+++Landesliga Nord: SK Nordhorn-Blanknese 2 - BSG 1: 4:4 +++ Verbandsliga Nord: BSG 2 - Stader SV: 5:3 +++ Stadtliga: SF Bremer Osten 1 - BSG 3: 3:5 +++ B-Klasse: BSG 4 -TuS Varrel 2: 2,5:5,5 +++

Aktuelles

 14.11.2018: BSG-Schnellschach-Thema-Turnier

 

Liebe Schachfreunde. Auch in diesem Jahr findet wieder unser Thematurnier statt. Ein Turnier von

gesamt 11 Runden à 20 Min. Am kommenden Montag, den 19.11.2018 werden die ersten 4 Runden

gespielt. Das Eröffnungsthema wird erst am Spielabend von unserem Trainer und Pressereferenten Andreas Calic verraten und bekannt gegeben. Es können natürlich auch Gäste mitspielen.

Also, an die Bretter und lasst Euch überraschen, was sich A.Calic für dieses Jahr ausgedacht hat. Jeder neue Rundenabend hat auch ein neues Eröffnungsthema, das ist ja der Clou !

K.B.

Thematurnier.doc
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11.11.2018: Marco Bode spielt simultan!


Nach dem Lasker Jugend-Gedenkturnier ist vor einer Simultanveranstaltung. Marco Bode, der sich freundlicherweise dazu bereit erklärt hat, spielt am 03. Dezember gegen 12 ausgewählte Turnierteilnehmer simultan. Ein zusätzliches Bonbon nach dem schon jetzt so erfolgreichen Lasker-Turnier.
Da wahrscheinlich mehr Anmeldungen eingehen werden als Plätze vorhanden sind , muss leider eine Auswahl getroffen werden. All jenen, die dann nicht dabei sein können, muss ich auf das nächste Jahr vertrösten, wenn es wieder heißt, einem Schachweltmeister zu Ehren sein Schachkönnen aufs Brett zu bringen.
HW

10.11.2018: 2. Spieltag Feierabendliga: 2:2 bei den Findorffer Sfr

 

Die Feierabendliga-Mannschaft der Bremer SG (diese Saison ja nur noch eine) trat am neuen Reformations-Feiertag 31.10.2018 bei den Findorffer Sfr an. Wir hatten eine starke Aufstellung zusammenbekommen und waren von DWZ her leicht favorisiert.

Gute Stimmung kam früh auf, als Frank Peters gegen Jake Bokelmann mit einem überzeugenden Angriff inklusive Qualitätsopfer gewann. Ich bekam es in meiner Partie gegen Frank Schindehütte mit der mir bis dahin völlig unbekannten Polnischen Verteidigung beginnend mit 1. d4 b5 zu tun. Ich traute nach gut zwanzig Zügen meiner leicht besseren Stellung (starker gegen schwachen Läufer) mit jeweils noch zwei Türmen und gleicher Bauernanzahl bei der kurzen Bedenkzeit den vollen Punkt nicht zu und bot Remis, welches mein Gegner ohne lange nachzudenken annahm.

 

Die beiden letzten Partien mussten also die Entscheidung bringen. Thomas Gebur hatte gegen Sören Behrens eine Qualität und einen Bauern weniger, so dass es nach einer Niederlage aussah. Axel Buhrdorf hatte gegen Malte Hentrop ein ausgeglichenes Bauernendspiel mit jeweils einem Turm. Ein Remisangebot von Malte wurde abgelehnt und Axel konnte später mit einem Mehrbauern auf Sieg spielen. Er musste den Bauern aber zurückgeben und willigte in beiderseitiger Restbedenkzeit von ca. fünf Minuten in das erneute Remisangebot von Malte ein.

 

Thomas sah wieder Hoffnung, als sein Gegner die Qualität zurückopferte, er seinen Läufer für zwei Bauern geben konnte und nur noch ein Randbauer mit dem falschen Läufer übrigblieb. Sören blieb aber (auch hier in knapper Restbedenkzeit) cool und hatte mit seinem König rechtzeitig den Weg für seinen letzten Bauern freigesperrt, so dass er nicht mehr aufzuhalten war und Thomas aufgeben musste.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Jake Bokelmann  Frank Peters (weiß)     0-1
Malte Hentrop  Axel Buhrdorf (schwarz) 1/2-1/2
Sören Behrens  Thomas Gebur (schwarz)     1-0
Frank Schindehütte  Hayo Hoffer (weiß) 1/2-1/2
gesamt                                                            2-2

 

So bleibt am Ende ein gerechtes 2:2, über das die Findorffer Sfr etwas glücklicher wirkten als wir. Die nächste Runde haben wir spielfrei, im Dezember wird nicht gespielt, so dass es dann erst im Januar 2019 mit einem Heimspiel gegen den SC Kattenesch weitergeht.

HH

08.11.18: Emanuel Lasker: Jugend-Gedenkturnier

 

Das vom Deutschen Schachbund ausgerufene Emanuel Lasker Jahr hat die Bremer Schachgesellschaft v. 1877 zum Anlass genommen, ein Jugendturnier am 04.11.2018 in den Weserterrassen in Bremen zu organisieren. Dem Aufruf, der an alle Vereine des Landesschachbundes und alle Schulen in Bremen und Bremerhaven ging, folgten 60 Kinder und Jugendliche.

Es wurde in fünf Gruppen gespielt: U14-12, U10 1-3 und U8. In jeder Gruppe bekamen die ersten beiden Plätze einen Pokal, die 3. bis 5. Plätze ein Buch, dass sich Schachthemen widmete. So konnten die Bücher "Himmlische Züge" oder "Genies in Schwarzweiß" von Martin Breutigam gewonnen werden.

Aber dann ging es nur noch ums Schachspielen. Mit voller Konzentration gingen die Mädchen und Jungen zu Werke, um nach fünf Runden einen der begehrten Preise zu gewinnen. Allen war die Ernsthaftigkeit und Anstrengung anzusehen, jeder Fehler wurde sofort bestraft, sogar das Schäfermatt kam manchmal aufs Brett. Es gibt also noch viel zu lernen. In erster Linie stand aber der Spaß und die Freude am Spiel im Vordergrund.

Aber nicht nur das Schachspielen stand im Vordergrund, die Teilnehmer*innen konnten auch an einem Quiz teilnehmen, in dem Fragen nach dem Menschen und Schachspieler Emanuel Lasker beantwortet werden mussten. (Hier Link zum Quiz einfügen). Wer möchte, kann sein eigenes Wissen über den bisher einzigen Deutschen Schachweltmeister überprüfen. Außerdem waren sie aufgefordert, zu den Sechs Buchstaben "LASKER" Schachbegriffe zu finden und diese auf ein Plakat zu schreiben. Z. B. L=Läufer, R=Remis u. s. w..

 

Weil das Turnier auf eine so große Resonanz gestoßen ist, haben sich die Organisatoren überlegt, das Turnier in den nächsten Jahren wieder zu veranstalten. Dabei wird jedes Jahr an einen anderen Schachweltmeister erinnert.

 

Wir hoffen, mit diesem Turnier einen Beitrag geleistet zu haben, der das Schachspiel im Jugendbereich gefördert hat, bedanken uns bei den Vereinen und Schulen, die ihre Jugendlichen ermutigt haben sich für dieses Turnier anzumelden. Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr.

HW

05.11.18: Lasker-Kinder-und Jugend Gedenkturnier beendet

 

Hier geht's zu den Ergebnisses und Tabellen!

AC

26.10.18: Bis zur letzten Sekunde (BSG 3 - TuS Syke)


Am 21.10. war es endlich so weit, die neue Saison der Bremer Mannschaftsmeisterschaften (BMM 2018/19) hatte begonnen. Die 3. Mannschaft spielt in der Stadtliga. Unser erster Gegner am Sonntag in der Nürnberger Str. war der TuS Syke. Da ich selbst in der 4. Mannschaft spielte, war mir nur ab und zu Blick auf den Zwischenstand erlaubt, der mich beruhigend wieder an mein Brett zurückkehren ließ: Nach sechs Partien stand es 3,5:2,5 für uns. Am Brett 1 und 2 gewannen Alexander und Manfred souverän ihre Partien, Darko am Brett 3 spielte Remis. Leider gingen die Partien am Brett 4 und 5 verloren, während Hans-Günther am Brett 7 gewann. Meine Partie endete inzwischen Remis, so dass ich mich den beiden letzten Partien widmen konnte. Was ich sah, war vielversprechend; am Brett 8 hatte Jörg eine Leichtfigur mehr auf dem Brett und stand kurz vor einem Matt in zwei Zügen, das er leider übersah. Auch ein bisschen in Zeitnot, konnte er die Partie nicht erfolgreich zu Ende spielen. Nun stand es 3,5:3,5.


Am letzten Brett war das Spiel an Dramatik nicht zu überbieten. Mit Dame, Läufer und einem Mehrbauern gegen Dame und Springer, setzte Thomas seinen Gegner unter Druck. Nachdem die erste Zeitkontrolle von beiden Spielern geschafft wurde, der Damentausch stattgefunden hatte, wurde die Zeit zum spielentscheidenen Faktor. Hatte Thomas noch 15 Minuten Zeitvorsprung, egalisierte sich dieser auf Gleichstand, der sich bis zum Schluss hielt. Die Uhr zeigte nach sechs Stunden exakt 00:00 zu 00:00. Beide Spieler einigten sich auf Remis.
Spielstand 4:4!
HW

25.10.18: Delmenhorst 4 - BSG 4: Jugend gewinnt gegen Erfahrung

 

Es gibt so Sonntage, an denen einfach von Anfang an nichts so richtig zusammenlaufen möchte.

So startete unser Mannschaftskollege Kurt Borbely  am 5. Brett mit Schwarz in der Tarrasch-Verteidigung des abgelehnten Damengambits

ganz gut in die Partie gegen Ulrike Schlueter, verlor aber leider schnell einen Bauern, den er mit gutem Positionsspiel zu kompensieren versuchte.

Nach frühem Damentausch blieb Weiß das Läuferpaar, mithilfe dessen es seiner erfahrenen Gegnerin gelang, einen

zweiten Bauer zu ergattern. Sie spielte auch in der Folge sicher und fehlerlos, so dass Kurt Ihr fair nach dem 26. Zug die Hand zur Aufgabe reichte. Es stand 0:1.

 

Otto Fritz erkämpfte am 7. Brett mit Schwarz ein starkes Remis gegen den jungen Lukas Wollscheid, der die Initiative klar auf seiner Seite hatte, darüber hinaus aber seine Defensive vernachlässigte. Otto Fritz konnte nun in seiner ihm eigenen „coolness“ am Brett mit seiner Dame ins gegnerische Lager eindringen und die Partie mit Dauerschach in den Remishafen führen.

 

Es keimte also wieder Hoffnung auf. Als Friedrich Schmitz am 3. Brett mit seinem souveränen Sieg gegen Andrea Wenke für die Mannschaft

zum Stand von 1,5:1,5 ausglich, wurde der Hoffnungskeim für kurze Zeit zu einer Pflanze der Hoffnung. Sie begann aber schnell wieder zu welken, denn an den übrigen Brettern stand es leider nicht zum Besten.

 

Am Spitzenbrett hatte es Hayo Hoffer mit dem spielstarken Sven Wollscheid zu tun. Hayo spielte mit Schwarz die Französische Rubinstein-Variante

mit gegensätzlichen Rochaden, wobei Weiß lang rochierte und damit früh seine kämpferisch gestimmten Ambitionen zum Ausdruck brachte. Weiß konnte durch ein taktisches Übersehen von Hayo eine Qualität gewinnen und später durch ein vorübergehendes Damenopfer noch zusätzliches Material einstreichen. Da war es leider an der Zeit aufzugeben. Es stand nun 1,5:2,5.

 

Am 6. Brett spielte Matthias Rast gegen das junge Nachwuchstalent Nikita Hubert. Es war schon eine große Herausforderung gegen diesen schon taktisch und spieltechnisch gereiften Spieler zu bestehen. So verlor Matthias bereits im frühen Mittelspiel eine Leichtfigur, kämpfte aber unverdrossen weiter, um erst nach drei Stunden Spielzeit und 42 Zügen die Segel zu streichen (1,5:3,5).

 

Felix Rieger brachte in seiner Debütpartie für die Mannschaft das altehrwürdige Evans-Gambit aufs Brett. Felix traf aber ebenfalls auf einen für sein junges Alter schon gut ausgebildeten Kontrahenten. Nach der Eröffnung hatte Felix klar die Initiative, lief aber leider in einen taktischen Trick und musste in Folge dessen eine Qualität gegen eine Leichtfigur abtauschen. In der sehr taktischen Stellung unterlief

Felix leider noch ein folgenreicher Fehler, der den Verlust einer Leichtfigur nach sich zog. Felix kämpfte jedoch unverdrossen weiter und kam dem Remis durch einige Ungenauigkeiten seines Gegners wieder sehr nahe, musste aber nach Damentausch der Bauernübermacht von Schwarz seinen Tribut zollen und aufgeben (1,5:4,5).

 

Am 4. Brett spielte Harald Weinitschke nach diversen Gewinnversuchen Remis gegen Thomas Pralle (2,0:5,0). Zu guter Letzt kommentierte Oliver Reif seine Partie gegen den Spieler vom Delmenhorster SK wie folgt: „Oliver brachte gegen seinen jüngeren Gegner einen Italiener auf das Spielbrett. Nachdem beide Seiten Ihre Läufer abgetauscht hatten, sah sich Oliver im Vorteil, hatte er doch seinem Gegner zwei Doppelbauern verpasst. Anton Fink jedoch nutze eine Unachtsamkeit Olivers aus und konnte die f-Linie mit seiner Dame so besetzten, dass er in das Lager Olivers einbrechen konnte. Zum Schluss der Partie übersah Oliver ein Dauerschach und so fand die Partie in Anton Fink einen würdigen Gewinner.“

 

Der Mannschaftskampf der BSG4 gegen den Delmenhorster SK4 endete klar mit 2:6 und fand auch in dieser Höhe einen Verdienten Sieger.

Wir gratulieren!

MP