Archiv Aktuelles 2. Quartal 2020

28.3.20: Der unbekannte Meister V: Das älteste Foto Teil 2

 

Die Frage vom 18.2., ob und wenn ja, wo Wilhelm Hilse auf dem Gruppenfoto links steht

(Der unbekannte Meister IV) scheint gelöst! Die wohl richtige Antwort kam von Peter Anderberg vom SK Marmstorf GW Harburg und MTV Tostedt. Der Schachhistoriker - und mit einer DWZ von knapp 2000 auch kein schlechter Spieler - vermutet wie auch meine Wenigkeit, "dass Hilse in der vorderen Reihe auf der linken Seite steht, hinter den Buchstaben 'ar'." Zum Vegleich folgen zwei Vergrößerungen, die des bereits bekannten Gruppenfotos von 1902 und eine vom 21. Kongreß des Deutschen Schachbundes 1922 in Bad Oeynhausen.

AC

 

PS: Anderberg hat übrigens auch noch sehr Interessantes zur "bis dato ältesten bekannten" Partie Hilses zu berichten (Der unbekannte Meister III)  - dazu demnächst mehr!

26.03.20: BSG-Video-Training Teil 2

PS: ... soeben meinen persönlichen Rekord auf 45 geschraubt :) Bitte knacken! 

23.03.20: Schach in Zeiten wie diesen

 

Wir wollen doch nur spielen...! Damit das auch vereinsintern wieder geht, ist ab sofort unser virtueller Vereinsraum  freigeschaltet. Beim Klick auf das Vereins-Logo oben landet Ihr im normalen Spielraum, beim Klick auf das nebenstehende Foto auf den speziellen Raum der Corona-Vereinsmeisterschaft. Ihr müsst Euch dort nur kostenlos anmelden, und schon können die Spiele beginnen. Wenn sich genug Spieler für solch eine CoronaVereinsmeisterschaft interessieren (Anmeldeformular unten), dann rufen wir eine solche ins Leben. Infos über Zeiten und Modus folgen dann! Ansonsten einfach mal im normalen Vereinsraum testen.

AC

 

PS: Wenn möglich, bitte mit wiedererkennbaren Nicknames anmelden. rubi64 ist der Trainer :)

Anmeldung zur Corona-VM

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19.03.20: BSG-Training geht neue Wege!

... das Video hängt leider um ca. 2:30 für ca. 30s, bitte einfach bei 3:00 min wieder einsteigen :)

 

... und hier geht's zum Koordinaten-Training bei lichess!

AC

14.03.20: Absage der Spielabende bis 20.04.20

 

Liebe Mitglieder der Bremer SG,
 
aufgrund der immer stärkeren Ausbreitung des Corona-Virus steht das öffentliche Leben nahezu still. Auch im Schach wurden bereits alle Ligaspiele in Bremen und Niedersachsen abgesagt ebenso wie der Spielbetrieb bei Werder, einschließlich des Werder-Chess-Opens. Unabhängig von der Entscheidung des Vorstandes der Bremer SG, auch den Spielbetrieb einzustellen, wurde mir heute vom Bürgerhaus Weserterrassen mitgeteilt, dass sie das Bürgerhaus
 
ab sofort bis einschließlich 14.04.2020 schließen.
 
D.h. sowohl das Kinder- als auch das Erwachsenentraining und der Spielabend fallen bis auf Weiteres aus. Frühestens am 20.04.2020 könnten wir wieder das Bürgerhaus nutzen, dies ist aber zum heutigen Stand natürlich völlig unsicher. Ich werde Sie/euch dann zu gegebener Zeit auf den aktuellen Stand bringen.
 
Ich hoffe, Sie kommen/ihr kommt alle Corona-frei durch die unfreiwillige Pause und nutzen vielleicht die Zeit für private Partien oder Partien im Internet.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Hayo Hoffer
für den Vorstand der Bremer SG

06.03.20: B-Klasse: „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage."

 

… ist ein Zitat aus der Tragödie Hamlet von William Shakespeare und war sinnbildlich für den Saisonendspurt.
In der 7. und letzten Runde kam es zum Aufeinandertreffen der beiden punktgleichen Abstiegskandidaten Bremer SG 4 und SG Riede/Thedinghausen 1. Hier fiel im direkten Vergleich die Entscheidung über den Klassenerhalt. Wer bleibt in der B-Klasse, wer steigt ab? Es lag eine knisternde Spannung über der Mensa des Schulzentrums Findorff. Es  war 10 Uhr, der Mannschaftsführer der Heimmannschaft begrüßte die Gäste, teilte die Spielpaarungen mit und dann konnte es losgehen.

 

Kurt Borbely bekam es an diesem Tag mit Erich Schlemmer zu tun. Beide Kontrahenten kamen gut aus der Eröffnung heraus. Kurt konnte dann im Mittelspiel die Qualität gewinnen und wähnte sich schon auf der Siegerstraße. Er hatte sich aber zu früh gefreut, weil er nur wenige Züge später falsch abtauschte. Die Partie kippte und ging verloren. Es war ein herber Dämpfer zum Auftakt.


Die Partien Hans-Guenter Steinkraus-Kück - Wilken Drücker und Harald Weinitschke – Jörn Intemann endeten jeweils remis. Alle Spieler hatten zwar tapfer gekämpft, aber keiner konnte einen entscheidenden Vorteil für sich verbuchen. Es stand 1:2.

 

Andreas von Barany tat sich gegen Fabian Stahl schwer. Mehr noch. Der Gästespieler bestimmte in der ersten Partiehälfte das Spielgeschehen und stand sogar auf Gewinn. Andreas hatte aber Glück und profitierte von einer Unzulänglichkeit seines Gegenübers. Der Rieder übersah eine plumpe Drohung und verlor einen Läufer. Andreas war wieder im Spiel und ließ anschließend nichts mehr anbrennen. Hier setzte sich die Routine gegen einen Newcomer durch.


Tim Jathe traf auf Kurt Laun. Die Partie verlief lange ausgeglichen, aber dann setzte sich mehr und mehr das gute taktische Gespür des BSG-Spielers durch. Tim gewann einen Bauern, kurz darauf einen zweiten und alles schien in trockenen Tüchern zu sein, aber weit gefehlt. Kurt Laun holte zum Gegenschlag aus, setzte nun seine Dame, einen Springer und einen Turm geschickt in Szene und hob Tims Verteidigungswall binnen weniger Züge aus den Angeln. Als Tim dieses Ungemach auf sich zukommen sah, war es schon zu spät. Tim blieb nur noch, seinem Gegner zum Sieg zu gratulieren. Es war aber eine sehr interessante Partie von beiden Seiten des Brettes. Chapeau.


Auch Falk Kazmierski und Klaus Fahrenholz schenkten sich nichts, aber beide Spieler konnten sich keinen Vorteil herausspielen. Falk erhielt   dann ein Remisangebot seines Gegenübers, aber das musste er ablehnen. Wir lagen a) zu diesem Zeitpunkt 2:3 zurück und b) an den Brettern 2 und 4 war der Ausgang noch völlig offen. Die Partie stand ausgeglichen, aber Falk versuchte nun alles, mit taktischen Manövern einen Vorteil zu erlangen. Er konnte zwar einen Bauern gewinnen, aber ob dieser überhaupt etwas wert war, war schwer einzuschätzen. Klaus verteidigte sich außerdem sehr gut und kämpfte wie ein Löwe um das Remis. Um den 60. Zug herum öffnete sich dann doch noch eine Tür. Falk brachte dien Bauern durch und verwandelte ihn in eine Dame um. Die Partie war entschieden.


Oliver Reif duellierte sich mit Ralf Börm. Oliver gewann im Mittelspiel einen Bauern, musste diesen dann im weiteren Spielverlauf wieder zurückgegen. Er verlor im Endspiel einen weiteren Bauern und konnte am Ende noch froh sein, dass auch diese Partie mit einer Punkteteilung endete.
Jetzt musste die letzte Partie, jetzt musste die Partie Friedrich Schmitz – Burghard Schäffer über Sein und Nichtsein in der B-Klasse entscheiden. Auch diese Partie verlief sehr ausgeglichen und war arg umkämpft. Friedrich konnte aber alle Angriffsbemühungen seines Gegenübers erfolgreich abwehren und nach fünf Stunden Spielzeit einigten sich beide auf eine Punkteteilung. Die Figuren waren vom Brett und auch sonst war nichts mehr drin.

 

Der Mannschaftskampf Bremer SG 4 – SG Riede/Thedinghausen ging 4:4 aus und wird in die Bremer Schachgeschichte eingehen – vielleicht aber auch nicht. Es war auf jeden Fall sehr, sehr spannend. Es wurde alles geboten was das Schachherz begehrt. Dieses Ergebnis reicht der BSG 4 für den Klassenerhalt. Beide Teams haben drei Mannschaftspunkte errungen, aber wir haben 1,5 Brettpunkte mehr auf der Habenseite als der Gegner. Das war verdammt knapp! Die SG Riede/Thedinghausen muss absteigen und den Gang in die C-Klasse antreten. Die SF Bremer Osten 3 und SF Osterholz-Scharmbeck 1 haben den Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Herzlichen Glückwunsch!


Wir bedanken uns bei Matthias Proske und Harald Weinitschke für die sehr gute Mannschaftsführung.
MR

1.3.20SF Bremer Osten 3 - BSG 4

 

Am ersten Brett kämpfte Vladimir Milermann mit weiß gegen H.G. Steinkraus mit den schwarzen Figuren. Eine fast ausgeglichene Partie die sich über 3,5 Stunden hinzog. Im laufe der Partie konnte

der SF Milermann einen Bauern gewinnen und dieser kleine Vorteil gereichte ihm später auch zum Sieg. H.G. Kämpfte um Stellungsvorteil aber sein fehlender Bauer konnte durch die Stellung nicht kompensiert werden. Am Ende der Partie wurde eben dieser Mehrbauer vom SF Milermann zu einem Freibauern.

 

Am Brett 3 trafen H. Weinitschke mit den weissen und D. Bakiyev mit den schwarzen Steinen spielend aufeinander. Da H. Weinitschke noch eine alte Rechnung offen hatte, wollte er diesmal alles richtig machen und gewinnen. Die Eröffnung war ein abgelehntes Damengambit. Nach dem Abtausch auf d5 und einem später folgenden Damentausch, konnte Weiss in einen besseren positionellen Angriff einleiten. Mit einem Mehrbauern und einem Angriff auf dem Königsflügel gelang es ihm, die schwarze Verteidigung aufzuweichen. Ein kurzfristiges Bauernopfer mit sofortigem Rückgewinn und dem Abtausch der Türme, der zu einem Freibauern führte, war von Schwarz nicht mehr zu parieren. Als dann auch noch der König in eine Fesselung zog, wurde die Partie von Schwarz aufgegeben. 

HW

 

Am 6. Brett mußte K.Borbely gegen E. Wellmann antreten. SF Wellmann eröffnete mit der Bird Variante f4. Ich konnte mit dieser Eröffnung nicht viel anfangen, hielt recht gut mit und verlor leider im Mittelspiel einen Bauern. Dieser Mehrbauer reichte dem SF Wellmann dann im Endspiel die Partiefür sich zu entscheiden.

 

Felix gegen Christa Gutknecht. Am Brett 7 Es wurde die Caro Can Verteidigung gespielt. Erst der unangenehme Patzer von weiß im 14. Zug Lxd7 + Sxd7 kostete Felix die Partie durch eben diesen Figurenverlust. 

 

Am Brett 8 spielte Maurice Pass gegen Tim Jathe die sogenannte Rossolimo Variante im Sizilianer. Tim spielte fast fehlerlos und gewann souverän.

 

Am 2.Brett trafen Alexander Giss und Matthias Proske aufeinander. Es kam Königs-Indisch aufs Brett. Matthias hielt die Partie mit schwarz lange sehr ausgeglichen. Leider machte er im 38. Zug einen Fehler, zog seinen Turm auf das Feld e8 zurück von dem der Turm erst gekommen war und gab dadurch die Partie aus der Hand.

 

Am Brett 5 spielte Falk gegen Marlon Pass. Es kam eine sogenannte „Indische“ Eröffnung mit verschiedenen Varianten aufs Brett. Langsam aber sicher erspielte sich der Bremen -

Ostler leichte Vorteile. Falk konnte gut parieren, aber kam mehr und mehr auf die Verlierer-Straße. Nach ca. 30 Zügen war die Partie für Falk nicht mehr zu halten.........

Aber.....so ist eben Schach der SF M.Pass übersah eine fein gestellte Falle von Falk und tappte

direkt rein. Nach 34 Zügen hatte Falk eine „verlorene“ Partie noch gewonnen.

 

Am 4.Brett duellierten sich Barseghyan Narek gegen Friedrich Schmitz. Beide Spieler waren

nach DWZ fast auf Augenhöhe. Friedrich hatte einen „Rabenschwarzen“ Tag erwischt. Er

geriet schnell auf die Verliererstr. und mußte seine Partie sehr schnell aufgeben.

Leider haben wir den Mannschaftskampf gegen HB Ost etwas unglücklich mit 5:3 verloren. Um die Klasse zu halten muß nun am 01. März die Entscheidung gegen Thedinghausen gesucht werden. Wir sollten das Match mit unserer stärksten Aufstellung bestreiten. 

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