+++ Rolf Hundack ist Schnellschachmeister der Bremer SG 2019! Gratulation! +++
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06.03.19: Pokal 2019 startet!

 

Die erste Runde des vereinsinternen Pokalwettbewerbs 2019 ist da! Am 18. März geht es los mit den unteren Begegnungen.

AC

 

PS vom 09.03.: Durch das Nachrücken eines Spielers haben sich kleine Veränderungen ergeben, anbei die aktuelle Paarungsübersicht.

 

 

06.03.19: FEIERABENDLIGA: The winner is...

 

Am letzten Spieltag musste die Entscheidung um die Meisterschaft in der  Feierabendliga fallen. Aussichtsreichster Kandidat waren die SF Findorff, die die  Tabelle mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung vor dem punktgleichen TuS Varrel F1 und der Bremer SG F1 anführten. Die Findorffer hatten in der Schlussrunde gegen den SK Bremen-Nord F1 anzutreten und leisteten sich hier eine 1:3-Niederlage. Jetzt war der Weg frei für Varrel und die BSG, die im direkten Duell aufeinandertrafen. Varrel brachte bis dato die beste Feinwertung mit, sodass ihnen bereits ein Unentschieden für den Titelgewinn reichte; die BSG hingegen musste gewinnen.

 

Am 3. Brett trafen Max Weidenhöfer und Karsten Dehning-Busse aufeinander. Dir Partie verlief ausgeglichen und endete mit einer leistungsgerechten Punkteteilung. Am Nachbarbrett ließ Manfred Krause nichts anbrennen. Er siegte ungefährdet gegen Heiko Fischer und brachte die Bremer SG in Führung. Am Spitzenbrett schenkten sich Dennis Webner und Frank Peters nichts, aber auch hier wurde der Punkt schlussendlich geteilt.

 

Jetzt musste die Partie Manfred Hedke (DWZ 1655) – Matthias Rast (DWZ 1277) die Entscheidung bringen. Die Eröffnungsphase verlief ausgeglichen, im Mittelspiel konnte sich Matthias eine Gewinnstellung herausarbeiten und stand laut Houdini bereits über drei Bauerneinheiten besser. Dumm war nur, dass er sehr viel Zeit verbraucht hatte, in akute Zeitnot geriet und das wurde ihm zum Verhängnis. Er griff zweimal daneben und warf die Partie weg. Schade, schade.

 

Der Mannschaftskampf TuS Varrel F1 - Bremer SG F1 endete 2:2. Der TuS Varrel hat damit fünf MP auf dem Konto und die Meisterschaft in der Feierabendliga geholt. Herzlichen Glückwunsch! Der 2. Platz geht an die Bremer SG gefolgt von SF Findorff (beide ebenfalls fünf MP). Die Saison war sehr ausgeglichen und spannend.

MR

25.02.19: Mannschaftskampf SK Schwanewede – BSG 4

 

Am Heutigen Sonntag,den.24.02.2019 stand unsere 7. Runde im Mannschaftskampf gegen den SK Schwanewede an. Wieder einmal  konnten wir leider nur an 7 Brettern antreten. Schwanewede war uns gegenüber klarer Favorit. Wir versuchten uns aber gut zu verkaufen. Zu Beginn stand es also schon 1:0 für

unsere Gastgeber. Ich beginne mit dem Brett 6 dort traf der Kollege H.Fritsch ( DWZ 1431 ) auf unseren Spieler Siegfried Mikoteit. Siegfried hatte die schwarzen Steine und es

entwickelte sich ein Damenbauernspiel. Nach nur 8 Zügen bot der Schwaneweder schon Remis an ?  Siegfried wollte den sicheren halben Punkt holen und willigte selbst sehr überrascht ein. Stand:  1,5: 0,5

 

Am Brett 6 spielte F.Rieger gegen H.Poveleit ( DWZ 1467 ) Felix eröffnete stürmisch und druckvoll. Es kam im Sizilianer die sogenannte Löwenthal-Variante aufs Brett. Nach nur 14 gespielten Zügen stand unser Felix laut „Houdini“ schon mit +2,29 Punkten besser !  Irgendwie verstolperte sich Weiß aber und verlor im 21 Zug einen

Turm. Die Partie war nun nicht mehr zu halten. Es stand 2,5 : 0,5 für Schwanewede.

 

Nun kommen wir zum Brett 8. Dort mußte Olaf Peine mit Schwarz gegen P.Uecker antreten. Es entwickelte sich die – Schottische – Partie. Beide Spieler gingen mit großem Respekt an diese Aufgabe. Keiner machte einen gravierenden Fehler und nach 21 Zügen einigte man sich mit leichten Vorteilen für Olaf auf ein Remis. Stand:  3 : 1 .

 

Am fünften Brett spielten Andreas v. Barany gegen H. Müller ( DWZ 1505 ).

Dort entwickelte sich die Holländische Verteidigung. Der Kollege Müller bekam ab dem 20.Zug langsam die Oberhand. Andreas wehrte sich verzweifelt doch gegen die starken Kräfte der Türme die alsbald im Lager des weißen auftauchten war kein gutes Gegenmittel mehr zu finden. Im 40. Zug mußte Andreas aufgeben es stand nun 4 : 1.

 

Unser Mannschaftsführer Matthias Proske spielte am 1. Brett  gegen J. Sebeck ( DWZ 1722 ) Es war im Prinzip recht unspektakulär. Es entwickelte sich ein Damenbauernspiel. Nach vorsichtigem Abtasten  gelang es Matthias im 19. Zug durch einen Damenausfall auf die a Reihe ein Dauerschach zu erzwingen. Natürlich hätte er gerne mehr gewollt, aber dieser halbe Punkt war dann doch in jedem Fall sicher. Stand war nun 4,5 zu 1,5 für Schwanewede.

 

Nun kämpfte man noch an zwei Brettern. Am dritten Brett konnte Harald Weinitschke

mit den weißen Figuren gegen H.Ficken die Partie eröffnen. Hier nun sein eigener Spielbericht.

 

Nach langer Zeit hatte ich mal wieder eine Partie mit Sf3 eröffnet. Dies hat auch den Vorteil, dass ich flexibel auf verschiedene Antwortzüge reagieren kann. Nach einem klassischen Aufbau im Zentrum mit d4, c4 und d5 und c5 tauschte ich vorteilshaft die Bauern. Mein Gegner hatte wohl übersehen, dass meine Dame auf d4 drei schwarze Figuren gleichzeitig angriff: Springe auf c5, Läufer auf g4 und den Bauern g7. Den Verlust einer Leichtfigur konnte er nur das Schlagen auf f3 abwenden, sein Bauer war aber nicht mehr zu verteidigen. Dadurch verlor er die Möglichkeit der kurzen Rochade. Nach dem Damentausch auf f6, einem Mehrbauern und der besseren Bauernstruktur versuchte er noch einige Angriffe auf der g-Linie, die aber leicht zu parrieren waren. Nachdem es mir gelungen war, einen Turm auf der 7. Reihe zu etablieren, konnte ich seine dort befindlichen Bauern ohne große Mühe schlagen, erst f7, dann b7. Ohne eine konkrete Drohung zu haben und einen weitern Bauern zu verlieren, gab mein Gegner auf.

 

Ein Lichtstreif am Horizont. Dank Hrald seinem Sieg stand es nun etwas erfreulicher 4,5 : 2.5

 

Nun wurde am Brett 4 noch hart gekämpft. Ich selber mußte mit den schwarzen Steinen gegen H.Soller ( DWZ 1546 ) antreten. Es waren wie beschrieben alle anderen Partien schon beendet, und dadurch machte sich eine gewisse Unruhe bemerkbar. Weiß spielte das Königsgambit das man Heute bei Turnieren eigentlich seltener antrifft. Irgendwo hatte ich gelesen, das schwarz bei diesem Gambit den f Bauern schlagen sollte. Das tat ich auch und es resultierte daraus das Königsspringer Gambit. Es war eine sehr ausgeglichene Partie. Wo war mein Schwachpunkt in der Stellung. Im 14. Zug mußte ich seinen Springer auf  c6 mit meinem b Bauern schlagen und erhielt dadurch einen ekligen Doppelbauern.  Nichts desto Trotz ließ ich nichts anbrennen und spielte ruhig weiter. Nach ca. 30 Zügen offenbahrte sich eben doch der schwache Punkt c6. Mein Gegner spielte nun konsequent auf diesen Doppelbauern. Im Endspiel mußte ich auch mit dem König versuchen den Bauern zu verteidigen. Das gelang nur sehr mühselig. Als  bereits ein weißer Bauern unhaltbar vor der Umwandlung stand konnte ich ihm nur noch gratulieren.

 

Endstand  5,5 zu 2,5.

 

Wir haben stark gekämpft,leider hat es nicht gereicht. In der nächsten Runde 8 haben wir spielfrei und in Runde 9 geht es zum Schluß gegen  Werder 6. Unser Ziel ist aber wohl erreicht. Wir konnten die Klasse halten was uns für die nächste Saison doppelt motiviert.

KB

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12.02.19: Schnelles Schach, Teil V-VIII

 

Gestern war der zweite Tag der vereinsinternen Schnellschach-Meisterschaft mit den Runden 5-8. Weiterhin führt Rolf Hundack die Tabelle an, dicht verfolgt von Marko Jostes und Hugh Ditmas, gegen die er aber beide schon gespielt und gepunktet hat.

Ditmas konnte mit einem Sieg gegen Alexander Gattig den ärgsten Verfolger auf Distanz halten, während Steinkrauss-Kück ein kleiner Überraschungssieg gegen Manfred Krause gelang. Tabelle und Ergebnisse gibt's hier!

AC

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08.02.19: Die VM 2019 hat begonnen!

 

Am Montag hat die Vereinsmeisterschaft 20198 begonnen. Titelverteidiger ist Rolf Hundack, der sich äußerst knapp vor Marko Jostes durchsetzen konnte. Gespannt darf man auch darüber sein, wie sich die Aufsteiger schlagen werden. Die ersten Ergebnisse des in drei Gruppen ausgetragenen Turniers finden sich hier.

AC

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05.02.19: Finaaaale!

 

Das Pokalfinale 2018 (!) steht fest: nachdem sich Klaus Rust-Lux im vor kurzem ausgespielten Halbfinale gegen Rolf Hundack durchgesetzt hat, treffen nun im Endspiel Rust-Lux und Andreas Calic aufeinander, der sich schon zuvor gegen Marko Jostes qualifizieren konnte.

AC 

01.02.19: Schnellschach I

 

Am letzten Montag begann die Saison 2019 mit dem traditionellen Schnellschach-Turnier. Der aktuelle Vereinsmeister Rolf Hundack legte einen Start nach Maß hin und holte sich gleich 2,5 Punkte gegen die drei Mitfavoriten Marko Jostes, Alexander Gattig und Hugh Ditmas. Freilich ist nach nur vier Runden das Feld noch dicht beieinander. Anbei die Tabelle, Ergebnisse und Paarungen!

AC

31.01.19: Bremer Blitzmeisterschaft

 

Im heutigen Weserkurier erschien - ein wenig verzögert - der folgende Bericht unseres Pressereferenten zur Bremer Blitzmeisterschaft.

AC

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30.01.19: Die VM 2019 startet!

 

Am kommenden Montag, den 4.2.19, beginnt die Vereinsmeisterschaft 2019. Die Teilnehmer der drei Gruppen sowie die Paarungen der einzelnen Runden finden sich hier.

AC

28.01.19: Ausgezeichnet!

 

Wie bereits berichtet (siehe Eintrag vom 24.01.19) ist die Bremer Schachgesellschaft vom Deutschen Schachbund im Rahmen des Lasker-Jahres 2018 ausgezeichnet worden. Über diese Ehrung ist nun gestern auch im Weserkurier ein auf unseren  Pressereferenten zurückgehender Text erschienen.

AC

25.01.19: SF Osterholz-Scharmbeck 1 – BSG 4

 

In unserer 5.Runde hatten wir einen harten Brocken vor uns die Taktisch aufgestellt waren.

Ich beginne mit Brett 8, da diese Partie überraschend schnell beendet war.

 

In der Begegnung H. Seiffert gegen O.Peine hatte Olaf einen rabenschwarzen Tag erwischt. Es kam zu einer Italienischen Eröffnung, die von Weiß überfallartig geführt wurde. Ungefähr zum 13. Zug stand Olaf schon fürchterlich unter Druck und musste bereits nach

dem 19. Zug aufgeben. 1:0 für OHZ.

 

Die nächste Partie war das Brett Nr. 4 zwischen Friedrich Schmitz und H.v. Oehsen. endete Remis

Hier nun seine kurze eigene Einschätzung:

 

Nach meiner Katastrophalen Eröffnung mit Rochade – und Bauernverlust kam es bei einer

komplizierten Abtauschgemengelage zu einer Fehleinschätzung meines Gegners mit Damenverlust

einem Läufer und 3 Bauern.

 In der Folge schaffte er einen Sperrriegel aus Türmen Läufer und Bauern der nur durch ein

Qualitätsopfer zu knacken war. Dadurch standen nur Turm plus 5 verbundene Bauern mit einer

Dame mit 2 Bauern gegenüber – kaum zu Gewinnen, also Remis. Es stand 1,5 zu 0,5 für OHZ.

 

Es folgte Das Brett Nr. 6  H.Hartmann gegen K.Borbely

Ich selber hatte es mit schwarz gegen H.Hartmann zu tun mit einer DWZ von 1560 war er

natürlich Favorit. Aber ich konnte lange und gut mithalten. Es kam im Damengambit zur

Tarrasch Variante. Ich konnte eigentlich immer gut parieren, ohne allerdings das Spiel für

mich entscheidend zu beeinflussen. Nach dem 31, Zug drohte ein Bauerngewinn mit seinem

Läufer gedeckt durch seine Dame auf g7 den ich abwehren musste. Leider hing durch diese

Zugfolge mein Bauer auf b6 und mit seinem Mehrbauern spielte mein Gegner fehlerlos

weiter. Ich musste daher im 41. Zug aufgeben.  Es stand 2,5 zu 0,5 wir lagen beängstigend zurück.

 

Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, Harald Weinitschke am Brett 5 konnte seine Partie gegen

H. Radloff gewinnen. Hier seine eigene Kommentierung.

 

Am Brett 5 spielte H. Weinitschke (1361) mit Weiß gegen G. Radloff (1670). Ein Damengambit wurde abgelehnt, Schwarz bevorzugte die Slawische Verteidigung mit c6. Mit einem Abtausch im Zentrum verschwanden die schwarzfeldrigen Läufer vom Brett. Weiß schaffte es, Schwarz einen Doppelbauern auf der g-Linie anzudrehen, was die Königsdeckung schwach werden ließ. Nach dem Vorstoß im 16. Zug mit ... c5 hatte Weiß nach dem Abtausch einen Freibauern auf der c-Linie, den er als Rammbock nutzte, um die gegnerische Deckung auf dem Damenflügel aufzubrechen. So konnte er einen Turm auf b7 platzieren, der im Verlauf der Partie sowohl den König auf der 8. Reihe festnageln, und durch das Schlagen des a-Bauern sich selbst einen Freibauern auf der a-Linie erspielen konnte. Brenzlich wurde es nur noch einmal, als eine Fesselung nicht abzuwehren war, als Kompensation aber zwei weitere Bauern bekam.
Es entstand ein Endspiel mit jeweils Turm und Springer mit großem Vorteil für Weiss, da drei Bauern auf dem Königsflügel nur einem Bauern von Schwarz gegenüber standen und noch einem zusätzlichen Freibauern. Diesen Vorteil konnte Schwarz nicht mehr parieren. Nach dem Abtausch der Türme und den Springern, gab Schwarz nach dem 49. Zug auf.

 

Harald,der zur Zeit in Aufsteigender Form ist hat unserer Mannschaft wieder etwas Mut gemacht.

Stand war nun 2,5 zu 1,5 für OHZ.

 

Unser Mannschaftsführer Matthias Proske musste mit schwarz gegen H. Jesgarzewski antreten.

Hier nun seine PC Analyse .

 

A40: Verschiedene (seltene) Antworten auf 1.

1.d4 e5 2.dxe5 Sc6 letzter Buchzug 3.e6

dxe6 4.Dxd8+ Sxd8 5.Lf4 Ld6 6.Sh3

[ 6.Lxd6 cxd6 7.Sc3 Sf6= ]

6...Sf6

[ 6...e5!? 7.Ld2 Lxh3 8.gxh3 Se6& ]

7.Lxd6= cxd6 8.Sc3 Ld7 9.e4 a6

Verhindert das Eindringen auf b5 10.0-0-0

Ke7 11.Le2 b5 12.Lf3 Tb8 13.The1 Sc6

14.Sd5+??

[ 14.Le2 b4 15.Sb1 a5& ]

14...Sxd5?? wild schwanken die

Waagschalen...

[ '14...exd5 und Schwarz gewinnt 15.exd5+

Se5-+ ]

15.exd5= Se5 16.Le4 Sc4 17.dxe6 fxe6

18.Ld3 Se5 19.Lf1 Thf8 20.f3 Befestigt g4

Tb6 21.Sf2 Tc8 22.f4 Sc6

[ 22...Tf8 23.Sh3 Sg4 24.Le2= ]

23.Se4 Sb4 24.Sc3 Kf7

[ 24...Tbc6!? ist eine Alternative 25.a3 Txc3

26.bxc3 Sa2+ 27.Kb2 Sxc3( ]

25.a3) Txc3

[ '25...Sd5 26.Sxd5 exd5 27.Txd5 Le6) ]

26.axb4?? wirft den Vorteil weg

[ '26.bxc3 Weiß hätte nun das bessere

Spiel Sd5 27.c4+- ]

26...Tc7= 27.Ld3 g6 Überdeckt f5 28.g4

Lc6 29.Td2 Kf6 30.g5+ Weiß hat mehr

Raum Kf7 31.h4 Lf3 32.Tf2 Lg4 33.Tg2

Lh5 34.Tg3 Ta7 35.Tge3 d5 36.c3 a5

37.bxa5 Txa5 38.Lb1 Ta4 39.b4 Tc6

40.Kb2

[ 40.Kd2 Taa6= ]

40...Ta7

[ 40...d4 41.Te5 dxc3+ 42.Kb3 Ta7( ]

41.Ld3(

½-½

 

Es stand 3 zu 2 für OHZ. Das sah doch schon viel besser aus.

 

Die nächste Partie wurde am Brett 7 zwischen Siegfried Mikoteit und H. Oetting gespielt.

 

Dort kam dann Sizilianisch ( Lasker/Pelikan ) Sweschnikow – Variante )  auf das Brett.

Bis zum Mittelspiel gestaltete sich die Partie recht ausgeglichen. Allerdings unterlief

Siegfried im 26.Zug ein Partieentscheidender Fehler. Nach dem Bauernzug g4 konnte

Schwarz eine löcherige Stellung ausnutzen und den weißen König mit etlichen

Schachgeboten in die Enge treiben und die Partie dann auch gewinnen.

Nun stand es 4:2 für OHZ. Es gab nur noch geringe Hoffnung für uns.

 

 An Brett 2 kämpfte Oliver gegen das ehemalige BSG Mitglied Herwarth Ernst. Wir durften

 uns keinen Ausrutscher mehr erlauben.

 

 Es kam hier die Skandinavische Verteidigung aufs Brett. Bis zur Mitte der Partie

 um den 20. Zug herum war die Stellung von beiden sehr ausgeglichen. Aber langsam

 kippte das Ganze zu Gunsten von Oliver. Ab dem 35.Zug hatte Schwarz einige

 starke Kombinationen die auch konsequent genutzt wurden. Am Ende hatte Oliver

 einige schöne Schachdrohungen mit Dame und Turm die er auch zum verdienten

 Sieg ausspielte.  Der Stand nun 4:3 für OHZ.

 

 Alles hing nun an Brett  1 und Hayo war der einzige der das Gesamt Ergebnis noch

 Remis gestalten konnte. Jetzt war Nervenstärke gefragt. Hier Hayos eigene Anmerkung

 zur Partie J. Schnibbe – H. Hoffer

 

Ich hatte es an Brett 1 mit Jörg Schnibbe (DWZ 1495) zu tun, einem Spieler mit einer deutlich     niedrigeren DWZ als die Spieler an den Brettern dahinter; das wirkt etwas wie eine taktische Aufstellung. Ich hatte daher den Druck gewinnen zu müssen, da meine Mannschaftskollegen fast ausschließlich gegen stärkere Gegner antreten mussten.

 

Aus der Tarrasch-Variante im Damengambit kam ich mit Weiß zunächst gut raus, um dann im Mittelspiel schwache Felder zuzulassen und um Ausgleich kämpfen zu müssen. Irgendwann bekam ich Ausgleich, gewann einen Bauern und musste diesen nur noch zum Sieg verwerten. Der Zwischenstand von 3-4 hat den Druck natürlich erhöht, den Vorteil nicht zu verspielen, ein Remis hätte ja für die Mannschaft nicht gereicht. So ging ich auf Nummer sicher und konnte im 80. Zug, nachdem ich den Mehrbauern durchbekommen hatte, endlich die Aufgabe des Gegners und die Glückwünsche meiner Mannschaftskollegen entgegen nehmen.

 

Das war eine Nervenschlacht. Dank Hayo der Konsequent seinen Mehrbauern zum Sieg führte

stande es am Ende 4:4 

 

Wir hatten an diesem Sonntag alle schachlichen Höhen und Tiefen durchlebt.

KB

 

24.01.19: Schachbund ehrt Bremer SG

 

Im Rahmen des vom Deutschen Schachbund initiierten Lasker-Jahres 2018 hat der DSB die Bremer Schachgesellschaft geehrt. Dem Aufruf zum Lasker-Tag folgend hat die Bremer SG unter Federführung ihres Jugendwartes Harald Weinitschke am 4. November 2018 ein Jugendturnier durchgeführt (siehe die Berichte vom 24.10 bis zum 8.11.). Für das mit originellen Begleitprogramm ergänzte Turnier - so konnten die Teilnehmenden Fragen zu Lasker beantworten und ein Plakat mit Schachbegriffen erstellen - und auch medial gut bgleitete Event ist nun die Bremer SG mit dem 2. Platz bei dem zum Lasker-Tag ausgerufenen Wettbewerb ausgezeichnet worden. Gratulation!

 

Als Preis und Dankeschön gibt es nicht nur 200,- für die Jugendarbeit, sondern auch eine Einladung zur Preisverleihung in Berlin, bei der auch Robert Hübner ein Simultan geben wird.

AC 

23.01.19: BSG goes Weserkurier: Turnierbericht vom Carl Carls-Memorial

 

Im heutigen Weserkurier erschien der von unserem Presereferenten lancierte Turnierbericht zum Carl Carls-Memorial 2019.

AC

23.01.19: Sechs Gäste und eine Leiche

 

Mit einer zum Jahresbeginn überraschenden Anzahl von Schachbegeisterten startete gestern die Blitzsaison 2019. Gleich zum ersten Wertungsblitzturnier fanden sich 14 Teilnehmer ein, darunter gleich sechs illustre Gäste und eine "Karteileiche"! Mit Marco Jostes, Klaus Rust-Lux, Torsten Beneke und Axel Buhrdorf war nicht nur die Spitze stark besetzt. Denn mit Manfred Krause, Karsten Dehning-Busse, dem Gast Stefan Schwenke und Robert Klemm waren auch die vermeintlichen Verfolger gut aufgestellt; so erschreckte z.B. Klemm mit Siegen gegen Buhrdorf und Jostes mögliche Titelaspiranten.

 

Am Ende der langen 13 Runden setzte sich schließlich mit 11 Punkten Andreas Calic allein an die Spitze. Mit einem Sieg gegen Jostes konnte der Titelverteidiger den späteren Zweiten auf Distanz halten und verlor erst in der Schlussrunde gegen Rust-Lux eine für den bereits feststehenden Turniersieg bedeutungslose Partie.

AC 

22.01.19: BSG goes Weserkurier: Das Geheimnis des Türken

 

Zwischen den Jahren, genau genommen am 30.12., erschien in der Sonntagsausgabe des Weserkuriers ein Text unseres Pressereferenten über den sogenannten "Türken", den ersten "Schachautomaten" der Welt. Anbei der Text als pdf-Datei zum Download!

AC

Andreas Calic: "Das Geheimnis seiner Spielkunst", Text über den 'Schach-Türken', Kurier am Sonntag (Sonntagsausgabe des Weserkuriers) 30.12.2018
Der Türke_2018-12-28_30_WESER-KURIER.pdf
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21.01.19: Feierabendliga: Eine Überraschung...

 

Am 4. Spieltag stand der Vergleich Bremer SG F1 – SC Kattenesch F1 auf dem Spielplan. Wir waren an den vorderen Brettern stark aufgestellt, waren guter Dinge und wollten gegen das Tabellenschlusslicht zwei weitere Mannschaftspunkte einfahren. Es kam aber anders...

 

Karsten Dehning-Busse (1717) spielte bei seiner Premiere in der Feierabendliga bärenstark und siegte bereits nach einer halben Stunde Spielzeit. Jürgen Sommerfeld (1450) war chancenlos.

 

Am 4. Brett traf Felix Rieger (1056) auf Jörg Timmermann (1361). Die Partie verlief über weite Strecken sehr ausgeglichen, aber in einem Bauernendspiel zeigte sich der Kattenescher etwas stärker und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Es stand 1:1. Andreas Calic (1897) setzte sich mit Raffinesse und spielerischer Klasse gegen Hans-Jürgen Steingräber (1477) durch und brachte die BSG wieder in Führung. Jetzt musste die Partie am Spitzenbrett über den Ausgang des Mannschaftskampfes entscheiden. Alexander Gattig (1936) bekam es hier mit einem erfrischend aufspielenden Gennady Goldin (1796) zu tun. Alexander wehrte sich lange gegen die drohende Niederlage, aber nachdem er einen Läufer verlor, war es vorbei. Er reichte Gennady die Hand und gratulierte ihm zum verdienten Sieg.

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG F1 – SC Kattenesch F1 endete leistungsgerecht 2:2. Wir hatten uns im Vorfeld sicher mehr ausgerechnet, aber  manchmal kommt es anders als man denkt. Im Februar steht der 5. und letzte Spieltag in der Feierabendliga auf dem Programm. Hier haben wir uns auswärts mit dem Spitzenreiter TuS Varrel F1 zu messen. Es bleibt spannend.  

MR    

16.01.19: Wemßen ist Bremer Landesmeister und Kolthoff ist Turniersieger: Gratulation!

 

Mit einer spannenden Schlussrunde endete gestern das Carl Carls-Memorial 2019. Zum ersten Mal in den bisherigen sieben Auflagen sind zwei Sieger zu verkünden: Das Turnier gewann standesgemäß der Setzranglistenerste Siegmund Kolthoff von der Schachvereinigung Blankenese. Kolthoff bot eine äußerst souveräne Vorstellung: von Beginn an setzte er sich an die Spitze, hatte noch nach der 5. Runde 100% und ließ das Event mit zwei Remisen ausklingem, die ihm mit 6 P. den ungeteilten Sieg einbrachten. Chapeau!

 

Den Titel des Bremer Landesmeisters hingegen eroberte nach 2017 zum zweiten Mal Lothar Wemßen vom SV Werder Bremen. Gratulation! Auch Wemßen zeigte eine tolle Leistung; er verlor nur eine Partie und sicherte sich mit einem Schlussremis und 5,5 P den ungeteilten zweiten Platz.

 

Nach einem katastrophalen Start endete das CCM für den Titelverteidiger Hugh Ditmas von der gastgebenden Bremer Schachgesellschaft noch versöhnlich; mit nur einem halben Punkt aus den ersten beiden Partien gelang dem gebürtigen Engländer nach einem starken Zwischenspurt noch mit 5 P. der dritte Platz. Gratulation!

 

Ganz stark begann das Turnier der stets gefährliche Igor Dietrich von den SF Mahndorf. Am Ende reichte leider die Kondition nicht mehr ganz, um noch weiter vorne zu landsen, doch wurde er mit dem Nestorenpreis belohnt.

 

Die Ratingpreise gingen an Irmin Meyer (SV Werder), Bernhard Künitz (SV Werder) und Erhard Waldeck von der Bremer SG - Gratulation!

 

Ergebnisse und Paarungen wie immer hier!

AC

15.01.19: Jugendtraining mit C-Trainer-Lizenz


Das Schachtraining für Jugendliche bei der BremerSG wird ab Januar 2019 vom einem vom Deutschen Olympischen Sport-Bund und vom Deutschen Schachbund lizensierten Schachtrainer durchgeführt. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Ausbildung wurde das Zertifikat nun überreicht (siehe beigefügte pdf). Die BremerSG hat damit einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung ihrer Schachausbildung gemacht.


Informationen zum Training bekommen Sie unter Jugend@bremersg.de.

HW

DSchB-T-C-Lizenz.pdf
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15.01.19: Spannung bis zum Schluss!

 

Nachdem gestern Hugh Ditmas, seines Zeichens Titelverteidiger, dem bis dato mit 100% souverän Führenden Siegmund Kolthoff das erste Remis abknüpfen konnte, wird die Schlussrunde noch einmal richtig spannend. Erst heute Abend entscheidet sich endgültig sowohl die Frage des Turniersiegers als auch die des Bremer Landesmeisters. Am Ende könnten mehrere Spieler das Turnier punktgleich beenden, wonach die Feinwertung über beide "Titel" den Ausschlag gibt. Dazu gehören neben den bereits Genannten der Titelinhaber von 2017 Lothar Wemßen, sein Vereinskollege Irmin Meyer und auch noch Uwe Körber. Für Spannung ist also gesorgt! Hier gehts zu den Ergebnissen und Schlusspaarungen.

AC

12.01.19: Kolthoff mit 5 aus 5 allein zu Haus

 

Auch die gestrige Spitzenbegegnung gegen Uwe Körber konnte Kolthoff für sich entscheiden und steht somit auch nach der fünften Runde mit 100% an der Spitze. Respekt!

 

Wenn damit vieleicht auch eine Vorenstchiedung um den Turniersieg gefallen sein könnte, ist der Kampf um den Titel des Bremer Landesmeisters noch völlig offen (da Kolthoff nicht für Bremen gemeldet ist). Selbst Titelverteidiger Hugh Ditmas ist nach einem Zwischenspurt wieder back in business und kann heute mit einem Sieg gegen den Tabellenführer alles wieder offen gestalten. Ergebnisse und Paarungen wie gehabt hier!

AC

 

11.01.19: Kolthoff setzt sich an die Spitze

 

In der gestrigen Spitzenbegegnung Dietrich-Kolthoff konnte sich Letzterer im Endspiel durchsetzen und führt nunmehr mit 4 aus 4 alleine die Tabelle an. Doch noch ist das Feld eng beieinander: nur anderthalb Punkte trennen den Ersten vom Zehnten. Ergebnisse und Paarungen wie immer hier!

AC

10.01.19: Da waren es nur noch zwei

 

Nach der gestrigen dritten Runde sind nur noch zwei Spieler mit 100 % übrig geblieben: der Setzranglistenerste Siegfried Kolthoff und der unheimlich stark aufspielende Igor Dietrich, der bereits zwei weit vor ihm gesetzte Spieler schlagen konnte. Dicht dahinter lauert mit 2,5 P der ebenfalls gut ins Turnier gestartete Bernhard Künitz, während der Titelverteidiger Hugh Ditmas gestern seinen ersten Sieg einfahren konnte. Ergebnisse und Paarungen wie immer hier!

AC

09.01.19: CCM nimmt Fahrt auf!

 

Gestern lief die zweite Runde der Bremer Seniorenmeisterschaft, und schon gibt es die ersten überraschenen Ergebnisse. Während sich der Setzranglistenerste Siegmund Kolthoff mit zwei Siegen schadlos hielt, legte der Titelverteidiger Hugh Ditmas mit nur einem halben Punkt einen Fehlstart hin. Weiße Westen besitzen neben Kolthoff noch Manfred Krause, Lothar Wemßen und Igor Dietrich, die sich heute untereinander duellieren. Ergebnisse und Paarungen sind hier. Um 18 Uhr geht's in die dritte Runde!

AC 

08.01.19: Carl Carls-Memorial 2019

 

Gestern begann das CCM 2019! Ergebnisse und Paarungen gibt es hier!

AC

21.12.2018: Weihnachtsblitz: Tabelle!

 

... nun auch mit Einzelergebnissen und Fotos!

 

 
 
 
 
 
 
 
 
Die Ränge im Einzelnen:    
 
 
1. Spartak Grigorian mit 12,5 Punkten
 
2. Nikolas Wachinger mit  10,5 P
 
3. Sebastian Muer mit 9,5 P.
 
4. Marc Schütte  mit  8,5 P.
 
5. David Wachinger  mit  8,0 P
 
 
Der beste Senior   Klaus Rust-Lux mit  8,0 P.
 
DWZ unter 2000    Alexander Gattig mit 7,5 P
 
DWZ unter 1800    Axel Buhrdorf   mit  6,5 P
 
DWZ unter 1600   Kara Ismail   mit  6,5 P

 

AC

14.12.2018: Simultanturnier mit Marco Bode

 

Am 03.Dezember fand der zweite Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltungen des Jugendschachs statt. Die Bremer Schachgesellschaft hatte 12 ausgewählte Jugendliche, die auch am Emanuel Lasker Jugend-Gedenkturnier teilgenommen hatten, eingeladen, um gegen Marco Bode, Aufsichtsrat-Vorsitzender von Werder Bremen, simultan zu spielen.

Es herrschte eine lockere, aber angespannte Atmosphäre im Saal der Weser-Terrassen am Osterdeich vor, durchtränkt von hoffnungsvoller Erwartung. Wann bekommt man schon mal die Gelegenheit gegen einen ehemaligen Fußball-Nationalspieler und begeisterten Schachspieler antreten zu dürfen.

 

Mit den ersten Zügen auf den Brettern wich die Anspannung aber einer auf das Spiel ausgerichteten Konzentration. Abwechselnd mit den weißen und schwarzen Steinen spielend, ging Marco Bode von Brett zu Brett. Seine Gegner konnten dann ihren nächsten Zug so lange überlegen, bis er wieder an ihrem Brett erschien.

Viele verschiedene Eröffnungen kamen auf die Bretter: Italienisch, Spanisch, Sizilianisch und viele andere mehr. Wer geglaubt hatte, dass Marco Bode alle in kürzester Zeit an die Wand spielen würde, wurde eines Besseren belehrt. Alle seine Gegner waren erfahrene Turnierspieler, die sich nicht so leicht in die Defensive drängen ließen.

Selbst der Jüngste unter ihnen, der 5-jährige Keke, war ein ebenbürtiger Gegner. unter ihnen, der 5-jährige Keke, war ein ebenbürtiger Gegner. Drei Stunden boten sie ihm Paroli, auch in der Hoffnung, dass irgendwann seine Konzentration nachlassen würde. Leider weit gefehlt!

 

Zum Schluss siegte Marco mit 11:1 mit seiner Erfahrung gegen jugendliche Dynamik. Gratulation! Es war ein toller, spannender Wettkampf, den wir gerne nächstes Jahr wiederholen können. Mein Dank geht an alle Jugendlichen und natürlich an Marco, der mit seinem Engagement der Förderung des Jugendschachs in Bremen einen großen Dienst erwiesen hat.

HW

30.11.2018: Schöner Sieg mit Beigeschmack

 

Am Wochenende trat die 4. Mannschaft der BSG v. 1877 in der schönen Spielstätte in Lilienthal gegen die Schachfreunde des LHW4 an. Wir waren guten Mutes, unsere ersten Mannschaftspunkte einzufahren, gerieten aber leider schnell mit 0:1 in Rückstand, nachdem Friedrich Schmitz nach einem Übersehen in einer verlorenen Stellung landete. Er reichte seinem Gegner Roy Wohlers die Hand und gratulierte zum Sieg.

 

Andreas v. Barany glich aber schnell zum 1:1 aus, nachdem er aus dem Mittelspiel heraus mit einer Leichtfigur mehr auf dem Brett hervorgegangen war. Sein Gegenüber Linus Bröcker war anscheinend in der Folge mehr mit dem materiellen Ausgleich beschäftigt als sich zu verteidigen, so dass er den Mattangriff übersah.

 

In der Partie Christian Eisold gegen Oliver Reif kam es zu einer scharfen Variante des Damenbauernspiels. Oliver erhielt nach einer taktischen Abwicklung mit einem typischen Motiv des Läufereinschlages auf f2 mit Schach einen Mehrbauern. Gleichzeitig zerstörte er das Rochaderecht seines Gegners. In der Folge war auch die Königssicherheit nicht mehr gegeben. Nach einer weiteren taktischen Finesse mit Leichtfigurengewinn, stand es 2:1 für uns. Das war eine starke taktische Partieanlage von Oliver!

 

Kurt Borbely spielte mit Schwarz gegen den 200 DWZ Punkte höher eingestuften Lutz Bach. Kurt – der schon über einen längeren Zeitraum gute Form zeigt, aber gleichzeitig viel Pech am Brett ertragen musste – spielte die Tarrasch Verteidigung des abgelehnten Damengambits. Kurt fand gut in die Partie hinein und stand etwas besser. Das erkannte auch Lutz Bach und bot Ihm nach etwas mehr als 20 gespielten Zügen ein frühes Remis an. Kurt nahm das Angebot. Das war auch vor dem erwähnten Hintergrund ein wichtiger psychologischer Erfolg für Kurt!

 

Olaf Peine spielte gegen das junge Talent Kian Viet ein gutes Remis, nachdem er zunächst mit einem Bauern in Rückstand geriet, aber durch seine Routine in eine Remis Stellung abwickeln konnte.

 

Zu einem Katalanen kam es zwischen Matthias Proske und Normann Ballweg. Nach einem Bauerngewinn in der Eröffnung und weiterer Initiative schien die Partie schon gelaufen zu sein, zudem der LHW - Spieler sich in großer Zeitnot befand. Matthias ließ sich aber von der Hektik seines Gegners anstecken und stellte gleich zwei Bauern ein. Nach diesem Schock fand Matthias jedoch seine Konzentration wieder und bemerkte, dass er trotz Minusbauern noch immer auf Gewinn stand. Nach weiteren Fehlern seines Kontrahenten stand es dann schnell 4:2.

 

Die Partie am Spitzenbrett kommentierte Hayo Hoffer wie folgt: "Ich traf am ersten Brett mit Weiß auf Gabriel Lambert, gegen den ich beim Silvester Open 2017 bereits verloren hatte und entsprechend gewarnt war. Trotz meiner Vorbereitung überraschte er mich im Halbslawischen Damengambit mit der Noteboom-Variante und konnte durch einige ungenaue Züge von mir den Mehrbauern als

gedeckten Freibauern auf c3 dauerhaft halten. Ich stand also nach 11 Zügen schon richtig schlecht und kämpfte 30 Züge gegen die drohende Niederlage an. In den Zügen 39-41 verdarb mein Gegner aber zunächst durch Figurenverlust, der dann sogar ein Turmverlust wurde, die Partie und gab sofort auf. Ein glücklicher Sieg in der letzten laufenden Partie des Mannschaftskampfes, mit dem ich nicht mehr gerechnet hatte!" Es stand nun 5:2.

 

Die Partie von Harald Weinitschke kommentieren wir zum Abschluss des Spieltages, weil sie ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Sein Gegner gab die Partie in Gewinnstellung aufgrund von Differenzen in der Regelauslegung auf. Zu den Vorkommnissen möchten wir nur sagen, dass die gesamte BSG von 1877 und somit auch die BSG4 für einen gemäßigten, rationalen und fairen Umgang miteinander bei unterschiedlichen Meinungen in Sachen Regelauslegung steht! Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf die nächste Auseinandersetzung auf den 64 Feldern mit den Schachfreunden der LHW4!

MP

27.11.2018: Thematurnier: Ergebnisse der Runden 5-8

 

Gestern wurden die nächste Runden des Thema-Schnellschach-Turniers gespielt. Vrgegeben waren diesmal die Züge 1.e4 c5 2.c3 b6, wozu es das nebenstehende hübsche Buch von Frank Zeller gibt (Schleichwerbung, pfui!). Anbei die Ergebnisse und der neue Tabellenstand. Es führt weiterhin unser Gast aus Findorff, Uwe Körber, der bis dato nur ein einziges Remis abgegeben hat!

AC

 

 

 

 

 

25.11.2018: Thematurnier: Ergebnisse der Runden 1-4

Am letzten Montag wurden die ersten vier Runden des Themaschnellschachturniers gespielt. Die vorgegebe Eröffnung bestand diesmal nur aus einem Zug und lautete: 1.Sc3. Anbei die Ergebnisse und der aktuelle Tabellenstand.

AC

Tabelle

Aktuelles

25.11.2018: Seniorenmannschaft 1: Saisonbericht


Die 1. Seniorenmannschaft hat am letzten Spieltag der Seniorenliga mit einem 3:1 Sieg gegen TUS Syke den 2. Platz mit 21,5 Brettpunkten und 12: 2 Mannschaftspunkten und somit wie im Vorjahr die Vizemeisterschaft erreicht.

An diesem guten Ergebnis haben 10 Spieler in unterschiedlichen 
Aufstellungen mitgewirkt.

Gegen Syke konnte Manfred Krause seine gute Stellung immer weiter ausbauen und hatte zum Schluss ganze vier Bauern mehr auf dem Brett.

Edu Scotland hatte gegen Gerd Krüger eine sehr druckvolle Stellung aufs Brett gezaubert, konnte diese aber nicht verwerten und erreichte in ausgeglichener Stellung ein Remis.

Hugh Ditmas hatte gegen Wolfgang Schmidt einen nicht so guten Tag erwischt, konnte aber nach einem Figurenverlust mit einer sehr kämpferischen Einstellung doch noch ein glückliches Remis erreichen.

Somit führten wir schon mit 2:1 als Karl Juhnke gegen das junge Talent aus Syke, Dustin Spannhake, der die Partie sehr lange offen hielt, noch einen vollen Punkt zum 3:1 Endstand beisteuerte.

Die neue Saison wird voraussichtlich im Februar 2019 starten. Ich hoffe alle 10 eingesetzten Spieler mach auch in der neuen Saison wieder mit.

Wir sehen uns dann beim  Weihnachtsblitz!
MK

20.11.2018: Weihnachtsblitz steht vor der Tür!

 

Alles zu unserem diesjährigen traditionellen Jahresendzeitblitzen am 17.12. findet sich anbei!

AC

Weihnachtsblitz 2018.doc
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 14.11.2018: BSG-Schnellschach-Thema-Turnier

 

Liebe Schachfreunde. Auch in diesem Jahr findet wieder unser Thematurnier statt. Ein Turnier von

gesamt 11 Runden à 20 Min. Am kommenden Montag, den 19.11.2018 werden die ersten 4 Runden

gespielt. Das Eröffnungsthema wird erst am Spielabend von unserem Trainer und Pressereferenten Andreas Calic verraten und bekannt gegeben. Es können natürlich auch Gäste mitspielen.

Also, an die Bretter und lasst Euch überraschen, was sich A.Calic für dieses Jahr ausgedacht hat. Jeder neue Rundenabend hat auch ein neues Eröffnungsthema, das ist ja der Clou !

K.B.

Thematurnier.doc
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11.11.2018: Marco Bode spielt simultan!


Nach dem Lasker Jugend-Gedenkturnier ist vor einer Simultanveranstaltung. Marco Bode, der sich freundlicherweise dazu bereit erklärt hat, spielt am 03. Dezember gegen 12 ausgewählte Turnierteilnehmer simultan. Ein zusätzliches Bonbon nach dem schon jetzt so erfolgreichen Lasker-Turnier.
Da wahrscheinlich mehr Anmeldungen eingehen werden als Plätze vorhanden sind , muss leider eine Auswahl getroffen werden. All jenen, die dann nicht dabei sein können, muss ich auf das nächste Jahr vertrösten, wenn es wieder heißt, einem Schachweltmeister zu Ehren sein Schachkönnen aufs Brett zu bringen.
HW

10.11.2018: 2. Spieltag Feierabendliga: 2:2 bei den Findorffer Sfr

 

Die Feierabendliga-Mannschaft der Bremer SG (diese Saison ja nur noch eine) trat am neuen Reformations-Feiertag 31.10.2018 bei den Findorffer Sfr an. Wir hatten eine starke Aufstellung zusammenbekommen und waren von DWZ her leicht favorisiert.

Gute Stimmung kam früh auf, als Frank Peters gegen Jake Bokelmann mit einem überzeugenden Angriff inklusive Qualitätsopfer gewann. Ich bekam es in meiner Partie gegen Frank Schindehütte mit der mir bis dahin völlig unbekannten Polnischen Verteidigung beginnend mit 1. d4 b5 zu tun. Ich traute nach gut zwanzig Zügen meiner leicht besseren Stellung (starker gegen schwachen Läufer) mit jeweils noch zwei Türmen und gleicher Bauernanzahl bei der kurzen Bedenkzeit den vollen Punkt nicht zu und bot Remis, welches mein Gegner ohne lange nachzudenken annahm.

 

Die beiden letzten Partien mussten also die Entscheidung bringen. Thomas Gebur hatte gegen Sören Behrens eine Qualität und einen Bauern weniger, so dass es nach einer Niederlage aussah. Axel Buhrdorf hatte gegen Malte Hentrop ein ausgeglichenes Bauernendspiel mit jeweils einem Turm. Ein Remisangebot von Malte wurde abgelehnt und Axel konnte später mit einem Mehrbauern auf Sieg spielen. Er musste den Bauern aber zurückgeben und willigte in beiderseitiger Restbedenkzeit von ca. fünf Minuten in das erneute Remisangebot von Malte ein.

 

Thomas sah wieder Hoffnung, als sein Gegner die Qualität zurückopferte, er seinen Läufer für zwei Bauern geben konnte und nur noch ein Randbauer mit dem falschen Läufer übrigblieb. Sören blieb aber (auch hier in knapper Restbedenkzeit) cool und hatte mit seinem König rechtzeitig den Weg für seinen letzten Bauern freigesperrt, so dass er nicht mehr aufzuhalten war und Thomas aufgeben musste.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Jake Bokelmann  Frank Peters (weiß)     0-1
Malte Hentrop  Axel Buhrdorf (schwarz) 1/2-1/2
Sören Behrens  Thomas Gebur (schwarz)     1-0
Frank Schindehütte  Hayo Hoffer (weiß) 1/2-1/2
gesamt                                                            2-2

 

So bleibt am Ende ein gerechtes 2:2, über das die Findorffer Sfr etwas glücklicher wirkten als wir. Die nächste Runde haben wir spielfrei, im Dezember wird nicht gespielt, so dass es dann erst im Januar 2019 mit einem Heimspiel gegen den SC Kattenesch weitergeht.

HH

08.11.18: Emanuel Lasker: Jugend-Gedenkturnier

 

Das vom Deutschen Schachbund ausgerufene Emanuel Lasker Jahr hat die Bremer Schachgesellschaft v. 1877 zum Anlass genommen, ein Jugendturnier am 04.11.2018 in den Weserterrassen in Bremen zu organisieren. Dem Aufruf, der an alle Vereine des Landesschachbundes und alle Schulen in Bremen und Bremerhaven ging, folgten 60 Kinder und Jugendliche.

Es wurde in fünf Gruppen gespielt: U14-12, U10 1-3 und U8. In jeder Gruppe bekamen die ersten beiden Plätze einen Pokal, die 3. bis 5. Plätze ein Buch, dass sich Schachthemen widmete. So konnten die Bücher "Himmlische Züge" oder "Genies in Schwarzweiß" von Martin Breutigam gewonnen werden.

Aber dann ging es nur noch ums Schachspielen. Mit voller Konzentration gingen die Mädchen und Jungen zu Werke, um nach fünf Runden einen der begehrten Preise zu gewinnen. Allen war die Ernsthaftigkeit und Anstrengung anzusehen, jeder Fehler wurde sofort bestraft, sogar das Schäfermatt kam manchmal aufs Brett. Es gibt also noch viel zu lernen. In erster Linie stand aber der Spaß und die Freude am Spiel im Vordergrund.

Aber nicht nur das Schachspielen stand im Vordergrund, die Teilnehmer*innen konnten auch an einem Quiz teilnehmen, in dem Fragen nach dem Menschen und Schachspieler Emanuel Lasker beantwortet werden mussten. (Hier Link zum Quiz einfügen). Wer möchte, kann sein eigenes Wissen über den bisher einzigen Deutschen Schachweltmeister überprüfen. Außerdem waren sie aufgefordert, zu den Sechs Buchstaben "LASKER" Schachbegriffe zu finden und diese auf ein Plakat zu schreiben. Z. B. L=Läufer, R=Remis u. s. w..

 

Weil das Turnier auf eine so große Resonanz gestoßen ist, haben sich die Organisatoren überlegt, das Turnier in den nächsten Jahren wieder zu veranstalten. Dabei wird jedes Jahr an einen anderen Schachweltmeister erinnert.

 

Wir hoffen, mit diesem Turnier einen Beitrag geleistet zu haben, der das Schachspiel im Jugendbereich gefördert hat, bedanken uns bei den Vereinen und Schulen, die ihre Jugendlichen ermutigt haben sich für dieses Turnier anzumelden. Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr.

HW

Siehe auch unter:

 

https://www.schachbund.de/news/lasker-tag-jugend-gedenkturnier-bei-der-bremer-schachgesellschaft.html

05.11.18: Lasker-Kinder-und Jugend Gedenkturnier beendet

 

Hier geht's zu den Ergebnisses und Tabellen!

AC

26.10.18: Bis zur letzten Sekunde (BSG 3 - TuS Syke)


Am 21.10. war es endlich so weit, die neue Saison der Bremer Mannschaftsmeisterschaften (BMM 2018/19) hatte begonnen. Die 3. Mannschaft spielt in der Stadtliga. Unser erster Gegner am Sonntag in der Nürnberger Str. war der TuS Syke. Da ich selbst in der 4. Mannschaft spielte, war mir nur ab und zu Blick auf den Zwischenstand erlaubt, der mich beruhigend wieder an mein Brett zurückkehren ließ: Nach sechs Partien stand es 3,5:2,5 für uns. Am Brett 1 und 2 gewannen Alexander und Manfred souverän ihre Partien, Darko am Brett 3 spielte Remis. Leider gingen die Partien am Brett 4 und 5 verloren, während Hans-Günther am Brett 7 gewann. Meine Partie endete inzwischen Remis, so dass ich mich den beiden letzten Partien widmen konnte. Was ich sah, war vielversprechend; am Brett 8 hatte Jörg eine Leichtfigur mehr auf dem Brett und stand kurz vor einem Matt in zwei Zügen, das er leider übersah. Auch ein bisschen in Zeitnot, konnte er die Partie nicht erfolgreich zu Ende spielen. Nun stand es 3,5:3,5.


Am letzten Brett war das Spiel an Dramatik nicht zu überbieten. Mit Dame, Läufer und einem Mehrbauern gegen Dame und Springer, setzte Thomas seinen Gegner unter Druck. Nachdem die erste Zeitkontrolle von beiden Spielern geschafft wurde, der Damentausch stattgefunden hatte, wurde die Zeit zum spielentscheidenen Faktor. Hatte Thomas noch 15 Minuten Zeitvorsprung, egalisierte sich dieser auf Gleichstand, der sich bis zum Schluss hielt. Die Uhr zeigte nach sechs Stunden exakt 00:00 zu 00:00. Beide Spieler einigten sich auf Remis.
Spielstand 4:4!
HW

25.10.18: Delmenhorst 4 - BSG 4: Jugend gewinnt gegen Erfahrung

 

Es gibt so Sonntage, an denen einfach von Anfang an nichts so richtig zusammenlaufen möchte.

So startete unser Mannschaftskollege Kurt Borbely  am 5. Brett mit Schwarz in der Tarrasch-Verteidigung des abgelehnten Damengambits

ganz gut in die Partie gegen Ulrike Schlueter, verlor aber leider schnell einen Bauern, den er mit gutem Positionsspiel zu kompensieren versuchte.

Nach frühem Damentausch blieb Weiß das Läuferpaar, mithilfe dessen es seiner erfahrenen Gegnerin gelang, einen

zweiten Bauer zu ergattern. Sie spielte auch in der Folge sicher und fehlerlos, so dass Kurt Ihr fair nach dem 26. Zug die Hand zur Aufgabe reichte. Es stand 0:1.

 

Otto Fritz erkämpfte am 7. Brett mit Schwarz ein starkes Remis gegen den jungen Lukas Wollscheid, der die Initiative klar auf seiner Seite hatte, darüber hinaus aber seine Defensive vernachlässigte. Otto Fritz konnte nun in seiner ihm eigenen „coolness“ am Brett mit seiner Dame ins gegnerische Lager eindringen und die Partie mit Dauerschach in den Remishafen führen.

 

Es keimte also wieder Hoffnung auf. Als Friedrich Schmitz am 3. Brett mit seinem souveränen Sieg gegen Andrea Wenke für die Mannschaft

zum Stand von 1,5:1,5 ausglich, wurde der Hoffnungskeim für kurze Zeit zu einer Pflanze der Hoffnung. Sie begann aber schnell wieder zu welken, denn an den übrigen Brettern stand es leider nicht zum Besten.

 

Am Spitzenbrett hatte es Hayo Hoffer mit dem spielstarken Sven Wollscheid zu tun. Hayo spielte mit Schwarz die Französische Rubinstein-Variante

mit gegensätzlichen Rochaden, wobei Weiß lang rochierte und damit früh seine kämpferisch gestimmten Ambitionen zum Ausdruck brachte. Weiß konnte durch ein taktisches Übersehen von Hayo eine Qualität gewinnen und später durch ein vorübergehendes Damenopfer noch zusätzliches Material einstreichen. Da war es leider an der Zeit aufzugeben. Es stand nun 1,5:2,5.

 

Am 6. Brett spielte Matthias Rast gegen das junge Nachwuchstalent Nikita Hubert. Es war schon eine große Herausforderung gegen diesen schon taktisch und spieltechnisch gereiften Spieler zu bestehen. So verlor Matthias bereits im frühen Mittelspiel eine Leichtfigur, kämpfte aber unverdrossen weiter, um erst nach drei Stunden Spielzeit und 42 Zügen die Segel zu streichen (1,5:3,5).

 

Felix Rieger brachte in seiner Debütpartie für die Mannschaft das altehrwürdige Evans-Gambit aufs Brett. Felix traf aber ebenfalls auf einen für sein junges Alter schon gut ausgebildeten Kontrahenten. Nach der Eröffnung hatte Felix klar die Initiative, lief aber leider in einen taktischen Trick und musste in Folge dessen eine Qualität gegen eine Leichtfigur abtauschen. In der sehr taktischen Stellung unterlief

Felix leider noch ein folgenreicher Fehler, der den Verlust einer Leichtfigur nach sich zog. Felix kämpfte jedoch unverdrossen weiter und kam dem Remis durch einige Ungenauigkeiten seines Gegners wieder sehr nahe, musste aber nach Damentausch der Bauernübermacht von Schwarz seinen Tribut zollen und aufgeben (1,5:4,5).

 

Am 4. Brett spielte Harald Weinitschke nach diversen Gewinnversuchen Remis gegen Thomas Pralle (2,0:5,0). Zu guter Letzt kommentierte Oliver Reif seine Partie gegen den Spieler vom Delmenhorster SK wie folgt: „Oliver brachte gegen seinen jüngeren Gegner einen Italiener auf das Spielbrett. Nachdem beide Seiten Ihre Läufer abgetauscht hatten, sah sich Oliver im Vorteil, hatte er doch seinem Gegner zwei Doppelbauern verpasst. Anton Fink jedoch nutze eine Unachtsamkeit Olivers aus und konnte die f-Linie mit seiner Dame so besetzten, dass er in das Lager Olivers einbrechen konnte. Zum Schluss der Partie übersah Oliver ein Dauerschach und so fand die Partie in Anton Fink einen würdigen Gewinner.“

 

Der Mannschaftskampf der BSG4 gegen den Delmenhorster SK4 endete klar mit 2:6 und fand auch in dieser Höhe einen Verdienten Sieger.

Wir gratulieren!

MP