Schachgesellschaft; sie stellt mit 6 Spielern allein ein Fünftel der Teilnehmer und damit das größte Spielerkontingent. Spielort sind die Clubräume der Werderhalle an der Hemelinger Straße. Infos und Ergebnisse finden sich unter chessresults.

AC

 

5.1.20: Neues aus dem Schacharchiv: Der Schachspiegel

 

Nachdem vor wenigen Tagen das letzte Schach-Info gescannt und als Download zu Verfügung gestellt wurde (siehe Eintrag vom 18.12.19), wird nun mit dem Schachspiegel die nächste alte Vereinszeitung angegangen. Hier geht's zu der neuesten eingestellten Ausgabe Nr. 2 vom 30. Mai 1988!

AC 

04.01.20: Silvester Open 2020

 

Im heutigen Weserkurier findet sich - erneut auf Betreiben unseres Pressereferenten - ein Abschlussbericht vom Silvester-Open 2019.

AC

02.01.20: Ankündigung der Bremer Blitzmeisterschaft

 

Im heutigen Weserkurier findet sich auf Betreiben unseres Pressereferenten folgende Ankündigung der Bremer Blitzmeisterschaft. 

AC

30.12.19: Vereinsmeisterschaft 2019

 

Ein Bericht über den Verlauf der Vereinsmeisterschaft wurde auf Initiative unseres Pressereferenten gestern im Weserkurier publiziert.

AC.

20.12.19: Schach zwischen den Jahren

18.12.2019: Detlef Plump gewinnt das Weihnachtsblitzen!

 

36 Blitzwütige fanden den Weg zur traditionellen Jahresabschlussfeier, darunter wieder zahlreiche spielstarke Gäste, Ehemalige und "Karteileichen". Nach der ebenso schon traditionellen Vorführung unsres Tunierleiters Kurt Borbely ging es beim anschließenden Blitzen hoch her. 13 lange Runden hieß es: bloß nicht Matt werden und erst recht nicht auf Zeit verlieren. Das hat zwar nicht immer geklappt, Spaß hat es trotzdem gemacht, zumal für jeden etwas am Gabentisch vorhanden war, von Schachbüchern über Rotwein bis hin zur Weihnachtsschokolade. Anbei die Abschlusstabelle, die Einzelrunden gibts hier!

AC

18.12.19: Neues aus dem Schacharchiv: Vollständig!

 

Es ist vollbracht: alle 41 Ausgaben der Schach-Info stehen jetzt als pdf-Dateien in der Liste unserer Vereinszeitschriften zum Download bereit. Dank an Dirk Stieglitz, der die letzten noch fehlenden Ausgaben zum Scannen Verfügung gestellt hat. Hier gehts zur Liste: viel Vergnügen beim Stöbern und Lesen!

AC

12.12.19: BSG goes Weserkurier: Bericht von der Blitzmeisterschaft

 

Folgender Bericht ist am 29. November auf Betreiben unseres Pressereferenten im Weserkurier erschienen:

AC

 

11.12.19: 2. Schachweltmeister-Jugendgedenkturnier 

 

Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr, als die Bremer Schachgesellschaft von 1877 in Gedenken an den bisher einzigen deutschen Schachweltmeister, Emanuel Lasker, ein Jugendgedenkturnier ausrichtete, wurde diese Veranstaltung auch für 2019 ausgeschrieben.

 

Durch ein Rätsel sollten die teilnehmenden Jugendlichen herausfinden, welchem Schachweltmeister dieses Jahr das Turnier gewidmet war.

Bei richtiger Beantwortung der Fragen ergab sich der Name: CAPABLANCA, José Raoul, der von 1921 bis 1927 den Weltmeistertitel trug.

 

Insgesamt 25 Jugendliche nahmen an dem Turnier teil, das wieder in den Weserterrassen am 23.11. stattfand. Es wurde in zwei Gruppen gespielt: Gruppe 1: U8 - U10, und Gruppe 2: U12 bis U19. Die Paarungen wurden nach Schweizer System ausgelost. Es wurden sechs Runden gespielt, wobei jeder Spieler eine Bedenkzeit von 15 min zur Verfügung hatte.

 

Man konnte den Jugendlichen die Begeisterung und Freude ansehen, mit der sie die Figuren über das Brett bewegten. Dies stand auch im Vordergrund dieses Turniers. Aber natürlich gab es auch etwas zu gewinnen: Platz 1 und 2 wurden mit einem Pokal, die Plätze 3 bis 5 mit einem Sachpreis ausgezeichnet. Außerdem bekam jeder Jugendliche eine Urkunde, die ihm die Teilnahme bescheinigte und die erreichte Platzierung auswies.

 

Wir hoffen, dass die Jugendabteilung der Bremer Schachgesellschaft durch die Ausrichtung des Turniers, den Schachsport in Bremen unter Jugendlichen gefördert hat, und dass sich noch mehr für dieses königliche Spiel interessieren werden. Deshalb werden wir die Veranstaltungsreihe auch im nächsten Jahr fortsetzen.

 

Wir bedanken uns bei allen, die das Turnier unterstützt haben und hoffen, dass dies auch im nächsten Jahr wieder möglich sein wird.

HW

09.12.19: B-Klasse: Dunkle Wolken

 

Am 4. Spieltag der Vergleich SG FinWest 3 – Bremer SG 4 auf dem Spielplan. An diesem Tag regnete es, es war ungemütlich und alles grau in grau. Es war genau das richtige Wetter, um Schach zu spielen. Die Heimmannschaft war nominell zwar etwas stärker aufgestellt als wir, aber davon wollten wir uns nicht Bange machen lassen. Wir benötigen noch Punkte für den Klassenerhalt und wollten ein zählbares Ergebnis aus dem Bürgerhaus Oslebshausen mitnehmen.

 

Kurt Borbely traf auf Jan Ricardo Kropp. Kurt verlor im Mittelspiel einen Bauern und das war der Anfang vom Ende. Der BSG-Spieler bekam fortan keinen richtigen Zugriff mehr auf die Partie, konnte kein Gegenspiel entwickeln und musste schnell die Waffen strecken. Jan Ricardo siegte hochverdient.

 

Am Spitzenbrett spielte H.G. Steinkraus-Kück mit Hauke-Frederik Thissen. H.G. bestimmte die Partie, zeigte eine excellente Leistung und sorgte für den 1:1-Ausgleich.

Siegfried Mikoteit bekam es mit Erich Casties zu tun. Auf beiden Seiten des Brettes standen die Abwehrreihen schnell „luftig“. Es brannte lichterloh und an verschiedenen Fronten drohte ein Einschlag. Die Partie wurde letztendlich nicht durch einen Mattangriff entschieden, sondern durch eine übersehene Springergabel mit Turmgewinn. Siegfried passierte dieses Malheur, gab gleich danach auf und gratulierte seinem Kontrahenten zum Sieg.

 

Am 7. Brett kreuzten Matthias Rast und Manfred Wardenberg die Klingen. In den ersten Zügen brachten beide die Theorie aufs Brett, anschließend wurde die ein oder andere Figur getauscht und Züge später dann auch noch die Damen. Jetzt standen sich zwei geschlossene Bauernreihen gegenüber, die verbliebenen Figuren hielten sich zurück, Matthias bot in diesem Intervall zweimal Remis an, aber erhielt – aus seiner Sicht - leider zwei Körbe. Der FinWest-Spieler hat gut 300 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto und dann willigt man in aller Regel nicht so schnell ein. Letzteres gab Manfred aber auch recht. Was war geschehen? Es drohte erstmal nichts, aber dann spielte Matthias Tfe1. Als er losließ, sah er, welch fataler Zug es war. Ein erfahrener und besonnener Schachspieler wie Manfred Wardenberg lässt sich so eine Chance natürlich nicht entgehen. Manfred studierte in aller Ruhe die Stellung, gabelte dann auf d3 und gewann die Qualität. In diesem Moment dachte Matthias an Aufgabe, legte die Ohropax auf die Schreibunterlage, warf noch einen Blick aufs Brett und sah, dass er noch einen Bauern mitnehmen konnte. Die Ohropax also wieder rein und die Partie wurde fortgesetzt. Der FinWest-Spieler spielte konzentriert weiter und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Er siegte verdient. Gratulation! Die DWZ sagt nicht immer alles, aber doch viel aus.

 

Die Partie Falk Kazmierski – Wilfried Volbert verlief sehr ausgeglichen und endete mit einer leistungsgerechten Punkteteilung.

 

Matthias Proske und Edward Mantei schenkten sich ebenfalls nichts. Die Partie war hart umkämpft. Matthias konnte im Mittelspiel die Figuren auf bessere Felder stellen und peu à peu den Druck auf die gegnerische Stellung erhöhen. Er gelang ihm dann, ein Mattnetz zu knüpfen. Chapeau. Matthias` Kontrahent gab einen Zug vor dem Matt auf. Die BSG 4 hatte nun wieder den Anschluss geschafft und lag nur noch 2,5:3,5 zurück.

 

Am 6. Brett saßen sich Andreas von Barany und Horst Grün gegenüber. Andreas baute einen Verteidigungswall auf drei Reihen auf. Dies hat alles seine Vor- und Nachteile. Einerseits steht man stabil, aber andererseits schränkt es auch die eigenen Angriffsbemühungen ein. Man steht passiv. Andreas schaffte es im Mittelspiel nicht, einen sehr gut im Zentrum postierten feindlichen Springer zu vertreiben und so neigte sich das Pendel zusehends zur gegenüberliegenden Seite. Als Andreas dann auch noch Material verlor, war die Partie gelaufen. Der Mannschaftskampf war nun entschieden.

In der Partie Oliver Reif – Frank Schindehütte zeigte  sich der BSG-Spieler erneut von seiner besten Seite. Olivers Figuren standen aktiver, harmonierten etwas besser und man hatte bei jedem Zug immer ein gutes Gefühl dabei. Als sein Gegenüber ihm ein Remisangebot unterbreitete, lehnte er dies zunächst ab. Züge später war er dann aber doch mit einer Punkteteilung einverstanden. Oliver bleibt in dieser Mannschaftssaison weiterhin ungeschlagen und ist mit „3 aus 4“ unser Topscorer.

 

Der Mannschaftskampf SG FinWest 3 – Bremer SG 4 endete 5:3. Das Ergebnis entspricht den gezeigten Leistungen und geht in Ordnung. Die Fußballer des SV Werder Bremen sind nach der unerwarteten 0:1-Heimpleite gegen Paderborn wieder in den Abstiegsstrudel geraten; uns geht es genauso. Die BSG 4 ist auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Am 19. Januar 2020 geht es dann weiter mit einem Heimspiel gegen den Spitzenreiter SF Osterholz-Scharmbeck.

MR

27.11.19: B-Klasse: Bremer SG 4 – SK Bremen-Nord 4

 

Am 3. Spieltag hatten wir Heimrecht gegen den SK HB-Nord 4. Die HB-Norder reisten zwar als Tabellenschlusslicht an, aber das hatte nichts zu sagen. HB-Nord 4 ist nominell ähnlich stark aufgestellt wie die BSG 4 und konnte an den ersten beiden Spieltagen nur nicht alle Bretter besetzen.

 

Kurt Borbely spielte mit Herbert Röhl. Kurt übersah recht früh in der Partie eine Bauerngabel und stand schnell mit einer Leichtfigur weniger auf verlorenem Posten. Der Bremen-Norder zeigte keine Schwäche und siegte hochverdient. Matthias Rast bekam es mit Marco Tammen zu tun. Matthias kam zwei oder drei Minuten zu spät ans Brett und das war nicht gerade förderlich für ein konzentriertes Spiel. Er schaute dann nicht richtig hin und verlor bereits in der Eröffnung einen wichtigen Zentrumsbauern. Marco bestimmte fortan die Partie. Matthias kämpfte zwar und versuchte, Gegenspiel zu bekommen. Das gelang ihm aber leider nur bedingt und als nach einer Doppeldrohung mit Schachgebot auch noch ein Turm fiel, war die Partie für ihn gelaufen. Marco war besser! Die Gastmannschaft lag nun mit 2:0 vorne. Falk Kazmierski traf auf Hans-Peter Steinberg. Die erste Partiehälfte verlief ausgeglichen, aber im weiteren Spielverlauf konnte Falk einen Freibauern bilden. Dieser war dann nicht mehr aufzuhalten und der Gästespieler gab auf.  Das war der erste Brettpunkt für die BSG 4. Oliver Reif zeigte sich an diesem Tag von seiner besten Seite. Er sprühte in seiner Partie gegen Steffen Rathsmann nur so vor Spielfreude. Er gewann im Mittelspiel nach einer schönen Kombination Material und konnte kurz darauf die Glückwünsche seines Gegners entgegennehmen. Felix Rieger und Kai Wagner saßen sich am achten Brett gegenüber. Felix stand in den ersten 20, 25 Zügen immer einen Tick besser als sein Gegenüber, aber im 25. Zug spielte er Sf3 statt Dd8. Dieser Fehlgriff stellte die Partie auf den Kopf. Wie meinte einst Vladimir Horowitz: „Ein schlechter Zug macht 40 gute zunichte“. Kai erkannte seine Chance, hob nun Felix`Stellung aus den Angeln und siegte. Im Schach geben manchmal Kleinigkeiten den Ausschlag. Man muss sie nur erkennen. Der SK HB-Nord 4 führte wieder. Am sechsten Brett duellierten sich Roland Andreas von Barany und Torsten Baller. Die Partie verlief über weite Strecken sehr ausgeglichen, aber im Endspiel konnte sich der BSG-Spieler dann doch durchsetzen. Es war ein schöner Erfolg für Roland Andreas. Gratulation zu dieser tollen Leistung! Auch die Partie H.G. Steinkraus-KückManfred Röhl war lange hart umkämpft. H.G. verlor dann aber die Qualität und später die Partie. Auch Matthias Proske und Mario Assmann schenkten sich nichts. Im Duell der beiden Mannschaftsführer setzte sich Matthias im Endspiel knapp durch und sorgte für den 4:4 Endstand.

 

Das Ergebnis ist leistungsgerecht und geht damit in Ordnung. Die Bremer SG 4 tritt am 8. Dezember 2019 auswärts gegen die SG FinWest 3 an. Wir haben auch hier wieder einen starken Gegner vor der Brust.

MR

20.11.19: Der Neue ist der Alte

08.11.19: Der Baum wird brennen!

 

Anbei die Ankündigung des Weihnachtsblitzturniers am 16.12.!

AC

Weihnachtsblitz 2019.doc
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30.10.19: B-Klasse: SF LHW 3 – Bremer SG 4

 

Am 2. Spieltag führte uns der Spielplan nach Lilienthal. Wir waren nominell recht gut aufgestellt und deshalb zuversichtlich, aus der Fremde ein zählbares Ergebnis mitzunehmen.

 

Andreas von Barany spielte gegen Lutz Bach. Hier wurden die Figuren rege getauscht und so einigten sich beide bereits nach einer guten Stunde Spielzeit auf ein unter dem Strich gerechtes Remis.

 

Kurt Borbely bekam es mit Linus Bröcker zu tun. Kurt verlor bereits in der Eröffnung einen wichtigen Zentrumsbauern und das brachte ihn schon früh in die Bedrouille. Er kämpfte zwar, aber fand trotzdem kein richtiges Gegenspiel. Linus bestimmte die Partie und siegte hochverdient.

 

Falk Kazmierski hatte sich mit Kian Viet auseinanderzusetzen. Die erste Partiehälfte verlief sehr ausgeglichen. Falk stand dann um den 28. Zug herum etwa drei Bauerneinheiten besser (das ergab die spätere Analyse mit Houdini), aber wickelte dann falsch ab und blieb mit einem Minusbauern zurück. Der Lilienthaler brachte das Bauernendspiel souverän nach Hause und siegte.

 

Matthias Rast kam gut aus der Eröffnung heraus, erspielte sich einen gesunden Mehrbauern und hätte im 15. Zug „nur“ Sb3 spielen müssen. Er sah diesen Zug auch, aber überlegte dann vielleicht zu lange und entschied sich für einen anderen, einen schlechten Zug. Die Partie kippte binnen weniger Züge und ging verloren. Wir lagen jetzt schon deutlich zurück. Jetzt musste gepunktet werden, wenn wir nicht mit leeren Händen nach Hause fahren wollen.

 

Am Spitzenbrett trafen H.G. Steinkraus-Kück und Christian Eisold aufeinander. Hier ging es bereits nach wenigen Zügen hoch her. Was war geschehen? Der Lilienthaler schlug einen eigenen Bauern. Der Zug wurde natürlich zurückgenommen, aber diese Aktion brachte H.G. völlig aus dem Tritt. Er sah danach Gespenster, machte schwächere Züge und ruinierte damit selbst die eigene Bauernstruktur. Das war der Anfang vom Ende. H.G. gab nicht auf, aber am Ende musste er doch seinem Gegenüber zum Sieg gratulieren.

 

Am 4. Brett trafen Harald Weinitschke und Jan Ingo Flege aufeinander. Diese Partie war hart umkämpft und endete mit einer leistungsgerechten Punkteteilung.

 

Oliver Reif duellierte sich mit Heiko Lundt. Oliver setzte den LHW-Spieler unter Druck, gewann im Mittelspiel durch eine taktische Meisterleistung Material und ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Es sollte unser einziger voller Brettpunkt bleiben.

 

Matthias Proske opferte in seiner Partie gegen Roy Wohlers einen Springer für zwei Bauern und besseres Spiel. Die Rechnung ging auch auf, aber dann glitt ihm die Partie doch noch aus den Händen. Er verlor die Qualität und später das Spiel.

 

Der Mannschaftskampf SF LHW 3 – Bremer SG 4 endete 6:2. Wir hatten uns  mehr erhofft, aber am Ende mussten wir eine klare und verdiente Niederlage einstecken. Am 24. November 2019 geht es weiter mit einem Heimspiel gegen den SK Bremen-Nord 4.

MR

18.10.19: Blitzen ohne Axel, Teil 2

 

Bisweilen geschehen Zeichen und Wunder: obgleich Axel Buhrdorf wegen einer Turnierpartie erneut beim letzten Blitzturnier nicht mitspielen konnte, kam es diesmal zu keinerlei Zwischenfälle: die Sitzordnung stimmte von Anfang bis zum Ende und es mussten keine Sonderschichten eingelegt werden. Sollte tatsächlich ein Lerneffekt eingesetzt haben - oder war es schlichweg Axels Anwesenheit im selben Raum?

 

Die Überraschungen waren diesmal rein schachlicher Art. Zum einen fehlten leider etliche starke Blitzer, darunter Marco Jostes und Klaus Rust-Lux. Und zum anderen setzte sich am Ende der acht Runden nicht der aktuelle Blitzmeister Andreas Calic und auch nicht der starke Gastspieler Stefan Schwenke an die Spitze. Stattdessen errang Robert Klemm zum ersten Mal überhaupt den ersten Platz, und das auch noch mit beeindruckenden 7,5 Punkten. Chapeau!

AC

18.10.19: Seniorenliga

 

In unserem letzten Punktspiel in der Saison 2019 waren wir gegen die Mannschaft von Bremen West hoher Favorit. Wir mußten aber an allen vier Brettern lange kämpfen und kam zum Schluß doch noch zu einem verdienten 3:1 Sieg und damit haben wir uns den zweiten Platz gesichern.

 
Torsten konnte aufgrund eines Fehlers von Wolfgang Jackwerth, der seine geplante Zugreihenfolge vertauschte, den ersten vollen Punkt für uns einfahren.
 
Axel hatte es mit Frank Nackenhorst zu tun und einigte sich in ausgeglichener Stellung auf ein Remis, nachdem er Vorteile an den anderen Brettern für uns feststellen konnte.
 
Klaus hatte mit J.Kropp einen zähen Gegner am ersten Brett und kam über
ein Remis auch nicht hinaus.
 
An Brett 4 hatte ich es mit Hartmut Bock zu tun der sich sehr lange nicht geschlagen geben wollte. So dauerte es bis zum 51 Zug, dann war der volle Punkt für uns zum Endstand von 3 : 1 eingefahren.
 
Wir konnten in dieser Saison mit 20.5 Brettpunkten von 24,0 möglichen Brettpunkten sogar einen halben BP vor dem Meister von Werder Bremen landen. Wir konnten immer sämtliche Bretter besetzen und haben keinen Punkt kampflos verloren.
 
Der Dank geht somit an die kompette Mannschaft ( 8 eingesetzte Spieler )
 
Im nächsten Jahr werden wir wieder Werder einen harten Kampf um die
Krone liefern.
MK

18.10.19: BSG goes KARL: Wilhelm Hilse

 

In der zweiten Ausgabe des kulturellen Schachmagazins KARL hat unser Presse- und Öffentlichkeitsreferent einen Text über das untige Foto geschrieben, welches aus dem Nachlass Carls Carls' stammt. Ein Abschnitt des Textes ist dabei Wilhelm Heinrich Hilse (1878-1940) gewidmet. Er war in den 1920er Jahren neben Carls und Oskar Antze der dritte Meisterspieler der Bremer Schachgesellschaft. Die in dem Artikel zu findende Kurzbiographie ist die erste Würdigung Hilses überhaupt, der zu den stärksten deutschen Amateurspielern seiner Zeit gehörte.

AC

17.10.19: BSG goes Weserkurier: Pokalbericht

 

Mit einiger Verzögerung erschien am 5. Oktober im Sportteil des Weserkuriers folgender Bericht zum Pokalturnier.

AC

14.10.19: Jugendschachturnier 2019:

 

Wie schon im letzten Jahr gibt es auch in diesem ein Jugendschachturnier - unter Federführung unseres Jugendwarts Harald Weinitschke! Alles Wissenswerte findet sich in der beiliegenden Ausschreibung! 

AC

AusschreibungSchWM2019 (3).docx
Microsoft Word-Dokument [372.5 KB]
02.10.19: Seniorenliga
 
Mit einer bitteren Niederlage von 1,5 - 2,5 Punkten haben wir gegen die Senioren von Werder Bremen wieder den kürzeren gezogen und wir werden uns wohl wieder mit dem zweiten Platz begnügen müssen.
 
Ein 2-2 hätte uns zur Meisterschaft gereicht und wir sind auch sehr gut gestartet. Klaus konnte an Brett 3 gegen Lothar Wemßen seinen starken Angriff nicht zum Sieg verwerten und mußte zum Remis einwilligen.
 
An Brett 1 kam dann die größte Überraschung und schon fast eine
Vorentscheidung. Olaf konnte gegen Stephan Buchal eine Figur gegen zwei
Bauern gewinnen. Die Aktion kostete Stephan auch noch sehr viel Zeit und
brachte Olaf weiteren Vorteil, den er zum Sieg nutzen konnte. Damit hatten wir die Führung übernommen und uns fehlte nur ein halber Punkt zum Titelgewinn. Boris konnte am zweiten Brett den Dauerdruck von Reiner Franke lange aushalten und als
alle glaubten die Partie geht auf eine Punkteteilung aus, konnte Reiner doch einen Mattangriff inszenieren und die Partie gewinnen.  Jetzt mußte der halbe Punkt an
Brett 4 gewonnen werden. Torsten hatte gegen Ingolf Meyer-Siebert eine
vielversprechende Stellung mit sehr starkem Angriff erreicht. Ingolf konnte aber alles abwehren und dabei sogar noch eine Figur gewinnen, so das auch dieses Spiel leider für uns verloren ging. Der Meisterpokal geht wie schon im Vorjahr wieder an
Werder Bremen.
MK

01.10.2019

27.08.19: Ohne Axel blitzen

 

Ohne Axel Buhrdorf geht es halt nicht. Trotz immenser schachlicher Kompetenz kam es wieder einmal zu einem Durcheinander hinsichtlich der Frage, ob bei gerader oder ungerader Teilnehmerzahl der Schreiberling sitzenbleiben, sein Brett drehen oder auch er weiterrücken muss. Als dann auch noch ein Verspäteter nach der ersten Runde eingebaut wurde und inmitten des Turniers zwei Spieler wegen der Hitze wieder aussteigen mussten, war das Chaos komplett.

 

Mit dem weiterthin stark aufspielenden Robert Klemm, dem aktuellen Vizemeister Marco Jostes, dem Titelverteiger Andreas Calic und dem Gewinner des Wertungsblitzes 2 Alexander Gattig waren wieder zahlreiche starke Kaliber an Bord. Letzterer gab auch das Tempo vor: Gattig pflügte unaufhaltsam durch das Feld und stand nach 6 Runden mit 100% (!) unangefochten an der Spitze, nachdem er auch Jostes den vollen Punkt abnehmen konnte. Dieser und Calic konnten nur hinterherhecheln, insbesondere der Titelverteidiger entkam gegen Klemm nur nach äußerst hartem Kampf ins Remis, während er sogar gegen Krause mit einer Minusfigur mit mehr als nur dem Rücken an der Wand stand. Derweil nahmen sich die Verfolger gegenseitig die Punkte weg, sodass die Entscheidung um den Turniersieg zwischen Gattig, Jostes und Calic fallen musste. Nach seinem bis dato souveränen Vortrag stolperte Gattig in der vorletzten Runde gegen Krause, womit sich eine pikante Schlusssituation ergab: aufgrund der vorigen Verwirrung gab es noch eine "Nachholpartie", und zwar ausgerechnet Calic-Gattig, in der es um den Turniersieg ging. Bei einem Remis, mit dem Calic schon zufrieden gewesen wäre, hätte es drei geteilte Erste gegeben. Gatig aber ging all in, wurde aber für seinen Kampfesmut nicht belohnt. Er verlor auch die Schlussrunde und rutschte auf den dritten Rang zurück, während Calic mit 7 aus 8 und ungeschlagen vor Jostes alleiniger Erster wurde.

AC

27.08.19: Bremen verteidigt den Roland-Michel-Pokal

 

Im heutigen Weserkurier erschien auf Betreiben unseres Pressereferenten folgender Bericht zum Städtevergleichskampf:

AC

 

23.08.19: Faszination Schach
 

Die Bremer Schachgesellschaft von 1877 bietet wieder einen Schachkurs für Jugendliche an. Die Kurse eignen sich für Anfänger und Jugendliche mit einigen Vorkenntnissen. Der Kurs beginnt am Montag, den 02.09. von 17:00 bis 18:00 Uhr in den Weserterrassen. Neben den Grundlagen des Schachspiels werden auch taktische Varianten unterrichtet, die einen Einblick in die Vielfalt dieses königlichen Spiels vermitteln. Im Vordergrund steht jedoch der Spaß, der durch viel Spielpraxis erreicht werden soll. Es besteht auch die Möglichkeit, das vom Deutschen Schachbund ausgelobte Bauerndiplom zu erwerben. Auch Fortgeschrittene können sich melden. Sie werden je nach Kenntnisstand in eine andere Gruppe eingeteilt. Interessenten können sich unter der Tel.-Nr. 0421-5159895 oder jugend@bremersg.de bei H. Weinitschke melden.

HW

14.8.19: Princess-Cup 2019

 

Auch in diesem Jahr hat der Schachklub Wildeshausen den Princess-Cup veranstaltet. Zum 13ten Mal trafen sich Liebhaber des Schachspiels mit einer maximalen DWZ bis 1500 in der Mensa der Realschule Wildeshausen vom 09. - 11.08.2019.

 

Unter den 51 Teilnehmer*innen waren auch vier Bremer Schach(-musikanten) von der Bremer Schachgesellschaft, die loszogen, um den Kampf um die begehrten Pokale und Geldpreise aufzunehmen, die für die ersten fünf Plätze ausgelobt waren. Außerdem gab es noch Ratingpreise in den einzelnen DWZ-Gruppen, so dass nicht nur die besten Spieler Grund hatten, ihr Bestes zu geben. In einer angenehmen Atmosphäre wurden die Partien ausgetragen, für Getränke und Essen war gesorgt.

 

Detailliertere Informationen finden sich unter: www.bien.de/princess.

 

Von der Bremer Schachgesellschaft nahmen, erfreulicher Weise, neben drei alten Hasen auch ein Spieler aus der Jugendabteilung teil. Es war sein erstes Turnier. Entsprechend groß war die Aufregung, weil nach sieben gespielten Partien auch eine DWZ-Auswertung stattfindet.

 

Entsprechend stolz war Leonard, als er nach zwei siegreichen Partien seine Urkunde überreicht bekam. An Platz 47 gesetzt, verbesserte  er sich auf Platz 46. Nach dem erfolgreichen Start in seine Turnierkarriere, wird es wahrscheinlich in diesem Jahr nicht sein letztes gewesen sein.

 

Die Bremer Schachgesellschaft, und besonders natürlich die Jugendabteilung, gratuliert herzlich zu diesem Erfolg. Wir wünschen ihm, dass er seine Lebendigkeit und gute Laune beibehält und dem Schachspiel noch lange treu bleibt. Es war nicht das erste Mal, dass die drei am Turnier in Wildeshausen teilnahmen. Obwohl das Umfeld also bestens bekannt war, ist immer das nächste Spiel das Schwierigste. Während Alexander am ersten Spieltag einen Punkt aus zwei Spielen gewinnen konnte, lief es für Kurt und Harald etwas besser. Beide starteten ohne Niederlage mit je 1,5 Punkten. Für Kurt ein gelungener Auftakt, während Harald nicht ganz zufrieden war. Hatte er doch gegen einen relativ leichten Gegner nur Remis gespielt. Dies sollte aber Ansporn sein, um den zweiten Spieltag erfolgreicher zu gestalten.

 

Dieser verlief für die drei Spieler sehr unterschiedlich. Während Alexander mit einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage mit einem ausgeglichenem Punktekonto dastand, war Kurt mit nur einem erzielten Sieg im letzten Spiel eher unzufrieden. Den erfolgreichsten Tag erwischte Harald, als er mit drei Siegen aus drei Spielen wieder die Tabellenführung übernahm. Wobei er die letzte Partie durch Zeitüberschreitung seines Gegners für sich entschied. Dieser hatte nach dem 29ten Zug nur noch eine Sekunde auf der Uhr. Durch einen passiven Königszug kam sein Gegner ins Grübeln, so dass die Zeit gefallen war.

 

So war der dritte Tag der alles entscheidende. Alexander und Kurt gewannen und verloren jeweils eine Partie. Beide hatten damit 3,5 Punkte aus sieben Spielen erreicht. An Platz 25 gesetzt, erkämpfte sich Alexander auch Platz 25, während Kurt sich um drei Plätze verbessern konnte; Platz 24 erreicht, auf Platz 27 gesetzt.

 

Für Harald (1498)ging es in den letzten beiden Partien um den Gesamtsieg. In der sechsten Runde spielte er gegen die auf Platz zwei gesetzte Andrea Wenke (1496) mit den schwarzen Steinen. Nachdem er einen Springer gegen zwei Bauern geopfert hatte, sollte durch einen Damenzug mit Schach dieser Springer wieder  zurückerobert werden. Durch eine Fehlkalkulation misslang diese Kombination. Das Spiel verlief jetzt in einem stetigen Auf und Ab. Schon zwei Leichtfiguren im Rückstand und nur noch 30 Sekunden auf der Uhr für drei Züge, gewann er eine Leichtfigur zurück und konnte zum Schluss seiner Gegnerin ein glückliches Remis abringen.

 

Also musste das letzte Spiel die Entscheidung bringen. Wieder mit Schwarz spielte er gegen Josef. Thomann (1418). Dieser hatte sich gut auf die sizilianische Verteidigung von Schwarz vorbereitet. Schon nach der Eröffnung stand Schwarz sehr passiv, machte dann auch noch einige "unmotivierte" Züge. Trotzdem bot ihm sein Gegner Remis an, auf das sie sich zwei Züge später auch einigten. Mit 5,5 Punkten und einer Buchholzzahl von 31,5 war der Turniersieg noch nicht gesichert. Zum Glück mussten auch seine Verfolger Punkte lassen. Bei Punktegleichstand und einer um einen Punkt höheren Buchholzzahl war das Turnierziel erreicht: Platz 1!

HW

27.07.19: Die Senioren sind Sommermeister

 

Liebe Schachfreunde,
 
die erste Bremer SG Seniorenmannschaft ist Sommermeister bei den Senioren. Bis zur Sommerpause haben die Mannschaften von der Bremer SG II und ersten Mannschaften von Findorff, der Vahr und auch Syke mit jeweils 0-4 das Nachsehen gegen unsere Truppe gehabt.
 
Zu diesem super Ergebnis haben 8 Spieler (Giel 1, Juhnke 3,
Tchetchelnitzki 1, Rust-Lux 2, Beneke 2, Buhrdorf 1, Krause 4 und
Scotland 2 Punke) beigetragen. Das ergibt 16-0 Brettpunke und 8-0
Mannschaftspunkte.
 
Im Herbst wird die Saison dann mit Spielen gegen Bremen-West und Werder
Bremen fortgesetzt. Da Werder Bremen schon gegen Findorff bei einem 2-2
einen Punkt verloren hat, reicht uns ein 2-2 gegen Werder zur
Meisterschaft. Wir hoffen dann gegen Werder auf eine Verstärkung durch Otto Borik. Noch ist nichts gewonnen, aber die Aussichten sind nicht schlecht.
 
Ich wünsche allen einen schönen Sommer.
 
Viele Grüße
 
Manfred Krause

27.07.19: Marko Jostes siegt im Thematurnier

04.07.19: Kein Training am kommenden Montag!

 

Am Montag, den 8.7. findet kein Training statt!

AC

17.06.19: Schach-Info, die Dreißiger

 

Die Vollständigkeit naht! Jetzt sind auch die Dreißiger Ausgaben des Schach-Infos komplett vorhanden, es fehlt nur noch eine Handvoll. Hier geht's zu den Ausgaben.

AC

Zum Vergrößern bitte anklicken By Robert Katzki on unsplash

15.06.19: VM geht in die 5. Runde

 

Vor der feiertagsbedingten Spielpause fand die 5. Runde der VM statt. Ergebnisse und die neuen Tabellenstände finden sich hier.

AC

07.06.19: Schach-Info, die Fünfzehnte

 

Und weiter geht es: Von unserer Vereinszeitung Schach-Info sind nun auch die ersten 15 Exemplare digital vorhanden - hier geht es zum Downloaden!

AC

06.06.19: Schach-Info, die 20er

 

Auch die Sammlung unserer (digitalisierten) Vereinszeitungen wird immer vollständiger. Dank Dirk Stieglitz', der die noch fehlenden Exemplare zum Einscannen zur Verfügung gestellt hat, sind nun auch die "Twens", also die Nummern 20-29, vollständig. Weitere folgen, hier gehts zum Schmökern!

AC 

04.06.19: Ein guter Jahrgang

 

Heimlich, still und leise wächst im Hintergrund unser Pressearchiv. Nun ist auch das Jahr 1979 komplett vorhanden, mit interessanten Berichten, Fotos und Partien, auch über und von Spielern, die noch heute Mitglied sind (Hundack, Peters, Juhnke, Breutigam ...) Anbei als  Teaser ein Matt in 4 Zügen, das Hanno Keller zum 85. Geburtstag von August Kohlrausch komponiert hat. Wie lautet die Lösung? Weiteres gibt es hier zu entdecken.

AC

Hanno Keller: August Kohlrausch zum 85. Geburtstag
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28.05.19: Pokalergebnisse, aktualisiert

 

Gestern sind ein paar Pokalpartien nachgeholt worden; den aktuellen Stand zeigt die folgende Tabelle.

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22.5.19: Pokalergebnisse

 

Am Montag wurde die aktuelle Runde unseres Pokalturniers gespielt. Anbei die aktuellen Ergebnisse und Paarungen!

AC

05.05.19: Nachruf Dirk Suling (1949-2019)

 

Leider wieder mal eine traurige Nachricht. Dietrich "Dirk" Suling ist nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren am 17.04.2019 friedlich gestorben.
 
Dirk war selbst ein großer Schachfreund und Schachliebhaber und hat sich noch bis zuletzt nahezu täglich mit dem schönen Spiel beschäftigt. 
 
In der BSG war er lange Jahre aktives Mitglied in der ersten Mannschaft und hat zu Erfolgen und Vereinsleben viel beigetragen. Besonders bekannt ist auch sein Sieg in einer Simultanpartie im Jahre 1977 gegen Weltmeister Karpov im Rahmen der Feierlichkeiten der BSG zum 100-jährigen Jubiläum im legendären Wallcafe.
 
Viele ältere Schachspieler im Verein kennen Dirk ja noch sehr gut und es gibt hier etliche schöne Anekdoten. Er selbst war noch immer bis zuletzt sehr an Schach und der BSG interessiert.
 
Die Trauerfeier für Dirk findet am 09.05.2019 um 12 Uhr in der Feierhalle des GE-BE-IN in der Nordstr. 5-11, 28217 Bremen statt. Es wird in seinem Sinn eher weltlich zugehen, bitte daher auch entsprchend keine besonder Kleidung. Anschließend ist ein Zusammensein mit Kaffee und Kuchen geplant. 
 
Ich war mit Dirk über lange Jahre sehr gut befreundet und werde ihn sehr vermissen. Mein großes Mitgefühl gilt in diesen Tagen besonders seinen Angehörigen.
 
In tiefer Trauer
 
Martin Wittke
Mannschaftsmeister der Weser-Ems-Liga 1974/75, Dirk Suling, der am Brett 8 wesentlich zum Erfolg beigetragen hat, ist der 2. von rechts in der oberen Reihe.

30.04.19: Neues aus dem Pressearchiv

 

Es ist soweit: nach Hunderten von Einträgen im Pressearchiv ist die Kapazitätsgrenze des Untermenüs erreicht! Daher ist das Archiv von nun an zweigeteilt: zu den Einträgen von 1945-2015 geht es hier, zu den Einträgen ab 2016 hingegen hier. Viel Vergnügen beim Stöbern, Informieren und Nostalgisch-Werden!

AC

29.04.19: Achtung, heute kein Spielabend!

 

Wegen einer Baustelle in den Weserterrassen fällt heute leider der Spielabend komplett aus - kein Training, kein Blitzen, kein gar nichts. Schachfreier Montag!

AC 

24.4.19: BSG goes Weserkurier: Hundack ist Bremer Vize-Meister 2019

 

Im heutigen Weserkurier findet sich folgender Bericht unseres Pressereferenten zur Offenen Bremer Einzelmeisterschaft (OBEM), bei der Rolf Hundack den zweiten Platz belegt hat und somit Bremer Vizemeister geworden ist. Gratulation!

AC 

17.04.19: Neues aus dem Carl Hartlaub-Projekt

 

In der neuesten Ausgabe der kulturellen Schachzeitschrift Karl, die der Attacke gewidmet ist, gibt es einen Beitrag unseres Pressereferenten über Carl Hartlaub, der nicht nur ein begnadeter Angriffsspieler war, sondern in diesem Jahr auch 150 Jahre alt geworden wäre. Mehr Infos unter https://karlonline.org/.

AC

27.03.19: Blitz, die Dritte

 

Mit 12 Teilnehmern war auch die dritte Runde der Blitzmeisterschaft gut besucht. Mit Björn Scheetz, Stefan Schwenke und Hamin D. tummelten sich darunter auch wieder einige Gäste, und mit dem Vize-Blitzmeister Marco Jostes, den immer gefährlichen Torsten Benecke, dem letzten Rundensieger Alexander Gattig und dem Titelverteidiger Andreas Calic waren auch die Einheimischen stark präsent. Auch Robert Klemm und Manfred Krause, stets für eine Überraschung gut, war mit am Start.

 

Am Ende stand aber der Gast Schwenke unangefochten vorne, während sich Jostes und Calic den zweiten Platz teilten.

AC

 

13.03.19: Nachruf Helmut Heißenbüttel (1926-2019)

 

Hotbottle

Am 7. Februar ist Helmut Heißenbüttel im Alter von 92 Jahren gestorben. Als ich vor nunmehr 57 Jahren in die BSG eintrat, war er schon lange dabei. Wir haben unzählige Wettkämpfe zusammen erlebt, oft als Gegner in den Clubturnieren, noch viel öfter Seite an Seite in den Mannschaftskämpfen unserer zweiten, später ersten Mannschaft. Er war ein verlässlicher Mitspieler, immer dabei, und gewissenhaft in der Theoriearbeit, die damals ja noch nicht am Computer stattfand, sondern mit Büchern und Holzfiguren. Und er war ein unverdrossener Fahrer, der gern die halbe Mannschaft im VW-Käfer zu den Auswärtsspielen karrte.

 

Anfang der 80er Jahre gab es eine Reihe von Wettkämpfen zwischen Auswahlmannschaften des Landessportbundes Bremen und des Verbandes von Dudley (Engl.). Es begegneten sich dabei die verschiedensten Sportarten, von den trinkfesten Rugby-Spielern bis zu den Schächern. Helmut Heißenbüttel war regelmäßig dabei und bekam dabei in bierseliger Stimmung den Spitznamen Hotbottle verpasst, der ihm noch lange Jahre anhaftete.

 

In fortgeschrittenem Alter zog er sich vom Wettkampfschach zurück. Aber er hielt sich weiter mit Laufen und Schwimmen und gesunder Ernährung fit, was ihm schließlich ein gesegnetes Alter bescherte. Und dann ereilte ihn morgens am Frühstückstisch ein plötzlicher Tod; das Blättchen seiner Uhr war gefallen.

Tschüs, Hotbottle!

 

E. Scotland